Glossar

UX

Das Kürzel UX steht für den Begriff User Experience. Dieser Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Nutzererfahrung. Diese Nutzererfahrung lässt sich anhand einiger Kriterien messen, die sich auf eine Website ebenso anwenden lassen wie auf die Bewertung der Nutzerfreundlichkeit einer Küchenmaschine. Die bei UX angewendeten Kriterien gehen auf Überlegungen des römischen Architekten Vitruv zurück. Er ließ nur Gebäude bauen, bei denen die Elemente Venustas, Utilitas und Firmitas hohe Werte aufwiesen.

Utilitas und Venustas bei der UX für Websites

Venustas steht bei UX als Synonym für die Schönheit. Diese Aufgabe muss bei einer Website der professionelle Webdesigner in Form eines angenehmen Layouts lösen. Dabei muss sich der Webdesigner von Beginn an allerdings der Herausforderung einer sauberen technischen Umsetzung stellen. Sie umfasst seit den Änderungen der Suchmaschine Google im April 2015 auch die Anpassbarkeit der Layouts an die Ausgabe auf mobilen Endgeräten. An dieser Stelle weist der UX für die Website Überschneidungen mit dem Kriterium Utilitas auf, mit welchem die Nutzerfreundlichkeit definiert wird. Der Webdesigner mit für eine gute UX nämlich beispielsweise darauf achten, dass die Inhalte der Websites auch auf kleinen Displays sauber lesbar angezeigt werden und sämtliche Funktionsbuttons problemlos angeklickt werden können.

Wie wird der Anspruch Firmitas bei der UX für Websites umgesetzt?

Mit dem Kriterium Firmitas beurteilte der Architekt Vitruv die Festigkeit seines Gebäudes. Es musste der Sonne und dem Regen trotzen und gelegentlich einen Sturm oder ein kleineres Erdbeben aushalten. Übertragen auf die UX für Websites bewertet das Kriterium Firmitas die Laufstabilität der Server sowie der verwendeten Betriebssysteme und Softwarepakete wie beispielsweise die Content Management Systeme. Für die Qualität der UX in diesem Bereich sind professionelle Programmierer für Websites verantwortlich. Sie müssen sich der Aufgabe stellen, einen fehlerfreien Quellcode für die Website zu liefern.

Wie wird UX in den gängigen Standards definiert?

Grundsätzlich lassen sich die Ansprüche an eine solide UX, also eine gute Nutzererfahrung, aus den Hinweisen ableiten, die im Standard ISO 9241-210 beschrieben werden. Hier wird bei der UX einerseits die Wahrnehmung des Produkts Website durch die Besucher bewertet. Die zweite Frage ist, ob die auf einer Website anzutreffenden Informationen und Funktionen dem entsprechen, was sich der Besucher davon erwartet. Hier wiederum kommen die von Google in den Suchergebnissen angezeigten Snippets ins Spiel. In den Beschreibungen der Inhalte der eigenen Websites sollte ein Webmaster deshalb nichts versprechen, was er mit seinen Inhalten nicht auch halten kann.

Lässt sich der UX einer Website genau messen?

Bei der Messung der als UX angegebenen Nutzererfahrung ergeben sich Unterschiede zwischen den einzelnen herangezogenen Kriterien. Die von Vitruv als Firmitas bezeichnete Stabilität lässt sich sehr konkret messen, indem ermittelt wird, wie lang die Ladezeit einer Website ist und wie lange der Server braucht, um eine Anfrage zu beantworten. Das Serverlog gibt Auskunft, wie oft eine Website nicht erreichbar ist oder die verwendete Software Probleme gemacht hat. Für eine gute UX beim mobilen Aufruf können die im Rahmen der Google Webmaster Tools für die Checks genutzt werden. Andere Kriterien bei der UX sind subjektiver Natur und lassen sich beispielsweise über Eyetracking oder mit Umfragen bewerten. Dabei sollten Webmaster allerdings bedenken, dass sich die Gesamtbewertung der UX ener Website aus einem ganzen Komplex einzelner Elemente ergibt. Deshalb ist es immer lohnenswert, etwas mehr Zeit in die Entwicklung der Umfragen zur Nutzerfreundlichkeit zu stecken.


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