Glossar

Google Alerts

Die Bezeichnung Google Alert leitet sich vom Namen des Diensteanbieters und dem englischen Begriff „alert“ für Alarm ab. Als geschichtlicher Ursprung dieses Benachrichtigungsdienstes gelten die Referateorgane, die bereits zu Beginn der 1970er Jahre computergestützt verarbeitet wurden. Eine echte Notwendigkeit für die Google Alerts entstand kurz vor der Jahrtausendwende, als eine Vielzahl von Websites als Blog aufgesetzt wurden. Für die dafür verwendeten Content Management Systeme gibt es Module, mit denen ein RSS-Feed bereitgestellt werden kann. Sie schicken einen so genannten Ping an die Suchmaschinen, um diese gezielt über neue Inhalte zu informieren. Diese neuen Inhalte werden dann in den Google Alerts zusammengefasst, die im Jahr 2004 etabliert wurden.

Welche Besonderheiten haben die Google Alerts?

Von den Current-Awareness-Diensten, bei denen die Nutzer in bestimmten Abständen über neue Inhalte informiert werden, unterscheiden sich die Google Alerts dadurch, dass neue Informationen auf Websites in Echtzeit erfasst und übermittelt werden. Die Google Alerts sind in verschiedene Themenbereiche gegliedert, wobei der Nutzer aber auch die Möglichkeit hat, sich über neue Inhalte zu ganz konkret festgelegten Keywords benachrichtigen zu lassen. Anderseits können die Benachrichtigungen durch die Google Alerts auf Änderungen an einzelnen Websites eingegrenzt werden.

Wie kann man die Google Alerts beziehen?

Für die Google Alerts haben die Betreiber der Suchmaschine mit google.de/alerts eine besondere Website eingerichtet, die sich auch ohne die Notwendigkeit eines Accounts bei Google+ nutzen lässt. Dort muss die E-Mail-Adresse eingetragen werden, an die Benachrichtigungen geschickt werden sollen. Außerdem muss ein Suchbegriff eingetragen werden. Dann stehen mit der Häufigkeit, den Quellen, der Sprache, der Region und der Anzahl fünf verschiedene Kriterien zur Individualisierung der Google Alerts zur Auswahl. Benachrichtigungen können per Mail bei jeder neu aufgetauchten Information oder gesammelt in bestimmten Abständen angefordert werden. Bei den Quellen kann über die Medien entschieden werden, aus denen die Informationen stammen sollen. Hier ist auch eine Eingrenzung auf die Websites möglich, die in den Google News gelistet werden. Bei der Anzahl der in die Google Alerts aufzunehmenden Inhalte kann zwischen allen Ergebnissen und den relevantesten Ergebnissen gewählt werden.

Welche Vorteile bieten die Google Alerts?

Der größte Pluspunkt der Google Alerts ist die Zeitersparnis, die bei der Suche nach aktuellen Informationen erzielt werden kann. Die manuelle Suche auf zahlreichen Websites wird damit überflüssig. Den RSS-Feeds ist dieser von Google angebotene Dienst dadurch überlegen, dass er die Informationen aus zahlreichen RSS-Feeds und von Websites ohne dieses nützliche Extra bündelt. Der Anwender bekommt in der Benachrichtigungsmail automatisiert einen kompletten Überblick geliefert. So wird auch vermieden, dass neue Inhalte zu bestimmten Themen verpasst werden. Wer die Google Alerts als Hilfsmittel für einen stetig hohen Traffic nutzen möchte, sollte deshalb bei der On-Page-Optimierung auf eine sofortige Übermittlung einer aktuellen Sitemap unmittelbar nach den vorgenommenen Änderungen an der Website an Google achten.


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