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Google Webmaster Tools ade! Der Nachfolger: Google Search Console mit API

Von vielen Webmastern wurden die eingeschränkten Möglichkeiten bei den Google Webmaster Tools bemängelt. Google hat darauf reagiert und in Untersuchungen erhoben, was verbessert werden sollte. Das Ergebnis ist die Google Search Console, die den Webmastern sogar eine Schnittstelle zum Abruf und zur individuellen Aufbereitung der dort gewonnenen Daten bietet. Auch das von den meisten Analysten gehasste „Not Provided“ – Problem gehört damit endlich der Vergangenheit an. Einige Anbieter von hilfreichen Tools für Webmaster haben bereits darauf reagiert und diese Möglichkeiten in ihre eigenen Anwendungen integriert. Dazu gehören beispielsweise SISTRIX und OnPage.org.

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Die nachfolgende Abbildung zeigt den Sichtbarkeitsverlust einer Website bei welcher der Relaunch ohne die Berücksichtigung der SEO durchgeführt wurde. Ideal wären 301-redirects via .htaccess, sowie andere Onsite Maßnahmen gewesen.

Was bietet die Google Search Console?

Gegenüber den Google Webmaster Tools wurde bei der Google Search Console vor allem die Arbeit mit verschiedenen Filtern und Dimensionen entscheidend verbessert. Der Suchtyp, die Zeiträume, die Zugriffsgeräte und Länder sind in den Rang von Dimensionen aufgestiegen. Das hat jedoch den Nachteil, dass diese Kriterien für die Abfrage der Daten direkt in der Google Search Console nicht mehr miteinander kombiniert werden können. Wer die dazugehörige API nutzt, kann diese Variante der verknüpften Abfrage nach wie vor anwenden.

Bei der Verfügbarkeit der Daten knüpft die neue Console am Altbekannten an und speichert die Daten über neunzig Tage hinweg. Daraus ergibt sich für Fachleute für Suchmaschinenoptimierung die Notwendigkeit, die Daten über die API zu exportieren und in eigenen Systemen zu speichern, wenn sie Langzeitauswertungen zum Suchverhalten der Nutzer ihrer Websites untersuchen möchten. Langzeitbeobachtungen sind beispielsweise notwendig, um saisonalen Schwankungen bei den Zugriffszahlen und beim Klickverhalten auf die Spur zu kommen.

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Endlich gehört das Verstecken der Suchbegriffe, welche die Besucherinnen und Besucher zum eigenen Auftritt geführt haben, der Vergangenheit an. Über die API Schnittstelle können Entwickler auf die begehrten Daten zugreifen.

Welche weiteren Vorteile bietet die Google Search Console API?

Die direkte Abfrage in der Google Search Konsole ist auf 1.000 Datensätze beschränkt. Auch hier macht sich die Nutzung der API bezahlt, denn darüber ist der Abruf von bis zu 5.000 Datensätzen möglich. Sobald diese Grenze überschritten wird, steht die Exportfunktion für die Daten nicht mehr zur Verfügung. Mit einigen kleinen Tricks haben Webmaster die Chance, sich von der API trotzdem detaillierte Daten als Export liefern zu lassen. Die einfachste Möglichkeit ist es, den Abfragezeitraum zu verkürzen. Diese Zeiträume können individuell von der Tagesabfrage über die Wochenabfrage bis hin zur Monatsabfrage gesetzt werden.

Inzwischen haben findige Experten für Suchmaschinenoptimierung einen weiteren Weg gefunden, die Datensatzbegrenzung in der Exportfunktion der Google Search Console API zu überlisten. Sie geben den Rat, die Anzahl der in der Console verifizierten Verzeichnisse bei großen und viel besuchten Websites zu erhöhen. Über die Console können sogar einzelne Landingpages für die Auswertung verifiziert werden. Damit steht den Webmastern ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem die Leistung sehr kleiner Bereiche einer Website miteinander verglichen werden kann.

Die von der Google Search Console gelieferten Ergebnisse können mit dem Setzen von Filtern noch weiter verfeinert werden. Als Filter eignen sich beispielsweise Ortsnamen oder Datumsangaben. Bei den Abfragen für Onlineshops bieten sich Kategoriebezeichnungen oder Herstellerbezeichnungen als anwendbare Filter an. Je mehr Filter miteinander kombiniert werden, desto größer ist allerdings bei der Google Search Console auch das Risiko, dass Zugriffe mehrfach erfasst werden. Das bedeutet, dass der Webmaster eine Bereinigung von Doppelungen vornehmen muss, um wirklich genaue Daten zu erhalten.

Die Webmaster Tools und die Google Search Console im Vergleich

In der API der Google Search Console ist in der Dimension Geräte das TABLET neu hinzugekommen. Beim Suchtyp gibt es WEB, VIDEO und IMAGE. Den bei den Google Webmaster Tools vorhandenen Suchtyp ALL bietet die Google Search Console nicht mehr. Die alte API lieferte die Daten zu einem Volumen von bis zu 10.000 Keywords, was einen Vorteil gegenüber den Beschränkungen der Exportfunktion der neuen API darstellt. Über die Developer-API der Google Search Console können bis zu einer Million Anfragen pro Tag kostenlos durchgeführt werden. Sie liefert reale Daten, während sich SEO-Profis bei den Google Webmaster Tools überwiegend auf fiktive Daten verlassen mussten.

Neu an der Console ist auch, dass die URLs ausgegeben werden, die auf bestimmte Suchanfragen hin angezeigt und geklickt werden. Das sorgt für neue Anforderungen an die On-Page-Optimierung. Wer nachhaltige Suchmaschinenoptimierung betreiben möchte, kommt um den Aufbau einer sinnvollen URL-Struktur innerhalb seiner Website nicht mehr aus. Sie gilt dann als optimal, wenn bei der Suche mit pauschalen Bezeichnungen wie beispielsweise „Waschmaschine“ eine Kategorieseite angezeigt wird und kein einzelnes Produkt in den Google-Suchergebnissen auftaucht. Schwachstellen in dieser Hinsicht lassen sich mit der gezielten Segmentierung der Daten in der Google Search Console auffinden.

Einen weiteren Pluspunkt bietet die Google Search Console dadurch, dass der Nutzer individuelle Alerts erstellen kann. Die Palette beginnt bei Mitteilungen zu Veränderungen des Rankings bei den wichtigsten Keywords und setzt sich bis hin zu Benachrichtigungen bei erheblichen Veränderungen des Traffics in einzelnen Bereichen einer Website weiter fort. Das bietet einerseits einen Nutzen bei der Suchmaschinenoptimierung und liefert dem Webmaster zusätzlich frühzeitige Hinweise auf mögliche Manipulationen seiner Inhalte durch Hacker.

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