Online Marketing
Google+ wird für private Nutzer eingestellt

Was bedeutet das Ende von Google+ für private Nutzer für die Betreiber von Websites? – Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Google+ wird für private Nutzer eingestellt

Die Entscheidung zur Einstellung des Dienstens Google+ fiel bereits im Herbst 2018. Nun wird es höchste Zeit, dass private Nutzer ihre Daten sichern, denn das Ende des Dienstes für Privatnutzer steht unmittelbar bevor.
Der Suchmaschinenriese informierte die betroffenen Nutzer bereits ausführlich per Mail. Dort wird mitgeteilt, welche Daten bei der Einstellung von Google+ für Privatnutzer erhalten bleiben. Anderen Daten müssen gesichert werden.

Welche Bedeutung hat das teilweise Ende von Google+ für Websites?

In den nächsten Tagen müssen die Webdesigner und Programmierer die Buttons für Likes via Google+ entfernen. Damit entfällt ein wichtiger Aspekt bei der Suchmaschinenoptimierung. Die darüber erfolgten Likes und Teilungen wurden beim Ranking in der Vergangenheit bei Google mit einer höheren Gewichtung als vergleichsweise Facebook gewertet. Es ist bereits der zweite Dienst, dessen Likes und Teilungen zur Verbesserung der Sichtbarkeit nicht mehr einsetzbar sind. Der Betreiber eBay hatte bereits im Jahr 2018 den Bookmark-Dienst StumbleUpon eingestellt. Damit verbleiben als „Platzhirsche“ Facebook, Twitter und Instagram. Nennungen bei WhatsApp fließen ins Ranking nicht ein. Der Grund ist ganz einfach: Google hat auf diese Daten keinen Zugriff, weil der Dienst von Facebook betrieben wird.

Was hat die Entscheidung von Google verursacht?

Die Nachricht von der Einstellung des Dienstes Google+ für private Nutzer kam im engen zeitlichen Zusammenhang mit einer großen Datenpanne. Davon sollen im Herbst 2018 rund eine halbe Million Nutzerkonten betroffen gewesen sein. Ursache war eine Schwachstelle bei den Schnittstellen für App-Entwickler. Die Datenpanne stellte das Ende einer bereits über längere Zeit hinweg anhaltenden Entwicklung dar. Schon ab dem Jahr 2014 zeichnete sich nachlassendes Interesse des Betreibers an diesem Dienst ab. Damals zog Google rund tausend Entwickler von dem Projekt ab und setzte sie in anderen Bereichen ein. Ob schon damals Sicherheitsbedenken bestanden, ist nicht bekannt. Fakt ist jedoch, dass der Dienst für private Nutzer für Google nicht mehr lohnenswert war. Bei der Einführung einer Kostenpflicht wäre ein Großteil der Nutzer zur kostenlosen Konkurrenz gewechselt. In diese Zeit fällt auch die Aussage von Mark Zuckerberg, dass Facebook dauerhaft kostenlos bleiben soll.

Wie lässt sich das entfallende Potential bei der SEO ausgleichen?

Wer eine gute Platzierung in den Suchergebnissen hat, braucht keine Nachteile durch das Ende von Google+ zu befürchten. Die besten Garanten für ein dauerhaft solides Ranking sind und bleiben eine fehlerfreie Programmierung und ein für Mobilgeräte optimiertes Webdesign. Die dritte Säule der nachhaltigen Suchmaschinenoptimierung stellen hochwertige Inhalte aus verlässlichen Quellen dar. Daran wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern. Allerdings ist durch die neuesten Änderungen beim Urheberrecht mehr Vorsicht bei der Einbindung von Inhalten beispielsweise aus Social Networks sowie von YouTube geboten. Hier sind Strafen und Schadenersatzforderungen für Verletzungen des Urheberrechts künftig bereits ab der Veröffentlichung möglich. Bisher konnten sie erst nach dem Ignorieren einer Aufforderung zur Löschung verhängt werden.

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