Glossar

Google AdSense

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    Bei Google AdsSense handelt es sich um einen Dienst, der es Betreibern von Websites ermöglicht, über die Anzeige von Werbung Einnahmen zu generieren. Gestartet wurde das Programm im Frühsommer 2003. Zu Beginn handelte es sich ausschließlich um Werbung in Textform. Im Jahr 2009 wurde eine Funktion integriert, mit der auch Werbebanner auf den Websites der Publisher angezeigt werden können. Im Jahr 2013 waren bei Google AdSense bereits mehr als zwei Millionen Publisher registriert, die bis dahin insgesamt rund 5,2 Milliarden Euro an Einnahmen verzeichnen konnten.

    Logo von Google AdSense

    Welche Anforderungen müssen Websites für Google AdSense erfüllen?

    Die Einnahmen aus dem Werbeprogramm Google AdSense sollen auf natürliche Weise entstehen. Deshalb ist es strikt verboten, angemeldete Websites durch Dienste zur Erhöhung des Traffics und der Klickrate puschen zu lassen. Auch dürfen Websites, auf denen Google AdSende genutzt werden soll, nicht in den Sammer-Listen auftauchen. Ebenso sind Weiterleitungen auf Drittseiten sowie durch die Software auf der Website verursachte Änderungen der Einstellungen der Browser im Zusammenhang mit der Nutzung von Google AdSense verboten. Die Anzeigencodes dürfen nicht für den Versand in E-Mails oder zur Generierung von Pop-ups verwendet werden. Ob eine Seite für das Werbeprogramm von Google zugelassen wird, hängt außerdem vom Nutzerkomfort ab. Hier kommt es vor allem auf eine übersichtliche Navigation an. Darüber hinaus müssen produktspezifische Richtlinien bei Google AdSense beachtet werden.

    Ausschlüsse und Datenschutz bei der Nutzung von Google AdSense

    Wer den Dienst Google AdSense zur Erzielung von Gewinn mit einer Website nutzen möchte, benötigt nicht nur ein Google-Konto, sondern muss auch darauf achten, dass die Datenschutzbestimmungen der Website entsprechend ergänzt werden. Der Grund ist, dass Google automatisch im Hintergrund anonymisierte Daten der Besucher einer mit Anzeigen aus dem Programm Google AdSense versehenen Website sammelt und auswertet. Darauf muss in den Datenschutzbestimmungen explizit hingewiesen werden. Dafür stellt Google einen Backlink auf eine spezielle Seite mit den wichtigsten Informationen zum Datenschutz bereit. Außerdem müssen die Bestimmungen des „Children’s Online Privacy Protection Act“, auch kurz COPPA genannt, beachtet werden. Die Nutzung von Google AdSense ist nicht in allen Ländern auf Websites möglich, auf denen Glücksspiele angeboten werden.

    Die Zusammenhänge zwischen Google AdWords und Google AdSense

    Bei Google AdSense gibt es zwei Nutzergruppen. Das sind einerseits die Werbetreibenden und anderseits die Publisher. Die Aufträge der Werbetreibenden sammelt Google über den Dienst AdWords. Die Höhe der erzielbaren Einnahmen hängt davon ab, was die Werbetreibenden für die Anzeige ihrer Inhalte bieten. Die Preise bei Google AdWords werden in Form einer Auktion gebildet. Das macht es fast unmöglich, einschätzen zu können, welche Einnahmen ein Klick auf die Werbung auf einer Website einbringt. Die Höhe der bei Google AdSense erzielbaren Provisionen hängt außerdem davon ab, wo die Werbung angezeigt wird. Eine Anzeige auf Seiten mit Suchergebnissen bringt deutlich weniger Gewinn als die Anzeige der Werbung auf rein informativen Websites. Bisher hat Google nur Zahlen aus dem Jahr 2010 veröffentlicht. Danach werden zwischen 51 und 68 Prozent der Einnahmen aus den über Google AdWords generierten Aufträgen an die Publisher im Programm Google AdSense ausgeschüttet. Den Rest behält Google als Vermittlungsprovision ein.

    Wie wird die Werbung bei Google AdSense eingebunden?

    Beim Programm Google AdSense ist die Einbindung mehrerer Anzeigen auf einer Website möglich. Wie viele das sind und wo sie platziert werden dürfen, geht aus den produktspezifischen Richtlinien hervor. Für den Abruf der Werbedaten von den zentralen Servern liefert Google ein Snippet, in dem auch die Publisherdaten mit enthalten sind. Die Programmierung der Snippets ist so aufgebaut, dass sich die Inhalte der Werbeflächen automatisiert in Abhängigkeit vom jeweiligen Thema einer Website ändern. Das erspart dem Publisher den Aufwand, die Anzeigen ständig aktualisieren zu müssen. Am einfachsten ist die Einbindung der Werbefenster von Google AdSense bei Content Management Systemen wie WordPress. Dort braucht der Code des Snippets beispielsweise lediglich in ein Textwidget einkopiert werden. Danach kann das Widget ganz normal beschriftet und in eine der im Theme vorhandenen Widgetzones integriert werden. Das bedeutet den entscheidenden Pluspunkt, dass für die Nutzung von Google AdSense bei WordPress keinerlei Programmierkenntnisse erforderlich sind.

    Kann man bei Google AdSense die Inhalte bestimmen?

    Grundsätzlich ist Google AdSense so konzipiert, dass immer zum Inhalt der Website passende Werbung angezeigt wird. Die Publisher haben aber die Möglichkeit, entweder nur bestimmte Themenbereiche zuzulassen oder Themengebiete auszugrenzen. Auch können einige Parameter zur Optik der mit Google AdSense eingeblendeten Werbung gesetzt werden. Beispielsweise ist eine farbliche Anpassung der Werbefenster möglich. Das hat den Vorteil, dass die Anzeigen das gesamte Layout einer Website nicht beeinträchtigen. Auch bei der Wirksamkeit der auf eigene Inhalte gesetzten Eyetracker entstehen durch die Anpassbarkeit der Werbung keine Nachteile.

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