Glossar

Internet

Der Begriff Internet ist eine Zusammenziehung aus den englischen Begriffen „inter“ für übergreifend und „Network“ für Netzwerk. Das Internet ist die global anzutreffende Schnittstelle für die Kommunikation zwischen unzähligen Netzwerken, an die wiederum einzelne Rechner angeschlossen sind. Auch wenn der Nutzer manchmal denkt, dass er direkt auf das eigentliche Internet zugreifen kann, wird er zuerst im Netzwerk eines Providers eingeloggt. Die Provider bieten mittlerweile verschiedene Arten des Zugriffs auf das Internet an. Dazu gehören beispielsweise:
• analoge Anschlüsse mit Modem
• ISDN-Anschlüsse
• DSL-Anschlüsse
• Bundles aus Kabelfernsehen und Internetzugang
• Internetzugang über Stromversorger
• mobiler Internetzugang über UMTS oder LTE
Die „Schaltzentrale“ des Internets sind große Serverzentren, die mit Glasfaserkabeln miteinander verbunden sind. Stellenweise werden zur Übertragung der Daten zwischen den Serverzentren auch leistungsstarke Satellitenverbindungen sowie Richtfunkstrecken verwendet.Diese Bereiche werden auch als Backbones des Internets bezeichnet.

Wie und warum entstand das Internet?

Der Vorläufer des heutigen Internets war das 1969 durch das amerikanische Verteidigungsministerium etablierte Arpanet. Das Ziel des damaligen Arpanets war die Optimierung der Auslastung von Großrechnern. Das heutige Internet dient der Bereitstellung von Informationen und dem kostengünstigen und schnellen Austausch von Daten über große Distanzen hinweg. Die meisten der heute noch im World Wide Web genutzten Protokolle wie beispielsweise TCP wurden im Jahr 1981 entwickelt. Die Einführung der DNS-Strukturen machte ab 1984 die Verwendung von leicht zu merkenden Adressierungen im Internet möglich. Zu Beginn erfolgte die Adressierung nach dem IPv4-Verfahren. Als die damit verfügbaren Adressen nicht mehr ausreichten, wurde es vom IPv6-Verfahren abgelöst.

Wofür steht das „www“ beim Internet?

Das „www“ steht als Kürzel für „World Wide Web“. Dabei handelt es sich um ein System zur Darstellung von Inhalten, die als Hypertext, oder kurz HTML, hinterlegt sind. Diese Dokumente können durch spezielle Programme dargestellt werden, die Browser genannt werden. Das dem Hypertext-Dienst im Internet zugrunde liegende System wurde 1989 von Tim Berners-Lee entwickelt. Die Initiative für die gewerbliche und private Nutzung des Internets ging von der amerikanischen National Science Foundation aus.

Die Entwicklung der verfügbaren Dienste im Internet

Als das Internet der Allgemeinheit zugänglich gemacht wurde, stand der Austausch von Nachrichten in Form von Mails im Vordergrund. Mit der Verfügbarkeit von Websites für jedermann wurde das Internet als Verteiler von Informationen aller Art und gleichzeitig auch als Werbemedium interessant. Heute ist das Internet ein „Tummelplatz“ für Dienstleister. Das beweisen Angebote wie VoD und SaaS. Auf Twitter, Facebook und Co. können beispielsweise auch soziale Kontakte gefunden und gepflegt werden. Andere Plattformen haben sich auf Businesskontakte spezialisiert. Dazu gehören beispielsweise XING und LinkedIn. Jüngeren Datums sind die Clouds, die es möglich machen, persönliche Dokumente aller Art online von jedem Ort der Welt aus zugänglich zu machen. Inzwischen ersetzt das World Wide Web auch das klassische Kaufhaus, denn vom Brot bis hin zum kompletten Fertigteilhaus kann hier alles bestellt werden.


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