Glossar

Unsubscribe Rate

Der aus der englischen Sprache stammende Begriff Unsubscribe Rate wird wörtlich mit „Rate der Abmeldungen“ übersetzt. Im Online Marketing wird er als Synonym für die Abwanderungsrate verwendet. Ein weiteres Synonym ist die Bezeichnung Churn Rate. Eine genaue Beobachtung dieses Parameters ist allein schon deshalb wichtig, weil er einen eindeutigen Hinweis auf die Zufriedenheit der Nutzer und Kunden gibt.

Wie zeigt sich die Unsubscribe Rate in Social Networks?

In sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und Instagram kann die Unsubscribe Rate aus der Entwicklung der Anzahl der Follower abgeleitet werden. Hier spielt es vor allem eine Rolle, wie interessant die jeweils gebotenen Inhalte sind. Bei der Fokussierung auf bestimmte Themen lassen sich dabei Trends bei der Entwicklung der Interessen erkennen. Bei einer großen Bandbreite der Themen kommen größere Schwankungen auch auf andere Weise zustande. Beispiele dafür sind Berichte über Katastrophen oder andere aktuelle Ereignisse. Hier ist es möglich, dass die Follower-Zahlen sinken, weil sich nur direkt oder mittelbar Betroffene vorübergehend als Follower registriert haben.

Was beeinflusst die Unsubscribe Rate bei einem Newsletter?

Hier müssen mehrere Faktoren in die Auswertung einbezogen werden. Oftmals werden Boni gewährt, wenn sich Kunden in einem Onlineshop vor dem Kauf für den Bezug eines Newsletters anmelden. Durch die schnelle Abmeldung hoffen viele Kunden, den Bonus bei einer späteren Bestellung mit einer erneuten Anmeldung ein zweites Mal zu erhalten. Hinzu kommen Fälle, in denen ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung nur einmal benötigt wird. Das später nicht mehr vorhandene Interesse daran führt dazu, dass auch der Newsletter des Anbieters abbestellt wird. Das heißt, hier hat die Unsubscribe Rate nur eine eingeschränkte Aussagekraft zur Zufriedenheit der Empfänger.

Was kann die Unsubscribe Rate beim Newsletter noch erhöhen?

Zu den Hauptursachen für massenhafte Abmeldungen gehört eine zu hohe Versandfrequenz. Kommt beispielsweise jeden Tag ein Newsletter mit ähnlichen Inhalten, nervt das auf Dauer. Außerdem trägt eine hohe Versandfrequenz dazu bei, dass die Aufnahmekapazitäten der Mail-Postfächer schnell erschöpft sind, bei denen es eine Beschränkung hinsichtlich der Anzahl der Mails gibt. Das ist bei einigen Anbietern von kostenlosen Mail-Accounts der Fall. Um wichtige Nahrichten nicht durch eine Überflutung zu verpassen, werden Newsletter bevorzugt abbestellt.

Eine ebenso wichtige Rolle spielt die Qualität der angebotenen Inhalte. Werden diese durchgängig hochwertig gehalten, bleibt das Interesse der Empfänger über einen langen Zeitraum hinweg oder sogar dauerhaft erhalten. Wichtig ist es dabei, auf kurze und prägnante Formulierungen zu achten. Niemand hat Lust, eine ausufernde Erklärung zu lesen, bevor die wichtigsten Informationen gegeben werden. Außerdem gehören diese Informationen in den unmittelbaren Inhalt der Mail und nicht in einen Anhang. Viele Empfänger befürchten eine Infektion ihres Computers mit Schadsoftware, wenn sie Anhänge öffnen sollen.

Wodurch kann die Unsubscribe Rate verfälscht werden?

Enthält ein Newsletter mehrere Links, wird die dazugehörige Mail von den meisten Mailprogrammen als potentieller Pishing-Versuch gekennzeichnet. Allein schon diese Warnung bewirkt, dass die Mails oft ungelesen in den Papierkorb wandern. Damit können die Empfänger auch den Link zur Abbestellung nicht nutzen. Dadurch kann die Abwanderungsrate deutlich höher ausfallen, als der Absender durch erfolgte Abmeldungen erkennt. Das wird auch dann bewirkt, wenn die Newsletter vom Empfänger oder dessen Mailprogramm als Spam gekennzeichnet werden. Viele Mailprogramme lassen sich so einstellen, dass Nachrichten von diesem Empfänger automatisch in den Papierkorb verschoben werden.


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