Design

Webdesign: Wie können Sie gute Farbkonzepte für Websites finden?

Die Farbkonzepte für Websites spielen bei der Wirkung auf den Betrachter eine entscheidende Rolle. Doch viele Betreiber von Websites tun sich schwer damit, optimale Farbkonzepte zu finden und konsequent anzuwenden.

Deshalb haben wir Tipps zur Erstellung der Farbkonzepte für Websites zusammengetragen. Sie haben sich in unserer praktischen Arbeit bei der Entwicklung von Medieninhalten bewährt. Fakt ist, dass sich die Farbkombinationen an verschiedenen Kriterien orientieren müssen.

Was ist der wichtigste Ausgangspunkt der Farbkonzepte für Websites?

In den meisten Fällen gibt es bereits eine sogenannte Corporate Identity. Sie enthält neben zahlreichen anderen Elementen die Grundlagen der optischen Außendarstellung eines Unternehmens. Dazu gehören auch das Firmenlogo sowie die für eine Marke entwickelten Schriftzüge. Die dort enthaltenen Farben stellen für uns die Basis der Entwicklung der Farbkonzepte für Websites dar. Das hat einen guten Grund, denn so können Ihre Bestandskunden vom Wiedererkennungseffekt profitieren. Perfekte Beispiele für die Wiedererkennung allein anhand von Farben sind das Magenta der Telekom sowie das Gelb der Deutschen Post. Es wäre grober Unfug, sie bei der Auswahl der Farbkombinationen für Websites und andere Werbemittel nicht anzuwenden. Das Gegenteil ist der Fall. Sie sollten den Hauptanteil der auf den Websites verwendeten Farben ausmachen.

Welche Rolle spielen psychologische Effekte bei der Wahl der Farbkombinationen?

Hier kommt die Art der Inhalte ins Spiel. Von ihnen hängt es ab, welche Grundfarben die Farbkonzepte für Websites bestimmen sollten. Nicht jede Grundfarbe bietet sich für jede Thematik an. Stellen Sie sich vor, Sie treffen bei der Suche nach einem erfahrenen Rechtsanwalt auf eine kunterbunte Seite mit vielen Rosa- und Pinktönen. Achten Sie gezielt darauf, welche Gedanken Ihnen bei einer solchen Optik zuerst durch den Kopf schießen! Welche Dinge verbinden Sie spontan mit diesen Farben? Wir sind uns sicher, dass Sie an einen Rechtsanwalt bei solchen Farbkombinationen erst zuletzt denken. Daraus leitet sich die Bevorzugung bestimmter Farbkonzepte für einzelne Themenbereiche ab. Beispiele dafür sind:

  • Schwarz, Grau und Blau = alle Themen, bei denen Seriosität im Vordergrund steht
  • Grün = Umweltthemen, medizinische Themen (Grün steht für Hoffnung)
  • Hellblau und Rosa = Nachwuchs und Familie
  • Rot = Partnerschaft und Erotik
  • Rot und Grün = Weihnachten
  • Schwarz und Grau = Bestatter, Geschichte

Farbkonzepte für Websites: Welche Seiten dürfen kunterbunt sein?

Natürlich gibt es auch einige Themen, bei denen die Webdesigner völlig freie Hand beim Farbmix haben. Typische Beispiele sind Websites zu den Themen Fasching, Ostern, Silvester. Die Faschingskostüme und Mottowagen der Karnevalsvereine sind genauso kunterbunt wie die Ostereier. Das heißt, bei diesen Themen können gern auch „Konfettifarben“ als Farbkonzepte für Websites zum Einsatz kommen. Ebenso gilt das für Websites, auf denen Kinderspielzeug vermarktet werden soll. Gefragt sind dabei vor allem sehr kräftige Farbtöne, während die dezenten Abwandlungen (Pastellfarben) eher für Beauty-Themen geeignet sind. Eine aus beiden Varianten gemischte Farbpalette bietet sich für das Thema Urlaub an. Wichtig dabei ist allerdings, dass durch die Farben des „Rahmens“ einer Website die angebotenen Produkte nicht in den Hintergrund rücken. Genau deshalb sind „mitlaufende“ und farbenprächtige Hintergrundgrafiken inzwischen aus der Mode gekommen.

Farbkombinationen für Websites finden: Die Farbkreise sind nützliche Helfer

Mit den vorstehend genannten Ausnahmen ist es üblich, die Farbkonzepte für Websites auf zwei oder drei Farben zu beschränken. Bei einem 3-Farben-Konzept wenden erfahrene Webdesigner das sogenannte Konzept der Farbtriaden an. Die Grundlage dafür bildet der RGB-Farbkreis. Dabei handelt es sich um einen additiven Farbraum, der für die Darstellung von Farben auf Displays von Computern, Smartphones und TV-Geräten zum Einsatz kommt. Für die Auswahl der Farbkombinationen für Websites legen Webdesigner ein gleichschenkeliges Dreieck zentriert auf den RGB-Farbkreis. Durch die Drehung ergeben sich verschiedene Kombinationen. Der Vorteil der Farbtriaden besteht in einem immer harmonisch wirkenden Farbkonzept. Die Verwendung der im Farbkreis direkt gegenüberliegenden Farben sorgt für angenehme Kontraste. Inzwischen gibt es diverse Tools, die eine digitale Auswahl ermöglichen und gleich auch den dazugehörigen Farbcode anzeigen.

Welche Farbtriaden eignen sich als Farbkonzepte für Websites?

Der Mix aus den Farben Blau, Gelb und Rot trägt in der Fachsprache die Bezeichnung Triade der Primärfarben. Sekundärfarben sind die Farben, die aus der Mischung der im Farbkreis nebeneinander liegenden Primärfarben entstehen. Die Triade der Sekundärfarben vereint Grün, Orange und Violett. Aus der weiteren Vermischung von Sekundärfarben und Primärfarben resultieren die Tertiärfarben. Sie ergeben wiederum zwei Triaden der Tertiärfarben:

  • Blau & Grün + Gelb & Orange + Rot & Violett
  • Blau & Violett + Gelb & Grün + Rot & Orange

Sowohl die Triaden der Primärfarben als auch der Sekundärfarben und Tertiärfarben lassen Abwandlungen in Form von helleren und dunkleren Schattierungen zu. Im RGB-Farbraum geschieht das über die Veränderung des Helligkeitswerts und des Werts der Farbsättigung.

Welche Rolle spielt die Dominanz einzelner Farben auf einer Website?

In den meisten Fällen entscheiden sich Webdesigner dafür, eine der Farben einer Triade als dominante Farbe zu verwenden. Sie bildet in der Regel den Hintergrund der Menüleisten im Headerbereich sowie den Background für Menüs und Widgets in den Sidebars. Optimale Farbkonzepte für Websites nutzen die dominante Farbe für die Gestaltung des Favicons sowie als Hauptfarbe in der Headergrafik. Favicon ist das Minilogo einer Website, welches der Browser links auf dem jeweiligen Tab der geöffneten Website anzeigt. Es dient zum schnellen Finden einer bestimmten Website, ohne dafür nacheinander alle Tabs anklicken zu müssen. Die beiden sekundären Farben haben beim Webdesign andere Aufgaben. Sie kennzeichnen beispielsweise Links oder kommen als Farbe für die Beschriftung von Menüs und Widgets zum Einsatz.

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