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DESI-Index: Coronakrise verstärkt Druck auf die Digitalisierung massiv

Das Kürzel DESI-Index steht für den Digital Economy and Society Index. Dort schnitt Deutschland zuletzt ziemlich schlecht ab. Die Coronakrise zeigte die bestehenden Lücken in dramatischer Weise.
Der DESI-Index bewertet den Stand, den die einzelnen Länder der Europäischen Union bei der Digitalisierung erreicht haben. Dabei werden insgesamt fünf verschiedene Bereiche genauer unter die Lupe genommen. Eine gute digitale Wettbewerbsfähigkeit wurde Deutschland nach dem Ranking des Jahres 2019 nicht bescheinigt.

Welche Parameter berücksichtigt der DESI-Index?

In das Ranking fließen die Bewertungen der allgemeinen digitalen Kompetenzen ein. Hinzu kommen Prüfungen der Internetnutzung und Checks der Netzabdeckung. Ein weiteres Kriterium stellt der in der Wirtschaft vorhandene Digitalisierungsgrad dar. Zusätzlich fließt das Ausmaß digitaler Angebote von staatlichen und kommunalen Behörden ein. Beim DESI-Index des Jahres 2019 landete die Bundesrepublik Deutschland auf dem 12. Rang. Spitzenreiter des Rankings waren Finnland, Schweden und die Niederlande. Auch Dänemark, Großbritannien und Luxemburg schneiden beim Fortschritt der Digitalisierung deutlich besser als Deutschland ab. Die Schlusslichter beim DESI 2019 waren Polen, Griechenland, Rumänien und Bulgarien.

Beim weltweiten Ranking der Digitalisierung ist Deutschland noch schlechter

Das ergibt sich aus dem Ranking der Wettbewerbsfähigkeit, welche das World Economic Forum (kurz WEF) regelmäßig vornimmt. Dort landet Deutschland auf dem Platz 36, wobei sich deutliche Unterschiede bei den bewerteten Faktoren ergeben. Der Schwachpunkt der Bundesrepublik ist trotz aller Bemühungen um einen schnellen Netzausbau die Verfügbarkeit schneller Internetverbindungen via Glasfaserkabel. Auch bei der Verfügbarkeit von Breitbandverbindungen per Mobilfunktechnologien schneidet Deutschland schlecht ab. Das hat Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten deutschen Wirtschaft. Bei dieser Bewertung rutschte Deutschland zuletzt um vier Ränge ab und liegt nunmehr auf Platz 7 aller Länder der Welt. Das bestätigt die Schlussfolgerungen aus dem Ranking im DESI-Index.

Ausblick für den DESI-Index: Coronakrise beschleunigt die Digitalisierung

Zuerst einmal gibt es eine gute Nachricht. Viele Menschen befürchteten, dass das Internet unter den Folgen der Zusatzbelastungen durch die Coronakrise komplett zusammenbrechen könnte. Zwar gab es kleinere Probleme bei mehreren Providern, doch insgesamt lief das Internet stabil. Das ist bemerkenswert, weil die übertragenen Datenmengen sich auf ein Vielfaches der normalen Werte potenzierten. Fazit: Die Technik ist so robust, dass sie den Mehrbelastungen durch Videokonferenzen und digitalen Unterricht durchaus gewachsen ist. Deutschland schneidet zwar beim DESI-Index schlecht ab, aber die Coronakrise schmettert die Argumente der Zweifler am Sinn der Digitalisierung ab. Die besten Beispiele dafür sind die Schulen. Viele Lehrer mussten mit ihren Schülern über unsichere Plattformen kommunizieren oder die Aufgaben per Mail verschicken. Der Grund ist, dass zahlreiche Schulen bei der Nutzung des Internets den Anschluss verpasst haben.

Welche Aufgaben sind bei der Digitalisierung jetzt zu lösen?

Vor allem auf Programmierer kommt viel Arbeit zu. Zahlreiche Websites benötigen funktionelle Upgrades. Beispiele dafür sind die Bereitstellung und Übermittlung von Formularen aller Art. Auch die Entwickler von Apps dürften zu den Fachkräften gehören, die in den nächsten Monaten mit einem hohen Auftragsaufkommen rechnen können. Unzählige Internetseiten brauchen ein Upgrade beim Webdesign. Warum? – Die Betreiber haben den Umstieg der Google-Nutzer vom Desktop-PC auf Smartphones und Tablets bisher nicht berücksichtigt. Internetpräsenzen von Behörden benötigen ein innovatives Webdesign, das die Erledigung zahlreicher Aufgaben in digitaler Form unterstützt. Notwendig ist das nicht nur durch die Beschränkungen bei der Bekämpfung einer Pandemie. Der Ausbau der digitalen Angebote von Behörden steigert den Komfort für die Bürger und leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz. Das gilt genauso für den Schwenk auf Treffen in der virtuellen Welt speziell geschützter Chatrooms im Internet. Unsere Webdesigner und Programmierer bereiten Ihr Unternehmen auf die verstärkte Nutzung der digitalen Welt vor.

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