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Wird die Suchmaschinenoptimierung immer schwieriger? Wir verraten es Ihnen.

Wird die Suchmaschinenoptimierung immer schwieriger?

Inzwischen zwingen die kontinuierlichen Updates der Google-Rankingalgorithmen die Betreiber von Websites mit steter Regelmäßigkeit, ihre Strategien der Suchmaschinenoptimierung zu überdenken. Eine von Barry Schwartz durchgeführte Umfrage brachte das Ergebnis, dass 11,3 Prozent der amerikanischen Webexperten deshalb zeitnah aus dem Angebot von SEO-Dienstleistungen aussteigen wollen. Rund ein Drittel gab an, dass sie keine Änderungen an ihrem Angebot vornehmen möchten. Die Hälfte der Befragten zeigte sich besorgt darüber, dass die Optimierung von Websites auf die Erfüllung der Ansprüche von großen Suchmaschinen immer schwieriger wird. Sie wollen sich jedoch den Herausforderungen stellen und weiterhin im Geschäft bleiben.

Die Suchmaschinenoptimierung ist nicht tot

Ein Untergang der Suchmaschinenoptimierung (oder kurz SEO) wurde in der Vergangenheit bei fast jedem großen Update der Google-KI prognostiziert. Der erste Aufschrei ging bereits im Jahr 2003 nach dem „Florida Update“ durch die Welt. Mit dem damaligen Update setzte Google erstmals Filter gegen Keyword Stuffing ein und strafte den Masseneinkauf von Billig-Links ab – ein erster Schritt gegen Manipulationen beim Ranking. Es folgten Updates zur Schließung weiterer Lücken, mit denen Betreiber von Websites das Ranking manipulieren konnten. Dazu trugen vor allem die verschiedenen Lernphasen der KI bei, die unter den Namen „Penguin“ und „Panda“ in die Geschichte eingingen. Auch hier fanden sich schon im Vorfeld Spekulationen über das Ende der SEO. Eingetreten ist dies nicht, sondern es entwickelten sich wesentlich komplexere Strategien.

SEO-Agenturen müssen sich neuen Herausforderungen stellen

Die Entwicklung der Google-KI wird auch in nächster Zeit nicht zum Stillstand kommen. Der Suchmaschinenbetreiber hat sich zum Ziel gesetzt, den Nutzern genau das zu bieten, was sie mit ihren Suchanfragen haben wollen. Das heißt, sowohl die Betreiber der Websites als auch die Anbieter der professionellen Suchmaschinenoptimierung müssen lernfähig bleiben. Im Gegensatz zu den Anfängen des Internets ist die Anpassung an die von Google vorgenommen Veränderungen wesentlich schneller notwendig, weil die KI in immer kürzeren Abständen mit neuem Wissen „gefüttert“ wird. Auch diese Vorgehensweise von Google trägt dazu bei, Manipulationen beim Ranking zu verhindern.

Moderne Suchmaschinenoptimierung erinnert an die Partnerwahl

Das langfristige Denken bei der SEO ist nicht nur möglich, sondern mittlerweile als absolute Pflicht zu betrachten. Ein gutes Ranking ist heute vor allem über die Qualität einer Website selbst erzielbar. Die aktuelle Suchmaschinenoptimierung lässt sich deshalb ein wenig mit der Partnerwahl vergleichen. Eine Website muss sich in jeder Hinsicht positiv präsentieren, denn niemand würde jemanden heiraten, nur weil ihm unzählige fremde Menschen dazu raten. Anders sieht es aus, wenn solche Ratschläge aus dem Freundeskreis kommen oder einen wissenschaftlichen Ansatz haben. Sie erhalten eine deutlich höhere Wertung. Die Ratschläge bei der SEO stellen die Backlinks dar, die von anderen Websites auf einen bestimmten Inhalt gesetzt werden. Sie werden nur dann als glaubwürdig und vertrauensvoll anerkannt, wenn ein direkter thematischer Zusammenhang abgeleitet werden kann. Auch müssen die Nutzer volles Vertrauen zur verlinkenden Website haben. Deshalb lässt sich hier ein volkstümlicher Spruch zur Partnerwahl in leicht abgewandelter Form anwenden: „Drum prüfe, wer sich verbündet, ob sich nicht doch etwas Besseres findet.“

Jede Website muss bei der SEO für sich sprechen

Bitte seien Sie einmal ehrlich zu sich selbst. Frustriert es Sie nicht oftmals, dass Sie unzählige Websites aufrufen müssen, um all die Informationen zu bekommen, die Sie haben wollen? Genau diesen Frust will Google mit den ständigen Steigerungen der Qualitätsansprüche abschaffen. Deshalb ranken Websites weit vorn, wenn sie einen umfassenden Überblick zu den verschiedenen Themen bieten. Das ist ein Grund, warum in ständig mehr Websites eigene kleine Lexika enthalten sind. Das erspart den Betreibern die wiederholte Erklärung von Fachbegriffen in den einzelnen Artikeln. Die Besucher müssen nicht anderswo nach laienverständlichen Erklärungen suchen, was ihnen wiederum Zeit bei der Informationsbeschaffung spart. Das heißt, Google trägt mit den Änderungen dazu bei, dass sich das Internet von einem Informationsmedium durch das Können der Suchmaschine zu einem universellen Informationsdienstleister wandelt. Betreiber von Websites sind also gut beraten, wenn sie sich und ihre Website bei der Suchmaschinenoptimierung ebenfalls als Informationsdienstleister betrachten.

Das lässt nur eine Schlussfolgerung für den weiteren Weg der SEO zu

Die Suchmaschinenoptimierung ist nicht tot und sie wird auch in nächster Zeit nicht auf dem Sterbebett liegen. Die SEO erlebt derzeit einen Prozess, vergleichbar mit der Evolutionsgeschichte: Dabei überleben nur diejenigen, die sich am schnellsten und optimalsten an veränderte Bedingungen anpassen können. Warum? – Große Suchmaschinen (allen voran Google) verhalten sich wie ein Chamäleon, das seine Farbe an die Umgebung angleichen kann. Die Umgebung bildet sich dabei aus den Ansprüchen der Nutzer. Deshalb ist es unverzichtbar, die Entwicklung der Nutzer genau im Auge zu behalten. Genau das tut Google seit einiger Zeit in verstärktem Maße und integriert das steigende Qualitätsbewusstsein und eine gesunde Portion Misstrauen in die „Lerneinheiten“ für die KI, die für die Sortierung der Suchergebnisse verantwortlich ist. Wer seine vorhandenen und potentiellen Nutzer permanent beobachtet und analysiert, kann also schon im Vorfeld erahnen, was der nächste Schritt von Google sein wird.

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