Glossar

Templates

Der Begriff Templates, der im Englischen als Synonym für Vorlagen verwendet wird, kommt im Zusammenhang mit dem Internet an verschiedenen Stellen vor. So werden beispielsweise die Zusammenstellungen aller Aspekte eines Charakters in Computergames und Onlinegames als Templates bezeichnet. In verschiedenen Softwarepaketen werden Templates als individualisierbare Anzeige- und Eingabemasken eingesetzt, wobei hier sogar die Ein- und Ausblendung sowie die Chancen auf eine Veränderung über ein integriertes Rechtesystem geregelt werden können. Eine Besonderheit stellen die Vorlagen für C++ sowie die zumeist auf php basierenden Themes für Content Management Systeme dar. Eine grundsätzliche Unterscheidung erfolgt in Klassen-Templates und Funktions-Templates. Vorteile der Templates bestehen in der Möglichkeit der generischen Programmierung sowie der Ausführung in so genannten Containern.

Was haben Templates und Themes gemeinsam?

Die Templates werden bei Content Management Systemen sowie beim Einsatz als Individualisierungsmöglichkeit für Mailprogramme und Browser auch als Themes bezeichnet. Die Themes stellen eine Untergruppe der Templates dar, da sich damit in der Regel nur die Optik verändern lässt, die Funktionalität davon aber nicht berührt wird. Templates dienen auch als Basis für die Erstellung von Themes. Ein Beispiel sind die Baukastensysteme für Websites, die von einigen Providern angeboten werden. Im Klartext bedeutet das, dass die Themes eine Erweiterung der eigentlichen Templates sind, auch wenn beide Begriffe in der Umgangssprache vor allem im Zusammenhang mit WordPress synonym verwendet werden.

Die Unterschiede zwischen Klassen-Templates und Funktions-Templates

Bei den Klassen-Templates können in Analogie zur Bezeichnung Klassen festgelegt werden, nach denen die Anzeige einzelner Module erfolgen soll. Das erspart dem Programmierer, die Codes für identische Klassen mehrfach in den Quellcode einer Website oder einer Software einzufügen. Er muss nur noch die in den Vorlagen definierten Klassen an den entsprechenden Stellen aufrufen. Das reduziert den Aufwand bei der Programmierung und den für den Quellcode benötigten Speicherplatz. Die gleichen Vorteile lassen sich auch bei den Funktions-Templates nutzen, nur dass hier keine Klassen sondern einzelne Funktionen einer Website oder einer Software definiert werden. Bei WordPress findet sich ein solches Funktions-Template beispielsweise in Form der Datei functions.php.

Welche Parameter können in den Templates gesetzt werden?

In den Templates werden derzeit vier verschiedene Versionen von Parametern verwendet. Dabei handelt es sich um:

• Typ-Parameter
• Nichttyp-Parameter
• Template-Parameter
• Parameter-Packs

Die Typ-Parameter geben an, um welchen Datentyp es sich handelt. Nach diesen Angaben werden die Container ausgewählt, in denen die jeweilige Anwendung ausgeführt wird. Mit den Nichttyp-Parametern können in den Templates beispielsweise Größenangaben oder Sortierkriterien hinterlegt werden. Auch die Suchfunktion für Inhalte innerhalb einer Website greift im Template auf die Nichttyp-Parameter zurück. Template-Parameter führen zum Effekt der Nutzung eines bereits definierten Templates innerhalb eines anderen Templates. Das dient der Reduzierung des Speicherbedarfs und des Programmieraufwands. Über die Parameter-Packs kann in den Templates festgelegt werden, welche Parameter parallel zueinander angewendet werden sollen. Die Parameter Packs wurden bei C++ mit der Version 11 eingeführt. Sie finden sowohl bei der Programmierung von Funktionen als auch bei der Einbindung von Makros Anwendung.


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