Online Marketing

Introduction Sites sind die unverzichtbare Basis komplexer Werbestrategien im Internet. Wir erklären die Gründe und geben Tipps zur Erstellung.

Wirksame Marketingstrategien: Introduction Sites optimal gestalten

Der Fachbegriff Introduction Sites dient für Websites, auf denen Produkte oder Dienstleistungen vor dem eigentlichen Marktstart vorgestellt werden. Sie stellen besondere Ansprüche an die Gestaltung und die Erstellung der Inhalte.

Die Introduction Sites sind ein nützliches Hilfsmittel, um vom Marktstart an gute Umsätze zu erzielen. Allerdings erzielen sie die maximal mögliche Wirkung nur bei einer Integration in ein komplexes Werbekonzept. Gute Vorbilder dafür liefern beispielsweise die großen Hollywood-Filmstudios sowie die führenden Hersteller von Smartphones.

Warum sind Introduction Sites die Basis komplexer Werbekampagnen?

In der Praxis ist es üblich, die wichtigsten Informationen rund um neue Dienstleistungen oder Produkte auf den Introduction Sites vorzuhalten. Dabei besteht der Anspruch darin, die Informationen so aufzubereiten, dass die direkten Konkurrenten keinen Vorteil daraus ziehen können. Dennoch sind sie ein gutes Fundament für eine komplexe Werbekampagne. Sie machen es überflüssig, beispielsweise in Werbebannern umfangreiche Informationen geben zu müssen. Dadurch schrumpft die notwendige Größe der Werbebanner. Infolgedessen fallen wiederum die Kosten der Einblendungen der Werbebanner niedriger aus, da sie auch von der Größe abhängig sind.

Welche Anforderungen an den Inhalt der Introduction Sites sind von Bedeutung?

Um der Konkurrenz nicht in die Hände zu spielen, sollten keine technischen Neuerungen im Detail erscheinen. Das heißt, es geht darum, die Vorteile der Neuerungen möglichst geschickt zu formulieren. Sie müssen glaubhaft sein, ohne dafür eine ausführliche Begründung zu liefern. Smartphone-Hersteller sprechen beispielsweise gern von einer „neuartigen Hardwarestruktur“, wenn sie eine noch nicht auf dem Markt befindliche Prozessorgeneration verwenden. Sie nutzen bevorzugt bildhafte Vergleiche. Allerdings gibt es hier einen „Fallstrick“, denn vergleichende Werbung ist nur in einem begrenzten Umfang erlaubt. Das regelt der Paragraf 6 des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb. Ein Mitbewerber darf dabei weder direkt noch indirekt benannt werden. Wie sich das umgehen lässt, zeigen beispielsweise TV-Anbieter. Sie nutzen Formulierungen wie „ein TV-Erlebnis wie im Kino“ oder „vergleichbar mit der großen Kinoleinwand“.

Detaillierte Einblicke bei Fotos und Videos ebenfalls vermeiden?

Auch hier lautet die Devise: „Die Konkurrenz schläft nicht.“ Handelt es sich um schnell nachbaubare Produkte oder einfach nachahmbare Dienstleistungen, ist bei Detailangaben Vorsicht geboten. Das gilt insbesondere für Produkte, die noch nicht durch eine erfolgreiche Patentanmeldung geschützt wurden. Eine genaue Vorstellung der Technik ist dabei auch bei den Fotos und Videos auf den Introduction Sites nicht ratsam. Einen Komplettverzicht auf statische und bewegte Bilder bedeutet das jedoch nicht. Ein virtueller „Rundumflug“ um einen Nutzer des Produkts muss keine Einblicke auf Bedienelemente mit einzelnen Funktionen zeigen. Das Arrangement der Produkte innerhalb der Umgebung bietet weitere Möglichkeiten zum Verstecken relevanter Details. Die großen Vorbilder sind US-Filmstudios, die Kinofilmen in erotischen Szenen ein Prozent zeigen und 99 Prozent der Fantasie der Zuschauer überlassen.

Welche Maßnahmen bauen auf Seiten zur Marktstart-Ankündigung auf?

Die Hauptaufgabe der Introduction Sites ist es, die Produkte und Dienstleistungen schnell und effizient bekannt zu machen. Dafür reichen die Erstellung einer solchen Seite und die Schaltung von Bannerwerbung allein nicht aus. Die Seite selbst muss selbst zuerst einmal sichtbar sein. Das heißt, hier kommt die Suchmaschinenoptimierung ins Spiel. Die Maßnahmen der On-Page-SEO umfassen alle Anforderungen, die für jede Art von Website gelten. Bei der Off-Page-SEO spielen vor allem die Social Networks eine große Rolle.

Wer seine Website zur Markstart-Ankündigung schnell bekannt machen möchte, sollte dort mit Influencern kooperieren. Das sind Nutzer, die eine hohe Zahl von Followern und von ihrer Persönlichkeit her Vorbildwirkung haben. Doch nicht jeder Influencer kommt dafür gleichermaßen in Frage. Die Begeisterung für das neue Produkt oder die neue Dienstleistung muss unbedingt glaubhaft sein. Das krasse Negativbeispiel wäre ein junger Mensch, der Produkte für Senioren bewirbt. Eine Ausnahme wäre, wenn er oder sie das beispielsweise mit Problemen der Großeltern begründen kann.

Pressemeldungen zur Bekanntmachung der Introduction Sites nutzen

Bei der Arbeit mit Pressemeldungen steht die Wahl des optimalen Zeitpunkts der Veröffentlichung im Vordergrund. Erfolgen sie zu früh, geraten sie bis zum Marktstart in Vergessenheit. Kommen die Pressemeldungen zu spät, entfalten sie nicht ihre maximal mögliche Wirksamkeit. Als ideale Ergänzung der Introduction Sites haben sich zeitlich gestaffelte Pressemeldungen erwiesen. So gerät der bevorstehende Marktstart immer wieder ins Blickfeld der potentiellen Kunden. Oft ergibt sich der zeitliche Ablauf von selbst, indem Fortschritte bei der Vorbereitung des Marktstarts als Anlass für Pressemeldungen dienen. Wann die erste Publikation Sinn macht, hängt von der Art der Produkte und Dienstleistungen sowie von Gewohnheiten der Verbraucher ab. Auf den Kauf hochpreisiger Waren bereiten sich Verbraucher längerfristig vor, während niedrigpreisige Einkäufe meist spontane Entscheidungen sind.

Welche Verkaufserfolge können Introduction Websites erzielen?

Studien zur alleinigen Wirksamkeit der Marktstart-Vorankündigungen ohne Zusatzmaßnahmen gibt es nicht. Doch Erfolge aus einer komplexen Werbekampagne mit speziellen Websites für Marktstart-Ankündigungen können riesig sein. Das haben in der Vergangenheit beispielsweise die „Harry Potter“-Bücher, die neuesten iPhones und Disney bewiesen. Der auf diese Weise beworbene Streaming-Dienst Disney+ verzeichnete beim Start im November 2019 binnen weniger Stunden mehrere Millionen Nutzer. Nach den einigen Modellen der iPhones stellten sich die Interessenten nächtelang an. Bei vielen Produkten wurden massenhaft Vorbestellungen vor dem eigentlichen Marktstart erzielt. Daraus leitet sich wiederum eine Empfehlung ab: Es macht Sinn, auf den Introduction Sites auf Möglichkeiten der Vorbestellung zu verweisen oder sie direkt zu integrieren.

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