Entwicklung
App Indexing

Mit einer Ergänzung des Quellcodes von Websites kann vor allem der Traffic durch Aufrufe von mobilen Endgeräten aus erheblich gesteigert werden.

App Indexing und App Streaming – die Trends 2016

Eine Studie von Searchmetrics belegt, dass die Potentiale der Apps für die Betriebssysteme Android und iOS derzeit nicht ausgenutzt werden. Immerhin machen drei Viertel der Betreiber von Websites mit Android-Apps noch keinen Gebrauch vom App Indexing. Bei denjenigen, die iOS-Apps anbieten, sind es momentan sogar noch 90 Prozent. Dabei bringt das App Indexing parallel Vorteile bei der Suchmaschinenoptimierung und bei der Usability. Mit einer Ergänzung des Quellcodes von Websites kann vor allem der Traffic durch Aufrufe von mobilen Endgeräten aus erheblich gesteigert werden.

Wie funktioniert App Indexing?

Um Google mitzuteilen, dass eine Website über eine iOS-App oder Android-App verfügt, muss im Quellcode des Head-Bereichs ein entsprechender Hinweis gegeben werden. Das ist über das Hinzufügen einer „alternate“-Angabe möglich. Um diesen Weg zu nutzen, muss die jeweilige App jedoch im Google-Store bzw. im Apple-Store veröffentlicht sein, denn für die App Indexierung wird die Registriernummer der App benötigt.
Parallel können die Angaben zur vorhandenen App auch in der XML-Sitemap gemacht werden. Dies erfolgt mit einer Kombination aus „loc“ und „alternate“. Die Hinweise werden in der XML-Sitemap im Bereich der URL-Settings platziert. Als weitere Möglichkeit steht die Einbindung mit einem Viewaction Markup zur Auswahl. Hierfür ist ein zusätzliches Script notwendig, in dem Angaben zum Typ, zum Context und zur ID der App gemacht werden müssen. Die ID wird mit dem Tag „target“ eingefügt.

Welche Vorteile hat das App Indexing?

Wurde eine der Varianten von einem Programmierer umgesetzt, bietet Google in den Suchergebnissen direkt den Aufruf der Inhalte in der jeweiligen Android-App oder iOS-App an. Auch ein Hinweis auf die Möglichkeit der Installation der App zur Steigerung des Nutzerkomforts kann angezeigt werden. Auf diese Weise lässt sich die von Google inzwischen nicht mehr erwünschte Bewerbung von Apps mit den Interstitials gekonnt vermeiden. Außerdem bietet Google innerhalb der App eine Autovervollständigung der Suche anhand der Daten von vorangegangenen Suchen an.
Ein weiterer und nicht zu unterschätzender Vorteil ist, dass der Crawler von Google in der App selbst angebotene Inhalte durchforsten und indizieren kann. Nach den derzeitigen Erfahrungen dauert das etwa 24 Stunden. Insider gehen davon aus, dass Google damit den Weg bereitet, Websites mit eigener App in den für mobile Endgeräte gelieferten Suchergebnissen künftig zu favorisieren.

Die Ergebnisse von Fallstudien zum App Indexing

Google selbst hält auf der Developer-Plattform interessante Fallstudien bereit, die belegen, dass das App Indexing in vielerlei Hinsicht sehr lohnenswert ist. Ein Beispiel ist die Website Daily Mail. Dort wurde nach der erfolgreichen Indexierung der App eine Steigerung des Besucheraufkommens vom Tablet und Handy um mehr als 22 Prozent registriert. Außerdem hat sich die Verweildauer der Besucher auf der Website verlängert. Das ist insofern interessant, weil beide Parameter zu den bedeutenden Rankingfaktoren von Google gehören. Bei Cookpad erhöhte sich die Anzahl der wiederkehrenden Besucher um 15 Prozent. Googles Fallstudie zu The Guardian verzeichnete eine Steigerung der Klickrate um 4,5 Prozent nach der Indexierung der für die Website verfügbaren App.

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