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Worauf sollten Sie bei der SEO 2017 besonders achten? Wir verraten es Ihnen.

SEO 2017: Auf Topics statt auf Keywords setzen

Wer bei der SEO 2017 Erfolg haben möchte, muss die Funktionsweise der von Google genutzten künstlichen Intelligenz (KI) verstehen. Sie wird in der Fachsprache als RankBrain-Algorithmus bezeichnet und ist mittlerweile in der Lage, komplexe Zusammenhänge zu erfassen. Das gilt sowohl für die Auswertung der Absichten einer Suchanfrage als auch die Analyse der Inhalte der Websites. Dadurch gerät die Bestückung der Texte bei der Suchmaschinenoptimierung allein mit den zu rankenden Keywords zunehmend aus der Mode.

Wie funktioniert der RankBrain-Algorithmus?

Beim RankBrain-Algorithmus handelt es sich um ein Analysesystem, bei welchem das Machine Learning ausgenutzt wird. Das heißt, es entwickelt sich eigenständig weiter. Webmaster, die zur Entwicklung ihrer Strategien für die SEO 2017 Testanfragen durchführen, stoßen auf interessante Ergebnisse. Eine Testanfrage mit dem Begriff „Studentenwohnung Berlin“ listet mittlerweile vorrangig Seiten mit Wohnungsangeboten auf. In der Vergangenheit fanden sich unter den ersten Suchergebnissen auch Websites, auf denen lang und breit erklärt wurde, was eine Studentenwohnung auszeichnet. Die Google-KI erkennt also bei diesem Beispiel durch die Kombination mit dem Städtenamen, dass ein Mietangebot in einer bestimmten Region gesucht wird.

SERPs werden insgesamt wesentlich verfeinert

Wie schlau Googles RankBrain-Algorithmus inzwischen ist, zeigt ein anderes Beispiel. Wird Google (Stand Februar 2017) mit der Kombination „Orlando Bloom Pirat“ befragt, vermutet die KI (mit hoher Wahrscheinlichkeit zutreffend), dass sich der Nutzer über den Kinofilm „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ informieren möchte, in dem der Schauspieler mit dabei ist. Auch der Inhalt der von Google angezeigten Knowledge-Box präsentiert die Daten des Films. Das wiederum bedeutet, dass die KI nicht nur die Absichten des Nutzers errät, sondern gleichzeitig darauf achtet, dass die jeweils aktuellsten Informationen in den SERPs und in der Knowledge-Box landen.

Was leitet sich daraus für die SEO 2017 ab?

Content is King“ – Dieser Slogan gilt auch für die inhaltliche SEO 2017. Allerdings ist im Vergleich zu den letzten Jahren der Anspruch an die Inhalte deutlich höher. Wer die vorderen Plätze der Suchergebnisse erobern oder sogar in den von Google neu eingeführten Futured Snippets landen möchte, kommt mit der Integration einzelner Keywords nicht mehr aus. Auch die alleinige Arbeit mit Synonymen ist nicht ausreichend.

Die neuen Highlights der SEO 2017

Der neue „Joker“ bei der inhaltlichen Suchmaschinenoptimierung ist die Verwendung strukturierter Daten. Bevor Inhalte verfasst werden, sollten sich die Autoren Gedanken machen, welche Begriffe mit ihrem Thema in Zusammenhang gebracht werden. Bleiben wir beim Beispiel des genannten Films, weil daran die Komplexität sehr gut deutlich wird. Wer mit einem Artikel dazu vorn ranken möchte, sollte neben dem Namen Orlando Bloom und dem Filmtitel folgende Begriffe mit in seinen Text einbinden:
* Fluch der Karibik
* Geoff Zanelli (Komponist des Soundtracks)
* Espen Sandberg (Regisseur)
* Joachim Ronning (Regisseur)
* Johnny Depp (Hauptdarsteller)
* Kaya Scodelario (Hauptdarstellerin)
* Jeff Nathanson (Drehbuchautor)
* Jerry Bruckheimer oder JB Films (Produzent und Produktionsfirma)
* Disney Company (Auftraggeber)

Je mehr solcher Details genannt werden, desto deutlicher ist der Zusammenhang mit genau diesem Film. Selbst eine Verwechslung mit den ersten vier Teilen der Filmreihe kann die Google-KI bei der Verwendung der kompletten Liste ausschließen. Ein Grund ist, dass den Soundtrack dafür Hans Zimmer und nicht Geoff Zanelli komponiert hat.

SEO 2017: Bevorzugt Google Kurz- oder Langtexte?

Fakt ist, dass Google schon seit einiger Zeit besonders kurzen Texten keinen großen Stellenwert mehr beimisst. Die hier zugrundeliegende Erklärung ist die Vermutung, dass Kurztexte nicht sehr viele Fakten und Informationen enthalten können. Sie trifft in den meisten Fällen auch zu. Ausnahmen stellen Produktbeschreibungen dar, bei denen häufig nur Fakten aneinandergereiht werden.

Fazit: Bei der SEO 2017 sollten sich Suchmaschinenoptimierer an den Spruch halten: „Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.“
Den Nutzern der Suchmaschinen muss das geboten werden, was sie mit der Verknüpfung ihrer Suchbegriffe auch erwarten. Genau darauf zielt der RankBrain- Algorithmus von Google ab. Webmaster sind beim Verfassen ihrer Inhalte also gut beraten, wenn sie sich bei der Planung der Begriffe und Strukturen zukünftig mehr in den Nutzer hineinversetzen.

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