Online Marketing

Subdomain vs. Unterverzeichnis – Was ist wann besser geeignet?

Willkommen in unserem Unterverzeichnis

Hallo, lieber Leser, liebe Leserin. Sie lesen diese Zeilen in einem Unterverzeichnis unserer Homepage. Warum ist das so? Ganz einfach: weil sich diese Option für den Blog eines Unternehmens eher anbietet, als eine eigene Subdomain zu erstellen.

Das, was Sie hier lesen, behandelt Content, der zu uns als Digital Media Agentur passt. Hätten wir aber Lust auf andere Themen oder würden unseren Content auf anderen Sprachen anbieten wollen, dann würden wir dafür sicherlich eine eigene Subdomain wählen.

Aber fangen wir vorne an…

So sieht eine Domain aus

Jede Domain besteht aus drei Ebenen. Punkte trennen sie voneinander ab. Natürlich ist das auch bei unserer so: www.baseplus.de.

  • Top-Level-Domain. Die erste Ebene befindet sich am Ende der Adresse. Das „de“ ist die Top-Level-Domain, die etwa geografische Zuordnungen (de, fr, ca) zulassen wie eine Postleitzahl, oder aber die Website kategorisieren: .shop, .yoga, .org.
  • Second-Level-Domain. Das ist easy: Die Ebene in der Mitte, meist der Name der Website.
  • Subdomain. Auch Third-Level-Domain genannt, steht diese Ebene zu Beginn der Netz-Adresse. Auch diese Ebene dient der Unterteilung der Domain. Insofern ist auch „www“ eine Subdomain! Über eine entsprechende Subdomain lässt sich die Seite klassifizieren. Wäre unser Blog also eine Subdomain, würde jetzt in Ihrer Suchleiste vermutlich blog.baseplus.de stehen.

Unterverzeichnisverzeichnis und Subdomain – zwei kurze Definitionen

Websites wachsen, neue Angebote und Themen kommen hinzu. Die neuen Inhalte müssen arrangiert werden. Zwei Möglichkeiten sind die Erstellung einer Subdomain oder das Anlegen eines Unterverzeichnisses. Das ist damit gemeint:

  • Das Unterverzeichnis befindet sich auf der Stammdomain. So wie im Falle unseres Blogs, den wir auf unserer Homepage platziert haben und der so leicht über einen Reiter gefunden werden kann: baseplus.de/magazin.
  • Eine Subdomain ist eine eigene Website, die der Haupt-Domain untergeordnet ist. So können große Projekte präsentiert werden, die sich thematisch von der eigentlichen Domain abgrenzen. Sprich: Eine andere Abteilung unter der gleichen Internetadresse. Das würde bei uns so aussehen: magazin.baseplus.de

Mit einem Unterverzeichnis zu mehr Reichweite und Erfolg

Der neue Content passt thematisch zur Haupt-Domain, reißt aber ein neues Themenfeld an? Dann sollte die Wahl auf ein Unterverzeichnis fallen. Für die Suchmaschinenoptimierung muss dann beachtet werden, dass das Unterverzeichnis passend benannt ist. Am besten wird das Unterverzeichnis mit einem Keyword betitelt. Vorteil für den Webmaster: Ein Unterverzeichnis ist deutlich leichter anzulegen als eine neue Subdomain. Und es ist nur ein HTTPS-Zertifikat nötig.

Unterverzeichnisse profitieren von den Inhalten und dem Ranking der Haupt-Domain. Qualität und Linkpower der Hauptpage beeinflussen das Unterverzeichnis. Die Sichtbarkeit des Verzeichnisses steigt und sinkt also mit dem Ranking der Hauptseite. Anders herum ist es genauso; das Unterverzeichnis beeinflusst mit seinen Inhalten die Root-Domain, ein Branding muss nicht extra aufgebaut werden. Aber: Bei einer algorithmischen Abstrafung der Hauptseite ist auch das Unterverzeichnis betroffen.

Zusammen und doch getrennt: Das sind die Vorteile einer Subdomain

Mit einer Subdomain kann der Webmaster neue Themen der Haupt-Domain auslagern und diese von anderen Bereichen des Webprojektes trennen. Die Hauptdomain bleibt bestehen. Mit dieser Methode ist eine organisatorische Trennung neuen Contents möglich, obwohl die Verbindung zum Haupt-Domainnamen bleibt – das wirkt sich positiv auf die Suchmaschinensuche aus.

Wer verschiedene Themen ansprechen oder etwa verschiedene Produkte anbieten will, diese aber klar voneinander trennen will, sollte sich für eine Subdomain entscheiden. Auch wenn die Einrichtung einer Subdomain komplexer ist als das Anlegen eines Unterverzeichnisses.

Eine Subdomain hat den technischen Vorteil, dass der Pflegeaufwand geringer ist, wenn sie mit einem anderen Content-Management-System gepflegt werden soll. Enthält der neue Bereich großen Content, wie etwa Videos oder Bilder in Hochauflösung, ist eine Subdomain auch eine gute Wahl: Die Ladezeit der Mainpage wird geringgehalten.

Folgendes sollte der Webmaster aber beachten: Die Zeiten, in denen Subdomains großen SEO-Nutzen hatten, weil sie wie eigenständige Websites behandelt wurden, sind vorbei. Massig Subdomains anzulegen und diese miteinander zu verlinken, bringt es heutzutage einfach nicht mehr. Backlinks müssen für jede einzelne Seite aufgebaut werden. Allerdings ist die Struktur einer eigenen URL möglich.

Mal was ganz anderes? Dann muss eine neue Domain her

Wer ganz neuen Content plant, die bisherige Internetseite aber als eigenständiges Online-Angebot erhalten will, kann gleich eine eigene neue Webseite, also eine ganz neue Root-Domain, erstellen.

Sollten wir uns bei baseplus® entscheiden, etwas Artfremdes anzubieten – sagen wir als Beispiel ein Dating-Portal – dann würden wir dazu eine neue Domain erstellen. Falls das irgendwann passieren sollte, erfahren Sie es aber hier – in unserem Blog, im Unterverzeichnis.

Auf einen Blick

Hier sind die Vorteile für ein Unterverzeichnis bzw. eine Subdomain zusammengefasst:

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