Glossar

SEO 4.0

Mit den Begriff SEO 1.0 bis SEO 4.0 werden die großen Etappen bei der Entwicklung der Suchmaschinenoptimierung bezeichnet, die durch die von Google an den Rankingalgorithmen durchgeführten Veränderungen bewirkt wurden. SEO 1.0 bestand aus der reinen On-Pgae-Optimierung durch die Streuung von Keywords in einer bestimmten Häufigkeit.

SEO 2.0 wurde die Zeit genannt, in der das Ranking bei Google über die Anzahl von Backlinks direkt beeinflusst werden konnte. In dieser Zeit entstanden auch die so genannten Linkfarmen, von denen zahlreiche Blogs mit WordPress eigens für den Verkauf von Backlinks erstellt wurden. Auch die Artikelverzeichnisse erfreuten sich in der Zeit von SEO 2.0 großer Beliebtheit.

Im Jahr 2005 setzte mit SEO 3.0 eine Trendwende bei den Dingen ein, die von den Experten für Suchmaschinenoptimierung beachtet werden mussten. Die von Google vorgenommenen Änderungen der Algorithmen für die Sortierung der Suchergebnisse wurden immer komplexer. Aus dieser Zeit stammen erste Update mit den Namen Penguin, Panda, Austin, Burbon und Allegra. Bei der SEO 3.0 spielten plötzlich auch Faktoren wie die Sitzungsdauer eine wichtige Rolle.

Mit SEO 4.0 wurde alles anders

Bei der SEO 1.0 bis 3.0 konnten die von Google genutzten Algorithmen durch die On-Page-Optimierung und Off-Page-Optimierung an vielen Stellen noch ausgetrickst werden. Das ist bei der SEO 4.0 kaum noch möglich. Ein Grund dafür sind beispielsweise die Phantom Updates, bei denen bis zum Vorliegen umfangreicher Ergebnisse und Statistiken niemand weiß, wie sie sich auf das Ranking in den Suchmaschinen auswirken.

Die Google-Updates, die zur SEO 4.0 geführt haben, gingen mit der Einführung zahlreicher neuer Rankingfaktoren einher. Inzwischen ist daraus ein ganzes „Periodensystem der Suchmaschinenoptimierung“ entstanden. Im Fokus der SEO 4.0 steht nicht mehr die Optimierung von Websites auf die Ansprüche der Suchmaschine selbst, sondern die Nutzererfahrung wird zunehmend in den Mittelpunkt gerückt. Deshalb steht das Kürzel SEO auch nicht mehr für Search Engine Optimizing, sondern für Search Experience Optimizing.

Die Bedeutung der Semantik bei der SEO 4.0

Eine zentrale Rolle bei der SEO 4.0 spielt die Semantik. Die Algorithmen von Google sind zwischenzeitlich in der Lage, komplexe Zusammenhänge zu erkennen. Das gilt sowohl für die innerhalb einer Unterseite verwendeten Begriffe als auch die thematischen Überschneidungen von Websites, die durch Backlinks miteinander verknüpft werden. Außerdem haben die Tags und Descriptions entscheidend an Bedeutung gewonnen. Sie sollten bei der SEO 4.0 weder für Textartikel noch für Grafiken und Fotos vernachlässigt werden. Auch die thematischen Zusammenhänge zwischen den Texten und den darin enthaltenen grafischen Elementen können die Google-Algorithmen mittlerweile erkennen.

Neue Rankingfaktoren bei der SEO 4.0

Natürlich haben die Programmierer von Google erkannt, dass einige Websites eigens für die Verlinkung gebaut und publiziert wurden. Sie enthalten zumeist nur oberflächlich angerissene Inhalte, die dem Nutzer keinen wirklichen Mehrwert bringen. Außerdem wird dadurch das Datenvolumen im Internet künstlich und unnötig aufgebläht. Deshalb führte Google mit den Updates, von denen die SEO 4.0 eingeläutet wurde, die Rankingfaktoren Trustworthiness und Citation Flow ein. Der Citation Flow gibt Auskunft, wie oft die Inhalte einer Website von führenden Seiten zitiert und verlinkt werden. Bei der Trustworthiness geht es um die Glaubwürdigkeit der auf einer Website publizierten Daten. Sie werden mit Quellen verglichen, die von den Google-Algorithmen als zuverlässig eingeschätzt werden. Dort rangieren beispielsweise Wikipedia und die Seiten führender Fachmagazine ganz oben. Das heißt, dass bei der SEO 4.0 die Qualität und Verlässlichkeit der Inhalte deutlich stärker als bisher beachtet werden muss.

Die technische Optimierung bei der SEO 4.0

Dass die Nutzerfreundlichkeit bei der SEO 4.0 eine ganz wichtige Rolle spielt, zeigt sich auch an anderen Rankingfaktoren. Dazu gehören beispielsweise die Lesbarkeit der Inhalte, die Gestaltung der Menüs und Funktionen sowie die Ladezeiten einer Website. Auch die Verknüpfung mit Social Networks durch die Einbindung von „Like“- und „Share“-Buttons für Facebook, Google+, StumbleUpon und Twitter gehört bei einer erfolgreichen SEO 4.0 zu den festen Bestandteilen.

Eine der wichtigsten Neuerungen bei der SEO 4.0 kam mit dem „Mobilegeddon“-Update, mit dem Google der zunehmenden Nutzung des Internets mit mobilen Endgeräten Rechnung trug. Damit wurde für die Profis für Webdesign die Notwendigkeit geschaffen, sich mit dem responsive Webdesign beschäftigen zu müssen. Als responsive Webdesign wird der Quellcode bezeichnet, der die Website in die Lage versetzt, sich an die verschiedenen Größen der Displays automatisch anzupassen.

Mit der SEO 4.0 wurden neue Trends beim Webdesign initiiert. Sie gehen weg von zahlreichen animierten Elementen, von denen die zu übertragende Datenmenge massiv erhöht wird, und hin zu einer eher schlichten Gestaltung, die einen drastisch minimierten Umfang beim Quellcode möglich macht. Bei der SEO 4.0 kommen Webmaster mittlerweile auch nicht mehr ohne eine komprimierte Übertragung der Inhalte aus.

Kurz gesagt: Mit den letzten Panda- und Penguin-Updates hat Google eine „kleine Revolution“ bei der Suchmaschinenoptimierung gestartet, die letztlich dafür sorgt, dass die Nutzer des Internets bei der SEO 4.0 die von ihnen gewünschten Inhalte noch schneller finden und mit deutlich mehr Komfort als bisher nutzen können.


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