Online Marketing

Bing Webmaster Tools bieten besseren Support für die SEO

Auf der Fachmesse SMX West kündigte Microsoft Verbesserungen bei den Bing Webmaster Tools an. Sie kommen vor allem der SEO zugute.

Offenbar hat sich Microsoft zum Ziel gesetzt, Google noch mehr als bisher Konkurrenz zu machen. Allein die Strategie der Beschränkung auf die hauseigene Suchmaschine im Browser in einigen Versionen des Betriebssystems Windows 10 reicht nicht. Deshalb verbessert Microsoft mit Änderungen und Erweiterungen in den Bing Webmaster Tools die Unterstützung für die Betreiber von Websites.

Seit wann sind die Änderungen der Bing Webmaster Tools aktiv?

Die Freigabe der neuen Funktionen erfolgte in den letzten beiden Februarwochen 2020 für eine ausgewählte Gruppe von Nutzern. Ab Anfang März 2020 stehen die neue Benutzeroberfläche der Bing Webmaster Tools für alle Nutzer zur Verfügung. Bei der Einführung geht Microsoft einen ähnlichen Weg wie Google. Die Nutzer können vorübergehend selbst entscheiden, ob sie die alte oder neue Version der SEO-Tools verwenden möchten. Allerdings bleibt die Wahlmöglichkeit nicht dauerhaft bestehen. Sobald Microsoft alle Änderungen in die neue Plattform verlagert hat, ist eine Nutzung der bisherigen Version nicht mehr möglich. Nach den offiziellen Hinweisen des Unternehmens bei der SMX West soll die Verlagerung einige Monate in Anspruch nehmen. Bis dahin sind die neuen Funktionen über Links in den gewohnten Ansichten verfügbar.

Was ändert sich bei den Webmaster Tools von Bing?

Die Art der Änderungen deutet ebenfalls darauf hin, dass sich Microsoft dem von Google gebotenen Webmaster-Komfort annähern möchte. Der Bericht zur Search Performance sieht künftig ähnlich aus wie beim Konkurrenten. Er gibt allerdings nur die Zahl der Impressionen, die Zahl der Klicks und die daraus resultierende Click Trough Rate aus. Was bei den Bing Webmaster Tools weiterhin fehlt, sind Angaben zur durchschnittlichen Platzierung einer Website in den Suchergebnissen. Das ist ein sehr entscheidendes Kriterium bei der Auswertung des Erfolgs verschiedener SEO-Maßnahmen. In der Konsequenz bedeutet das, dass die parallele Nutzung der Google Search Konsole auch in naher Zukunft unverzichtbar bleibt.

Bing Webmaster Tools bieten eine genauere Kontrolle der Backlinks

Das neue Backlink-Modul der Webmaster Tools von Bing enthält ein echtes Plus für die Betreiber von Websites und die SEO-Experten. Es ermöglicht den Abruf aller auf eine Domain gesetzten Backlinks. Dabei besteht die Wahl der Anzeige nach Herkunfts-Domains sowie nach einzelnen Unterseiten einer Domain. Auch können sich Webmaster die Anchor-Texte anzeigen lassen, mit denen die Backlinks gesetzt wurden. Darüber hinaus haben die Betreiber von Websites die Möglichkeit, Bing das Ignorieren einzelner Backlinks vorzuschreiben. Wichtig ist das vor allem bei Links, die von qualitativ minderwertigen Websites stammen. Sie wirken sich üblicherweise bei sämtlichen großen Suchmaschinen negativ auf das Ranking der verlinkten Seite aus. Allerdings ist hier zu bedenken, dass das Verbot der Beachtung ausschließlich für die Suchmaschine Bing gilt.

Microsoft verbessert Sitemap-Funktionen in den SEO-Tools

Die Übermittlung von Sitemaps über die Bing Webmaster Tools ist mit verschiedenen Formaten möglich. Neu ist eine übersichtliche Darstellung der von Bing vorgenommenen Verarbeitung der geschickten Sitemaps. Hier ist nun genau zu erkennen, wie viele Inhalte für die Anzeige in den Suchergebnissen indexiert wurden. Außerdem macht die neue Benutzeroberfläche Angaben dazu, bei welchen Sitemaps Fehler enthalten sind. Zusätzlich gibt es im Sitemap-Tool Hinweise zu Warnungen, die nicht unbedingt einen Fehler nach sich ziehen.

Wirken sich die Änderungen auch auf die Bing-API aus?

In den offiziellen Ankündigungen betonte Microsoft, dass sich die Neuerungen in den Bing Webmaster Tools nicht auf die Nutzung der API auswirken. Das heißt, die Daten können wie gewohnt abgerufen und ausgewertet werden. Es gibt aktuell auch keine Hinweise darauf, dass Microsoft Änderungen an der Bing API plant oder bereits vorbereitet. Nach den eigenen Angaben zielt das Unternehmen darauf ab, die Intensität der Nutzung der Bing Tools für Webmaster zu stärken. Die meisten Seitenbetreiber und SEO-Experten haben die Tools in der Vergangenheit kaum oder gar nicht genutzt. Ob Microsoft das angestrebte Ziel erreicht, ist allerdings sehr fraglich. Der Grund dafür ist die Verteilung der weltweiten Anfragen auf die einzelnen Suchmaschinen. Dabei ist Google sowohl bei den Desktop-Rechnern als auch bei Anfragen von mobilen Endgeräten der „Platzhirsch“. Daran dürfte sich auch so schnell nichts ändern.

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