Design

Welche Vor- und Nachteile haben Designsysteme für Websites?

Inzwischen gehen immer mehr Unternehmen dazu über, Designsysteme für Websites zu verwenden. Sie bieten Vorteile sowohl beim Ausbau der Websites als auch beim Nutzerkomfort.

Neueste Erhebungen aus den USA zeigen, dass gerade einmal noch rund 15 Prozent aller Unternehmen auf Designsysteme für Websites verzichten. Vor einem Jahr war der Anteil der Unternehmensseiten ohne individuelles System für das Webdesign noch doppelt so hoch.

Welche Elemente umfassen Designsysteme für Websites?

Zu den Grundelementen solcher Systeme gehören anklickbare Symbole. Das im Kreis stehende „i“ hat sich inzwischen weltweit als Symbol für die Anzeige zusätzlicher Informationen etabliert. Das gilt genauso für das Druckersymbol für den Aufruf der Druckfunktion. Einige Onlineshops verwenden als Warenkorb ein Icon mit einer Einkaufstasche. Allerdings hat sich in der Praxis die stilisierte Seitenansicht eines Einkaufswagens als die bessere Wahl erwiesen. Die meisten Webdesigner greifen auf das bei Github veröffentlichte Cedar Design System von REI zurück. Dort finden sich mehr als 90 standardisierte Symbole für Schaltflächen oder Funktionsaufrufe. Sie kommen auch bei der Benutzeroberfläche der gängigen Browser sowie beim Office-Paket von Microsoft zum Einsatz.

Welche Vorteile haben Designsysteme für Websites?

Die größten Vorteile finden sich auf Seiten der Nutzer. Sie müssen nicht überlegen, welche Funktion sich hinter welchem Symbol verbirgt, sondern können auf ihre Erfahrungen setzen. Diese Erfahrungen beseitigen Hemmschwellen bei der Erkundung bisher ungenutzter Websites. Einheitliche Symbole vermeiden das Risiko, Funktionen aufzurufen, welche die Nutzer gar nicht starten wollten. Das heißt, sie fühlen sich durch konsequent verwendete Designsysteme im Umgang mit einer Website sicherer. Wer auf bekannte Elemente trifft, besucht eine Website gern wieder. Das zieht ganz nebenher eine Reduzierung der Absprungrate nach sich. Das Fazit lautet, dass verzeichnete Absprünge nur noch zu Lasten der Unzufriedenheit mit der Qualität der Inhalte oder Produkte gehen.

Reicht das Cedar Design System für die Gestaltung von Websites aus?

Führende Webdesigner verweisen zutreffend darauf, dass individuelle Ergänzungen durchaus Sinn machen. Beispiele dafür sind Kennzeichnungen für einzelne Produktgruppen in Onlineshops mit umfangreichen Sortimenten. Sie ermöglichen als klickbare Buttons einen schnellen Wechsel der Produktgruppen, ohne dass sich die Nutzer durch umfangreiche Menüs „hangeln“ müssen. Zudem können Webdesigner die Symbole des Cedar Design Systems farbig abwandeln. So ist eine individuelle Anpassung an das Farbkonzept der jeweiligen Website möglich.

Was müssen Webdesigner bei der Entwicklung individueller Symbole beachten?

Ein Grundsatz lautet, die standardisierten Symbole der Designsysteme für Websites möglichst beizubehalten. Selbstverständlich können sie in andere Grafiken integriert werden. Das könnte beispielsweise ein Mini-Banner mit dem Logo des Unternehmens sein. Diese Variante signalisiert dem Nutzer, dass er beim Anklicken nicht auf eine externe Website weitergeleitet wird. Wer von den Standards des Cedar Designsystems für Websites grob abweichen möchte, sollte sich intensiv mit seiner Zielgruppe beschäftigen. Dabei stehen mehrere Fragen im Vordergrund:

  • Wie schnell können die potentiellen Kunden Abweichungen von allgemeingültigen Standards erfassen?
  • Wie flexibel sind die Nutzer beim Umgang mit Innovationen?
  • Zu welchen Altersgruppen gehören die potentiellen Kunden?
  • Handelt es sich um risikofreudige oder risikobewusste Kunden?

Designsysteme für Websites machen die Erweiterung von Websites einfacher

Einmal aufgestellte Standards beim Webdesign ersparen den Programmierern und Webdesignern Arbeit. Sie können die Systeme bei der Implementierung neuer Bereiche einer Website komplett übernehmen. Ein Beispiel ist die Erstellung spezieller Landingpages für einzelne Regionen, Produktneuerscheinungen oder Werbeaktionen. Auch dort müssen sich die Nutzer bei der Anwendung der Designsysteme nicht eingewöhnen, sondern finden sich direkt auf der Website zurecht. Das heißt, die Entwicklung grundlegender Standards beim Webdesign und dem Aufbau von Funktionsbuttons ist aus mehreren Gründen lohnenswert.

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