Online Marketing
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Der Huawei-Bann von Donald Trump könnte die Betreiber von Websites ab August 2019 zahlreiche Nutzer kosten. Daran muss auch die SEO angepasst werden.

Hat der Huawei-Bann der USA Auswirkungen auf die SEO?

Im Mai 2019 hat Donald Trump einen Huawei-Bann für amerikanische Unternehmen verhängt. Dabei steht auch ein Verbot der Nutzung sämtlicher in den USA stationierten Internetdienste im Raum.
Sollte der Huawei-Bann im Handelskrieg zwischen den USA und China weiter eskalieren, hat das auch Auswirkungen auf die SEO. Die Betreiber von Websites müssten sich dann darauf einstellen, dass ein Großteil ihrer Nutzer über andere Suchmaschinen und Browser als bisher kommt.

Nutzerzahlen auf Websites könnten durch den Huawei-Bann deutlich sinken

Der Zugriff von mobilen Endgeräten macht inzwischen den Bärenanteil des Traffics auf Websites aus. Beim weltweiten Absatz von Smartphones hat sich der chinesische Hersteller Huawei mittlerweile auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Rund um den Globus war im ersten Quartal 2019 Samsung mit 23,1 Prozent der Spitzenreiter. Im gleichen Zeitraum entfielen satte 19 Prozent aller Smartphone-Verkäufe auf Modelle von Huawei. Apple platzierte sich mit einem Marktanteil von 11,7 Prozent auf dem dritten Rang. Die meisten Zugriffe auf Websites kommen über die Suchmaschine Google. Beide Faktoren zusammen bedeuten, dass die Betreiber von Websites etwa 15 Prozent des Traffics von mobilen Endgeräten verlieren könnten. Einem solchen Verlust durch den Huawei-Bann können sie auf die parallele Fokussierung bei der SEO auf Google und alternative Suchmaschinen vermeiden.

Welche Suchmaschinen verlieren durch den Huawei-Bann Nutzer?

Vom Verbot der Kooperation mit Huawei ist eine ganze Reihe von Suchmaschinen betroffen. Ganz oben rangiert dabei Google. Aber auch die von Microsoft stammende Suchmaschine BING wäre für die Besitzer der chinesischen Smartphones nicht mehr nutzbar. DuckDuckGo ist in Paoli im US-Bundesstaat Pennsylvania ansässig und muss sich deshalb ebenfalls dem von Donald Trump verhängten Kooperationsverbot stellen. Die Betreiber der Suchmaschine Lycos sitzen zwar in den Niederlanden, greifen aber auf die Suchergebnisse von Bing zurück. Diese Praxis wenden auch Yahoo und die in Deutschland beheimatete Suchmaschine Ecosia an.

Welche Dienste rücken durch den Huawei-Bann bei der SEO vor?

Viele Alternativen bleiben den vom Huawei-Bann betroffenen Besitzern von Smartphones nicht. Bleibt Donald Trump bei dem Kooperationsverbot hart, kommen nur noch Suchmaschinen in Frage, die keine Nutzerdaten erheben. Dazu gehören beispielsweise der 2018 als Relaunch platzierte Dienst Fireball sowie die von der Universität Hannover entwickelte Suchdienst MetaGer. Außerdem kämen die von einem niederländischen Unternehmen betriebene Suchmaschine Startpage sowie die in Frankreich beheimatete Suchmaschine Qwant in Frage. Aber es gibt gute Nachrichten bezüglich der Auswirkungen auf die SEO. Diese Suchmaschinen nutzen im Hintergrund die von Google bereitgestellten Resultate. Allerdings bekommt Google nicht mit, woher die eigentlichen Zugriffe kommen, weil die Nutzerdaten durch die Daten der Betreiber der Suchmaschinen ersetzt werden.

Wie können Besitzer von Huawei-Smartphones das Internet künftig noch nutzen?

Leider bieten die genannten Dienste nicht den vollen Funktionsumfang der großen Suchmaschinen. Das betrifft vor allen die zusätzlichen Dienste wie beispielsweise Google Maps. Wer als Besitzer eines vom Kooperationsverbot betroffenen Smartphones die Dienste weiter nutzen möchte, kann alternative Browser verwenden. Ganz vorn rangiert dabei der auf Mozilla Firefox basierende Browser Tor, der sein 2018 auch als vollwertige Android-Version zur Verfügung steht. Er hat den zuvor verbreiteten Browser Orfox abgelöst. Der Tor-Browser nutzt ein Netzwerk zur Weiterleitung der Suchanfragen und betreibt inzwischen eigene Server in zahlreichen Ländern. Die Suchmaschinen erhalten lediglich die Daten der Server, welche die Anfrage schicken. Dadurch ist nicht mehr erkennbar, welche Geräte die Nutzer verwenden. Allerdings müssen sich die Nutzer durch die Weiterleitung mit längen Ladezeiten abfinden.

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