Online Marketing
SEO-Usability

Warum SEO nicht mehr für die Suchmaschinenoptimierung steht

Die Bedeutung des Kürzels SEO hat sich in jüngster Zeit stark verändert. Viele IT- und Marketingprofis bringen es nicht mehr mit dem Ursprungsbegriff „Search Engine Optimization“ in Zusammenhang. Einer der Pioniere auf diesem Gebiet ist Ben Potter. Er verwies bereits im Jahr 2012 darauf, dass er die Herleitung des Kürzels für falsch hält. Seiner Meinung nach sollte SEO für „Search Experience Optimization“ stehen.

Welche Begründung gibt Potter für seine Interpretation der SEO an?

Am Anfang stand die Frage, wer den Betreibern von Websites die Interaktionen und damit die Einnahmen bringt. Das sind nicht die Maschinen, von denen die Inhalte einer Website analysiert und sortiert werden. Doch genau auf diesen Aspekt fokussierte sich die bisherige Interpretation der SEO. Die Inhalte selbst, die Tags und die Metadescription wurden bei der bisherigen Arbeitsweise darauf ausgerichtet, sie den Algorithmen von Google, Bing, Baidu und Co. möglichst „schmackhaft“ zu machen. Die Interessen der potentiellen Besucher einer Website blieben dabei meistens auf der Strecke. Die Inhalte wurden mit Keywords in einer bestimmten Häufung gespickt. Von Qualität oder gar lesenswerten Informationen konnte an vielen Stellen keine Rede mehr sein.

Potter stellt bei der SEO die Nutzererfahrung in den Mittelpunkt

Bei Ben Potters Interpretation der SEO als „Search Experience Optimization“ ist das Wort „Experience“ beachtenswert. Diese englische Vokabel wird mit Erfahrung oder Erlebnis übersetzt. Der Besucher soll hier durch positive Erfahrungen auf einer Website dazu bewegt werden, sie regelmäßig zu besuchen. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle. Die SEO nach der Auffassung von Ben Potter beginnt bereits damit, dass von den in den Suchergebnissen angezeigten Snippets nur das angeboten wird, was auf der Zielseite auch tatsächlich vorhanden ist. Wer dort mogelt, geht das Risiko ein, dass seine Website künftig gezielt ignoriert wird, weil sich die Nutzer Aufrufe sparen möchten, bei denen sie nicht die Inhalte geliefert bekommen, die sie tatsächlich haben wollten und nach dem Inhalt des Snippets erwarten durften. Hier sollten sich Webmaster bei der zeitgemäßen SEO an dem Sprichwort orientieren: „Wer einmal lügt, dem glaub man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht.“

Was hat die Holistik mit der neuen Auffassung der SEO zu tun?

Holistik, alternativ auch als Holismus bezeichnet, bedeutet, dass alle Dinge in einem großen Zusammenhang betrachtet werden müssen. Deshalb wird der Holismus auch Ganzheitslehre genannt. Bei der Holistik in der SEO geht es darum, aus vielen einzelnen Bausteinen eine Gesamtrelevanz aufzubauen. Eine große Rolle spielt hier der semantische Holismus. Stereotype Wiederholungen von Keywords erweisen sich als wenig nutzerfreundlich. Durch eine natürliche Sprache wird der Lesefluss verbessert und es entstehen von ganz allein Nebenkeywords oder ganze Satzteile, die in einem thematischen Zusammenhang stehen.

Auch die internen Backlinks sind ein Bestandteil der Holistik in der SEO. Eine Website wird für ein bestimmtes Keyword dann von den Algorithmen der Suchmaschinen als relevant erkannt, wenn sich dort mehrere Artikel finden, die einen engen thematischen Bezug zueinander haben. In der Praxis verwenden Suchmaschinenoptimierer hierarchisch aufgebaute Artikelserien, um eine holistische Verknüpfung zu erzielen. Ein Beispiel wäre ein Ausgangsartikel über Nutzpflanzen, der dann mit Artikeln über die Obstbäume im Allgemeinen bis hin zu Einzelartikeln über den Apfelbaum und den Pflaumenbaum fortgesetzt wird. Hier wird die Nutzerfreundlichkeit dadurch bewirkt, dass der Besucher einer Website weiterführende Inhalte nicht erst an anderer Stelle suchen muss. Genau das ist eine positive Erfahrung, die ihn bei künftigen Suchen dazu bewegen wird, diese als hilfreich empfundene Website bevorzugt aufzurufen.

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