Design

Neomorphismus und Skeuomorphismus beim Webdesign

Bei Neomorphismus und Skeuomorphismus handelt es sich um zwei Trends beim Webdesign, die sich derzeit großer Beliebtheit erfreuen. Sie haben einige Gemeinsamkeiten.
Bei der Anwendung von Neomorphismus und Skeuomorphismus beim Webdesign stehen einerseits ganz praktische Aspekte und andererseits die psychologische Wirkung im Vordergrund. Solche Webdesigns bringen zudem Vorteile bei der technischen Suchmaschinenoptimierung. Wir erklären Ihnen, worauf es bei der Anwendung dieser beiden Gestaltungsprinzipien ankommt.

Warum wenden Webdesigner Neomorphismus und Skeuomorphismus kombiniert an?

Beim Skeuomorphismus geht es hauptsächlich darum, bekannte Elemente zu imitieren. Diese Vorgehensweise fand Eingang ins Webdesign durch die Nutzung von Grafiken mit Holzstrukturen als Hintergrund. Bei der aktuellen Gestaltung von Websites finden sich skeuomorphe Elemente in Form von einfachen Grafiken. Sie bilden beispielsweise die Silhouette von Bergen und Wellen auf Reiseseiten nach. Animierte Grafiken erinnern ein wenig an Optik der ersten Computerspiele mit mehrfarbiger Darstellung. Diese Schlichtheit treibt der Neomorphismus auf die Spitze. Das Resultat stellen Websites dar, die für Behagen sorgen und zugleich eine kurze Ladezeit benötigen.

Ist Neomorphismus beim Webdesign gleichbedeutend mit Tristess?

Das neomorphe Webdesign ist gewollt minimalistisch. Der Minimalismus ist wiederum ein aktuell sehr weit verbreiteter Trend. Viele Menschen wollen sich mit solchen Gestaltungen von der typischen Wegwerfgesellschaft distanzieren, die sich ohne Rücksicht auf das Klima und die Umwelt Luxus gönnt. Langweilig muss der Neomorphismus als Gestaltungstrend deshalb trotzdem nicht sein. Möchten Sie auf einer Website lieber auf knallbunte Buttons treffen? Gefallen Ihnen Varianten besser, bei denen Buttons durch geschickt platzierte Schatten trotz der Beschränkung auf eine Farbe täuschen echt wirken? Genau das sind die typischen Merkmale des Neomorphismus beim Webdesign. Er bewirkt dreidimensional wirkende Elemente ohne die echte Fähigkeit des Displays zur 3D-Darstellung.

Nutzervorteile durch Neomorphismus und Skeuomorphismus

Vom Trend zum minimalistischen Webdesign profitiert auch der Nutzerkomfort. Werden die Grundsätze von Neomorphismus und Skeuomorphismus kombiniert angewendet, entstehen sehr übersichtliche Websites und Benutzeroberflächen. Sie bedürfen keiner umfangreichen Erklärung, sondern die Funktionen sind intuitiv erfassbar. Das hat wiederum eine positive Rückkoppelung bei der Suchmaschinenoptimierung. Google, Bing und Co. lieben Websites, die einen hohen Nutzerkomfort bieten. Die User Experience (Nutzererfahrung) wurde genau deshalb in den letzten Jahren zu einem immer wichtigeren Ranking-Kriterium. Das ist auch ein Grund, warum das Kürzel SEO nicht mehr für Suchmaschinenoptimierung steht. Mittlerweile ist die Interpretation Search Experience Optimization (also die Optimierung der Sucherfahrung) üblich. Webdesigner orientieren sich also nicht länger nur an den Anforderungen einer Maschine (Google-KI), sondern parallel an den Ansprüchen der Nutzer. Ein minimalistisches Webdesign erfüllt die Anforderungen der KI und der Nutzer.

Wenden Sie den Minimalismus auch auf den Umfang der Inhalte an!

Die Beschränkung auf die notwendigen Elemente ist das wichtigste Kennzeichen beim Neomorphismus. Der Anspruch gilt nicht nur beim Webdesign. Unterziehen Sie Ihre gesamten Inhalte einer ständigen Prüfung! Was ist noch aktuell und was nicht? Welche Inhalte blähen den Umfang Ihrer Website nur künstlich auf? Braucht ein Beitrag wirklich zahlreiche Bilder oder wäre ein einziges Artikelbild eventuell völlig ausreichend? Die Schlussfolgerung ist, dass eine minimalistische Website permanent eine kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten erfordert. Entrümpeln Sie Ihre Internetseiten genau wie Ihren Keller in regelmäßigen Abständen! Das macht die gesamte Website schneller und schont Ressourcen. Die Vorhaltung von Serverkapazitäten und Übertragungskapazitäten erfordert Energie. Diese Energie bezieht die Menschheit leider noch nicht vollständig aus erneuerbaren und klimaunschädlichen Quellen. Minimalismus beim Webdesign ist deshalb auch ein kleiner (aber unverzichtbarer) Beitrag zum Klimaschutz.

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