Glossar

XHTML

Das Kürzel XHTML steht für die englische Bezeichnung „Extensible Hypertext Markup Language“ und gibt an, dass es sich um eine Erweiterung der Auszeichnungssprache HTML handelt. XHTML basiert auf den Grundlagen von XML und wurde zu einem W3C-Standard erklärt. Der erweiterte HTML-Standard kann aufgrund seiner strengeren Syntax von den Parsern der Browser einfacher verarbeitet werden. Dafür müssen Programmierer von Websites im Header jedoch den MIME-Typ auf der Grundlage des Standards RFC 3236 angeben. Diese Angabe benötigen die Browser, um die Inhalte der Website korrekt anzeigen zu können. Außerdem ist eine ergänzende Doctype-Angabe erforderlich, wenn die Elemente anderer Namensräume mit verwendet werden sollen. Dazu zählen:
• MathML
• RDF
• SVG

Welche Unterschiede haben XHTML und HTML?

Bei XHTML müssen beispielsweise von den Fachleuten für Webdesign und Programmierung die Booleschen Variablen vollständig mit angegeben werden. Deren „Gegenspieler“ sind die Booleschen Operatoren, mit deren Eingabe im Browser die angezeigten Suchergebnisse eingeschränkt werden können. Beim Aufbau einer Website nach den strengeren Syntaxregeln von XHTML müssen immer sowohl das Start-Tag als auch das End-Tag angegeben werden. Bei HTML können End-Tags teilweise auch weggelassen werden. Bei HTML ist die Angabe von Attributen bei Vermeidung bestimmter Zeichen auch ohne Anführungszeichen erlaubt. Das ist bei der Umsetzung einer Website in XHTML nicht zulässig. Elemente und Attribute müssen in der erweiterten Auszeichnungssprache grundsätzlich in Kleinbuchstaben geschrieben werden, während bei HTML sowohl die Kleinschreibung als auch die Großschreibung zulässig sind.

Welche Versionen gibt es von XHTML bisher?

Mit XHTML 1.0 wurden die Standards von HTML 4.01 neu formuliert. Dabei kam es den Urhebern der strengen Auszeichnungssprache für Websites vor allem auf die Rückwärtskompatibilität an. In der ersten Version waren die Dokumententypen Frameset, Strict und Transitional enthalten, die wohl von älteren als auch von aktuellen Browsern angezeigt werden können. Mit der Version XHMTL 1.1 wurden einige der Elemente der Dokumententypen Frameset und Transitional abgeschafft. Dafür wurde die Möglichkeit der Einbindung der Ruby Annotations geschaffen. Die Version XHTML 2.0 erschien aufgrund der Entwicklung von HTML5 nicht mehr. Sie sollte nach den ursprünglichen Plänen folgende neue Elemente enthalten:
• XForms
• XML Events
• XFrames
• Verbesserungen bei der Angabe von Metadaten
• besserer Support für die Einbindung von Backlinks
Außerdem ist eine Version Basic verfügbar, die für die Anzeige von Websites auf mobilen Endgeräten wie Handhelds und Smartphones ausgelegt ist. Auf die Optimierung von Websites auf die mobile Nutzung legt Google beim Ranking seit dem im Frühjahr 2015 aktivierten „Mobilegeddon“-Update der Suchalgorithmen großen Wert, weshalb sich Webmaster unbedingt mit diesen Standards beschäftigen sollten.


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