Glossar

Usability

Der Begriff Usability kommt aus dem Englischen und steht dort als Synonym für die Gebrauchstauglichkeit und Nutzerfreundlichkeit eines Produkts. Bei den dort zu beachtenden Eigenschaften gibt es große Übereinstimmungen mit der User Experience, oder kurz UX. Die allgemeinen Ansprüche an die Usability ergeben sich aus den Inhalten der DIN EN ISO 924-11. Sie bezeichnet die Gebrauchstauglichkeit als das Maß, mit dem ein Dienst oder ein Produkt von einer bestimmten Nutzergruppe zur Erreichung eines vorgegebenen Ziels genutzt werden kann. Dabei nimmt die Norm eine Unterscheidung zwischen dem unbedingt erforderlichen und dem ergänzenden Nutzen eine Dienstes, Systems oder Produkts vor.

Welche Normen bestimmten die Usability für Websites?

Neben der genannten allgemeinen Norm DIN EN ISO 924-11 geben einige andere Normen Auskunft zur Usability von Websites. Dazu gehört die ISO/IEC 12119, die Prüfbestimmungen und Qualitätsanforderungen für Software enthält. Sie sollten professionelle Webdesigner und Programmierer bei der Entwicklung der Quellcodes für Websites beachten. Das gilt analog auch für die ISO 9241, in der die ergonomischen Anforderungen für interaktive Systeme standardisiert wurden. Diese Normen wirkten sich bei der Usability einer Website beispielsweise in Form der Gestaltung von Menüs oder Formularen aus. Die ISO/IEC 12119 enthält die Prüfbestimmungen und Qualitätsanforderungen für Software-Erzeugnisse. Zu dieser Sparte zählen sich auch die Content Management Systeme sowie die Plugins, mit denen die Funktionalität und de Usability von Websites erweitert werden können. Außerdem sollten sich Webdesigner und Programmierer mit der Norm ISO 14915 beschäftigen, in der Regelungen zu den Schnittstellen für Multimedianutzung gesammelt wurden.

Worauf kommt es bei der Usability einer Website an?

Um dem Nutzer einer Website ein hohes Maß an Usability zu bieten, sollte sie sich dynamisch an das Können der einzelnen Browser sowie an die Auflösung der unterschiedlichen Geräte und Displays anpassen können. Die Lesbarkeit der Inhalte muss bei einer guten Usability immer gewährleistet werden, egal ob die Inhalte auf einem Smartphone oder dem Display eines Fernsehgeräts angezeigt werden. Der Nutzer einer Website muss für eine gute Bewertung der Usability einer Website wissen, was er mit welcher Interaktion mit der Website auslöst. Außerdem gehört ein hochwertiger Schutz der Inhalte einer Website gegen die Integration von Schädlingen wie Trojanern und Viren zwingen zur Usability Optimierung. Hinzu kommt der Anspruch, die verwendete Hardware in Form der Server und der Software in Form der Quellcodes so zu bearbeiten, dass kurze Ladezeiten garantiert werden können. Diese Optimierung darf jedoch nicht zu Lasten der Laufstabilität gehen.

Wie lässt sich die Usability einer Website prüfen?

Einmal abgesehen von zahlreichen Tools, mit denen beispielsweise die W3C-konforme Programmierung und mobile Nutzbarkeit gecheckt werden kann, geben die Statistiken zum Besucherverhalten Auskunft über die Usability einer Website. Ist die Absprungrate hoch, kann das einerseits an wenig interessanten Inhalten und andererseits an Mängeln bei der Usability liegen. Rufen Besucher dagegen mehrere Seiten auf und halten sich lange auf der Website auf, dann liefert das einen Hinweis auf eine gelungene Optimierung der Inhalte und der Usability. Um die Nutzerfreundlichkeit anhand ganz konkreter Fakten zu prüfen, können Webmaster verschiedene Tracking-Verfahren anwenden. Außerdem kommen Bewertungssysteme sowie Umfragen als Varianten in Frage, um von den Besuchern ein Feedback zur Usability einer Website zu erhalten.


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