Glossar

Mikroblogging

Als Blog wird ein im Internet veröffentlichtes Journal oder Tagebuch bezeichnet. Davon leitet sich wiederum die Bezeichnung Mikroblogging ab, wobei es sich um das Veröffentlichen besonders kurzer Nachrichten auf eigens dafür ins Netz gestellte Plattformen handelt. Die bekannteste Plattform dieser Art ist Twitter. Auf den meisten Portalen für Mikroblogging dürfen die veröffentlichten Nachrichten, auch Post genannt, eine Länge von 200 Zeichen nicht überschreiten. Die Besonderheit beim Mikroblogging ist, dass die geposteten Nachrichten immer in chronologischer Reihenfolge dargestellt werden. Das nachträgliche Einfügen von Posts, wie es beispielsweise bei Content Management Systemen wie WordPress möglich ist, wird von Twitter und Co. nicht unterstützt. Neuerdings sind jedoch nicht nur reine Textnachrichten möglich, sondern auf einigen Plattformen können die Nutzer auch Audio-Dateien oder Video-Dateien hinterlegen.

Welche Plattformen unterstützen Mikroblogging?

Den Dienst Twitter gibt es bereits sein dem Jahr 2006. Dort besteht die Besonderheit, dass Inhalte beim Mikroblogging mit einem Hashtag in Form des Raute-Zeichens versehen werden können. Die so markierten Begriffe dienen dazu, die Inhalte der Posts bei den Suchmaschinen effizienter zu indexieren. 2007 startete der Dienst Jaiku. Er ist finnischen Ursprungs und wurde bereits ein Jahr nach dem Start von Google übernommen. Google hat Jaiku im Jahr 2012 zu Gunsten der hauseigenen Plattform Google+ eingestellt. Mikroblogging ist auch bei Facebook, Tumblr, Posterous und XING möglich. Einige Portale für das Mikroblogging haben sich auf Unternehmen als Zielgruppe spezialisiert. Dazu gehören beispielsweise:
• Chatter
• Communote
• Present.ly
• Yammer

In China ist der Zugang zu Twitter aufgrund einer staatlich sanktionierten Informationskontrolle gesperrt. Dort haben sich inzwischen mit Sohu, QQ und Sina eigene Portale für das Mikroblogging entwickelt.

Wie gelangen die Posts beim Mikroblogging online?

Welche Möglichkeiten beim Veröffentlichen der Posts genutzt werden können, ist von der jeweils genutzten Plattform abhängig. Bei Twitter gibt es beim Mikroblogging die Chance, Posts von Hand direkt im Account einzutippen. Alternativ können die Posts mit einer App für Smartphones übergeben werden. Facebook bietet spezielle Schnittstellen an, mit denen die Programmierer von Websites eigene Apps beispielsweise Post von Blogs auf der Basis von WordPress automatisch hochgeschoben werden können. Dazu wird ergänzend ein Plugin für WordPress benötigt, fall dieses nicht bereits im gewählten Theme mit integriert ist. Einige Plattformen für Mikroblogging unterstützen die Übergabe der Posts auch per Mail oder über Messanger-Dienste.

Welche Rolle spielt das Mikroblogging bei der Suchmaschinenoptimierung?

Mikroblogging ist ein Bestandteil der Off-Page-Optimierung, deren Ziel es ist, die Sichtbarkeit einer Website gezielt zu verbessern. Mit den kurzen Posts können andere Nutzer der Plattformen auf neue Inhalte aufmerksam gemacht werden. Damit können die Experten für Suchmaschinenoptimierung Besucher auf die eigenen Seiten locken und Traffic generieren. Ein guter Traffic ist wiederum eine unverzichtbare Voraussetzung für eine gute Platzierung in den angezeigten Suchergebnissen. Außerdem ist das Mikroblogging eine Chance, gezielt Backlinks auf die eigenen Inhalte aufzubauen, wobei hier sowohl Surfacelinks als auch Deep Links gesetzt werden können.


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