Online Marketing

Google macht inhaltliche Richtigkeit zum Rankingfaktor

Was beim Suchmaschinenriesen Google als Rankingfaktor zählt, ist ständigen Veränderungen unterworfen. Zukünftig will sich Google bei der Bewertung der Inhalte einen Satz von Isaac Watts zu Eigen machen: „Learning to trust is one of life’s most difficult tasks.“ Das bedeutet übersetzt so viel wie „Vertrauen zu lernen, ist eine der schwierigsten Aufgaben des Lebens:“ Dass Google die Vertrauenswürdigkeit der Richtigkeit der Inhalte zu einem Rankingfaktor machen will, geht aus einem PDF hervor, das von mehreren Google-Mitarbeitern unter der Kennung arXiv:1502.03519v1 veröffentlicht wurde. Dort wird genau erklärt, wie Google die Richtigkeit der Inhalte demnächst einschätzen und berücksichtigen will.

Wie soll die Richtigkeit als Rankingfaktor umgesetzt werden?

Ob Informationen auf einer Website korrekt sind oder nicht, werden die Algorithmen von Google über einen Vergleich der vom eigenen Crawler ausfindig gemachten Informationen bewerten. Dabei wird eine Vielzahl von Websites geprüft. Stimmen die Fakten der Inhalte überein, wird die zu bewertende Website als vertrauenswürdig eingestuft. Bei der Bewertung der Korrektheit der Daten als Rankingfaktor wird auch die Art der jeweils gefundenen und auf den Websites selbst angegebenen Quellen mit einbezogen. Dieser Weg ist nicht so neu, wie es scheint. Diese Strategie nutzt Google schon längere Zeit bei den Prüfungen der Seiten für die Aufnahme in die Google News. Wer dort als Webmaster Chancen haben möchte, muss zwangläufig die Quellen der von ihm publizierten Informationen mit angeben.

Wie wird der Rankingfaktor Knowledge-Based Trust ermittelt?

Der Knowledge-Based Trust, oder kurz KBT, wird als neuer Rankingfaktor für die Bewertung der inhaltlichen Richtigkeit einer Website eingeführt. Er soll nach den aktuellen Plänen 16 verschiedene Systeme zur Extraktion und Prüfung der Vertrauenswürdigkeit der Informationen verwenden. Die Basis der Prüfungssysteme stellt eine von Google selbst aufgebaute „Faktencheck-Datenbank“ dar. Ausgehend davon finden Querprüfungen mit anderen Diensten wie beispielsweise FactCheck.org statt, bevor eine Website den Rankingfaktor Knowledge-Based Trust zugeordnet bekommt. Als technische Grundlage für die Entwicklung der notwendigen Algorithmen dient aktuellen Erkenntnissen zufolge die Technologie, mit dem derzeit schon der Trust-Rank ermittelt wird. Folgende Faktoren kommen dabei zum Einsatz:
• Art der gefundenen Quelle mit identischen Fakten
• Anzahl der gefundenen Quellen mit identischen Fakten
• Häufigkeit der Zitierung der verwendeten Quellen
• Häufigkeit der Verlinkung der verwendeten Quellen
Aus diesen Faktoren lässt sich eine Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit einzelner Informationen ableiten. In einem zweiten Schritt wird beim Rankingfaktor Knowledge-Based Trust geprüft, in welchem Maße die Inhalte einer Website von den Ergebnissen abweichen, bei denen von den Algorithmen die höchste Wahrscheinlichkeit errechnet wurde.

Dynamische Anpassung beim Rankingfaktor KBT geplant

Dass ein Rankingfaktor, der Aussagen zur Glaubwürdigkeit von Informationen liefert, eine dynamische Überprüfung erfordert, ist logisch. Als Beispiel kann hier der Wohnort eines Prominenten dienen. Bis zum Tag des Umzugs liefert die überwiegende Mehrheit der Websites die Information, Herr Mustermann wohnt im Ort Musterhausen. Ab dem Tag des Umzugs wäre jedoch die Information korrekt, dass Herr Mustermann in Musterstadt wohnt. Das bedeutet, dass Google in den Algorithmen zum Rankingfaktor inhaltliche Richtigkeit auch den Zeitpunkt der Veröffentlichung der Informationen mit einbeziehen muss. In den ersten Tagen nach dem Umzug könnte das bedeuten, dass der Ranking-Based Trust vorübergehend sinkt, sich aber mit zunehmender Verbreitung der identischen Informationen sehr rasch wieder erholt. Um solchen Schwankungen vorzubeugen, basiert der Rankingfaktor Glaubwürdigkeit nicht nur auf den Inhalten einzelner Artikel auf einer Website, sondern wird als Mittel der Korrektheit der Informationen innerhalb einer ganzen Domain vergeben. Für Experten der Suchmaschinenoptimierung bedeutet das, bei sämtlichen Inhalten einer Website auf eine gründliche Prüfung der Korrektheit der Daten achten zu müssen.

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