Online Marketing
First Click Free

Was genau ist der First Click Free? Und was bedeutet die Änderung? Wir verraten es Ihnen.

Google lockert „First Click Free“

Viele Betreiber von Abo-Seiten hatten sich bereits seit längerer Zeit darüber beschwert, dass sie durch die Bestimmungen von Google zum First Click Free Teile ihrer Inhalte kostenlos bereitstellen mussten. Zu den heftigsten Kritikern dieser Vorgehensweise gehörte der amerikanische Medienmogul Rupert Murdoch. Nun hat sich Google dazu entschlossen, die Festlegung auf die kostenlose Bereitstellung von mindestens drei Artikeln pro Tag abzuschaffen.

Verweigerung des First Click Free brachte für Abo-Seiten Nachteile

Bisher strafte Google die Verlage ab, welche auf ihren Abo-Seiten die Bedingung des für einige Artikel kostenlosen Zugangs nicht erfüllten. Die Newsportale sahen einen deutlichen Verlust beim Google-Ranking. Dieser führte beispielsweise beim Wall Street Journal von Rupert Murdoch zu einem gravierenden Absturz des verzeichneten Traffics. Das Minus betrug zeitweise bis zu 38 Prozent. Das heißt, die Zustimmung zum Google-Programm „First Click Free“ war bisher ein Muss bei der Suchmaschinenoptimierung. Dieser Zwang soll nach den bisherigen Hinweisen nun entfallen.

Was wird sich für Paywall Sites jetzt ändern?

Google kündigte an, den Inhabern von Abo-Seiten ab Anfang Oktober 2017 ein flexibles Modell zur Verfügung zu stellen. Danach sind Premiumverlage künftig in der Lage, allein zu bestimmen, wie viele Artikel sie kostenlos freischalten möchten. Als Beispiele für die Premiumverlage wurden in dem Post des Google-Blogs das Wall Street Journal, die Financial Times und die New York Times benannt. Natürlich möchte Google die Bereitstellung einiger kostenloser Artikel nach wie vor unterstützen. Deshalb wurde eine Empfehlung ausgesprochen. Sie lautet, zehn Artikel pro Monat ohne Abo zugänglich zu machen. Viele Redaktionen begrüßen die Neuerung als einen wichtigen Schritt zur Anerkennung der journalistischen Arbeit.

Die Betreiber von grundsätzlich kostenpflichtigen Newsportalen sind nun jedoch zu Ergänzungen auf ihren Websites aufgefordert. Hier geht es vor allem um die Bereitstellung einfacher Registrierungsmöglichkeiten. Außerdem müssen verschiedene Bezahlvarianten etabliert werden. Ein Trend dürfte nun dahin gehen, auch den Kauf einzelner Artikel als Alternative zum Monatsabo anzubieten.

Was ändert sich für die Nutzer der Abo-Seiten?

Leser müssen künftig höhere Kosten beim Bezug der News einplanen. Viele Redaktionen beugten sich den Google-Anforderungen lediglich im Interesse der Suchmaschinenoptimierung. Nachdem es beim Ranking keine Abstrafung mehr gibt, werden sie die Zahl der kostenlos lesbaren Artikel schnell reduzieren. Der Grund ist, dass sie damit ihre Gewinne optimieren können. Selbst bei einer Einhaltung der Empfehlung von Google zum First Click Free hat das erhebliche Konsequenzen für die Leser. So werden sie in Zukunft über 80 Prozent weniger kostenlose Artikel pro Monat zur Auswahl haben.

Jedoch benötigen die großen Newsportale nach wie vor viel Traffic, um sich ihre Spitzenpositionen im Ranking zu erhalten. Allein schon das dürfte ein Anreiz sein, auch weiterhin kostenlose Artikel bereitzustellen. Wahrscheinlich läuft es darauf hinaus, dass die Anmeldung für die Newsletter der Redaktionen deutlich lohnenswerter als bisher wird. Von zahlreichen Redaktionen wurden dafür schon in der Vergangenheit Boni gewährt.

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