Glossar

Cookies

Als Cookies werden vom Browser gespeicherte Dateien bezeichnet, in denen Informationen des Nutzers über bisher besuchte Websites zur Steigerung der Nutzerfreundlichkeit hinterlegt werden. Das war zumindest der Ursprung der Cookies nach moderner Auffassung, die von Lou Montulli im Jahr 1994 entwickelt wurden. Zuvor hatte es bereits Ansätze gegeben, dem Computer ein „Gedächtnis“ zu geben, auf welchen Websites sich der Nutzer bereits angemeldet hatte. Solche Programmcodes wurden als „Magic Cookies“ oder auf Deutsch „magische Kekse“ bezeichnet. Inzwischen ist die Funktion dieser Dateien wesentlich erweitert worden.

Welche Entwicklungen hat es bei den Cookies gegeben?

Cookies fungieren mittlerweile nach dem Prinzip der Trojaner und geben auch Informationen über das Nutzerverhalten weiter. Vom echten Trojaner unterscheiden sich diese Minianwendungen nur dadurch, dass sie für den Nutzer offen sichtbar sind. Außerdem können die vom Browser gespeicherten Daten einzeln oder gesammelt gelöscht werden. Hinzu kommt, dass moderne Browser die Möglichkeit bieten, über die Einstellung das Anlegen dieser Dateien sowie die Übermittlung von Nutzerdaten zu unterdrücken. Im Umgang mit den Cookies müssen seit Dezember 2009 die Bestimmungen der Richtlinie EG 2009/136 beachtet werden, die eine eindeutige Zustimmung der Nutzer des Internets zum Speichern der Cookies verlangt.

Warum kommen Cookies überhaupt zum Einsatz?

Die praktischen Fähigkeiten der Cookies werden an verschiedenen Stellen ausgenutzt. So braucht der Nutzer des Browsers beispielsweise Login-Daten nicht erneut einzugeben, wenn er sie erneut aufruft und die Daten beim Erstbesuch vom Browser gespeichert wurden. Sie werden vom Browser dann automatisch in die Abfragefelder eingefügt. Andere Cookies werden zu Abrechnungszwecken beispielsweise in den Partnerprogrammen von Affili, Zanox und Amazon benutzt. Sie werden mit einer Laufzeit versehen. Hat ein Kunde ein Produkt über einen Partnerlink aufgerufen und entschließt sich erst Stunden oder Tage später zum Kauf, geben die hinterlegten Cookies Auskunft, über welchen Partnerlink er erstmals zu diesem Produkt gelangt ist. Fällt das Kaufdatum noch in die Laufzeit der Cookies, werden die daraus generierten Umsätze dem Publisher des Partnerlinks zugeordnet.

Cookies bei der Suchmaschinenoptimierung

An anderen Stellen werden Cookies zum Monitoring bei der Suchmaschinenoptimierung ausgenutzt. Über spezielle Analysetools werden die von den Cookies übertragenen Informationen ausgewertet, um beispielsweise zu erkennen, wer zu den regelmäßig wiederkehrenden und neuen Besuchern einer Website zählt. Sie dienen der Kontrolle einzelner Maßnahmen der Off-Page-Optimierung und der Analyse der Wirksamkeit des Angebots von Partnerprogrammen.

Welche Gefahren bergen die Cookies?

Allerdings bergen die Cookies für die Internetnutzer auch mehrere Risiken, weil sich damit das Nutzerverhalten protokollieren lässt. Sie können – wie seit den Enthüllungen von Edward Snowden bekannt ist – auch zur Verteilung von Spionagesoftware genutzt werden. Hinzu kommt, dass die vom Browser hinterlegten Dateien mittlerweile auch die Funktion von echtem Schadcode haben können. Ein Beispiel sind die Cookies, mit denen die permanente und nicht wegklickbare Anzeige von Pop-Up-Werbefenstern bewirkt werden kann. Vor allem die Anbieter einiger Onlinegames setzen auf diese Art der an sich unerlaubten Art der Werbung. Erkennbar sind solche über Cookies verteilte Schädlinge daran, dass die Werbung auch dann auf dem Display sichtbar bleibt, wenn der Browser geschlossen wird. Selbst wenn die Anzeige der Inhalte unterdrückt werden kann, bleibt an dieser Stelle das Display schwarz.

Deshalb sollten die Nutzer ihre Browser so einstellen, dass sie eine Einzelzustimmung für jedes zu setzende Cookie geben müssen. Alternativ könnte auch die Option „alle Cookies löschen“ beim Beenden des Browsers gesetzt werden. Diese Option hat allerdings den Nachteil, dass Login-Daten bei jedem erneuten Besuch einer Website eingegeben werden müssen.


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