Glossar

Ladezeit

Unter der Ladezeit wird bei einer Website der Zeitraum verstanden, der vom Aufruf bis zur vollständigen Anzeige vergeht. Die Ladezeit stellt einen sehr wichtigen Faktor des Nutzerkomforts dar. Je länger eine Website zum Laden braucht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der potentielle Besucher in dieser Zeit die Seite wegklickt und ein anderes Angebot der Suchergebnisse von Google oder einer der anderen Suchmaschinen aufruft. Deshalb sollte der Verkürzung der Ladezeit bei der On-Page-Optimierung größte Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Wodurch wird die Ladezeit einer Website bestimmt?

Es gibt viele Faktoren, die ihren Einfluss auf die Ladezeit einer Website geltend machen. Dazu gehören:

• die Qualität der Programmierung
• die Auflösung der verwendeten Grafiken
• die Reaktionszeit der Server
• die Geschwindigkeit der Internetverbindung
• die Leistung des verwendeten Geräts
• die Art der Übermittlung der Daten

Allein diese Auflistung zeigt bereits, dass es dem Betreiber der Website nicht möglich ist, allein über die Ladezeit seiner Inhalte zu bestimmen. Doch große Teile lassen sich beeinflussen, indem beispielsweise Server mit hoher Rechenleistung und einer guten Backbone-Anbindung gewählt werden. Auch mit einer fehlerfreien Programmierung lässt sich die Ladezeit einer Website verkürzen.

Ladezeit durch flexibles Webdesign optimieren

Eine besondere Herausforderung stellt die Ladezeit beim Aufruf einer Website über mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones dar. Deshalb wird empfohlen, die Website sowohl in einer Desktop-Version als auch in einer mobilen Version zu hinterlegen. Bei den mobilen Versionen sollten die Spezialisten für Webdesign beispielsweise die Auflösung angezeigter Grafiken heruntersetzen und auf animierte Flash-Grafiken verzichten. Das betrifft insbesondere die Gestaltung der Header, lässt sich aber ebenso auf die Verwendung von Fotos beispielsweise in den Referenzen oder bei der Präsentation von Produkten anwenden. Damit kann bei der Optimierung der Ladezeit der Tatsache Rechnung getragen werden, dass mobile Internetverbindungen derzeit noch deutlich langsamer als vergleichsweise DSL-Breitbandverbindungen arbeiten. Dabei kommt die Optimierung der Grafiken gleichzeitig noch an anderer Stelle dem Nutzerkomfort zugute: Bei der Anzeige von Websites auf mobilen Endgeräten stehen kleinere Flächen auf den Displays zur Verfügung, die durch eine Verringerung der Auflösung eine bessere Übersicht über Menüs und andere Hilfsmittel der Navigation und Interaktion bieten.

Zur Verringerung der Ladezeit Komprimierung aktivieren

Um bei der On-Page-Optimierung eine kürzere Ladezeit für Websites zu erreichen, bietet sich die Nutzung der GZIP-Compression an. Dabei handelt es sich um ein freies und universelles Komprimierungsformat, mit dem die meisten Browser umgehen können. Die GZIP-Compression nutzt als Basis den Deflate-Algorithmus, der eine verlustlose Datenkompression bewirkt. Die übermittelten Datenmengen reduzieren sich dadurch erheblich, was eine deutliche Verkürzung der Ladezeit bei langsamen Internetverbindungen nach sich zieht. Der Browser entpackt die Dateien erst unmittelbar vor der Anzeige. Das heißt, dass bei der Aktivierung der GZIP-Compression die Ladezeit einer Website entscheidend von den Leistungsdaten des jeweiligen Rechners, Tablets oder Smartphones bestimmt wird. Komprimiert werden bei GZIP sowohl Texte als auch Grafiken. Dennoch sollte bei einer solchen Optimierung der Ladezeit die Alt-Tags für Grafiken ergänzend genutzt werden.


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