Glossar

Venice Update

Das Venice Update führte Google an den Ranking-Algorithmen im Jahr 2012 durch. Es war eines der ersten Updates, welche große Änderungen bei der Art der Suchmaschinenoptimierung nach sich zogen. Google zielte dabei darauf ab, den Nutzern der Suchmaschine mehr Komfort durch noch relevantere Suchergebnisse zu bieten. Eine der Konsequenzen war, dass ab dem Jahr 2012 die Local SEO in den Mittelpunkt rückte.

Was veränderte das Venice Update konkret?

Die Entwickler der Google-Algorithmen stellten vorbereitend eine ganz logische Überlegung an. Was nützen dem Nutzer Suchergebnisse, die allein schon aufgrund der örtlichen Distanz keine Relevanz für ihn haben? Sie kosten ihn nur unnötig Zeit, um die Angebote zu finden, die für ihn auch wirklich in Frage kommen. Falls der Nutzer keinen Browser verwendet, der die Übermittlung der IP-Adresse verhindert, erfährt Google, wo sich das Gerät befindet, von welchem die Suche gestartet wurde. Damit kann die Kenntnis des Aufenthaltsorts des Users für die Optimierung der Suchergebnisse ausgenutzt werden.

Wer war von der Fokussierung auf lokale Suchergebnisse betroffen?

Wirksam wurde das Venice Update vor allem bei der Suche nach gastronomischen Einrichtungen, Beherbergungsbetrieben, medizinischen Angeboten sowie bei sämtlichen Angeboten aus dem Bereich Dienstleistung und den Offerten des niedergelassenen Handels. Außerdem mussten sich Veranstalter größerer Events bei der Suchmaschinenoptimierung auf die durch die neu eingeführten Algorithmen bewirkten Änderungen einstellen. Ebenso betroffen waren Handwerksbetriebe. Kurz gesagt: Dieses Update wirkte sich auf das Online Marketing zahlreicher Branchen aus.

Was leitete sich aus dem Venice Update für die SEO ab?

Nach der Aktivierung der Algorithmen wurde es notwendig, Bezüge zwischen den Angeboten und dem jeweiligen Einzugsbereich der Lieferanten, Händler und Dienstleister herzustellen. Viele SEO-Experten reagierten darauf, indem Ortsnamen in die beschreibenden Texte eingefügt wurden. Doch das allein erwies sich als nicht ausreichend. Deshalb gingen viele Webdesigner dazu über, die Kontaktdaten der Anbieter samt der kompletten Adresse direkt in die Startseiten einzufügen. Je nach individuellem Layout finden sie sich bevorzugt im Header, auf der rechten Seite oder im Footer. Bei einer Platzierung im Footer werden sie häufig direkt mit einem Ausschnitt der Google Maps kombiniert.

Das Venice Update förderte neue Kooperationen

Bei der Suchmaschinenoptimierung durch die Herstellung lokaler Bezüge wurden verschiedene Aspekte interessant. Makler gingen beispielsweise dazu über, auf ihren Seiten umfangreiche Vorstellung der Orte zu integrieren, zu denen aktuelle Angebote verfügbar waren. Auch die Ansprüche beim Linkaufbau veränderten sich. Links von anderen Seiten mit Angeboten aus der gleichen Region wurden plötzlich höchst interessant. Die Folge war, dass sich beispielsweise Gastronomen und Hoteliers mit ortsansässigen Dienstleistern oder den Betreibern von Museen und Ausstellungen zusammentaten, um gemeinsam Erfolge bei der Local SEO zu erzielen. Hinzu kam die verstärkte Nutzung der Dienste Google Places, Google Business und Google+. Der Suchmaschinenbetreiber hatte bereits im Jahr 2011 den Dienst Hotpot als Voraussetzung für die Verbesserung der Bereitstellung standortbasierter Dienste gestartet. Er wurde erfolgreich in Google Places integriert, bevor das Venice Update aktiviert wurde.


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