Glossar

Paid Listing

Der Begriff Paid Listing kommt aus dem Englischen und wird mit „bezahlte Listung“ übersetzt. Dabei handelt es sich um eine kostenpflichtige Dienstleistung der Suchmaschinenbetreiber, die zu einer bevorzugten Anzeige von Websites in den Suchergebnissen führt. Diese Dienstleistung wird alternativ auch als Paid Placement (bezahlte Platzierung) oder Paid Ranking (bezahlter Rang) bezeichnet. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede zwischen diesen drei Varianten.

Was grenzt Paid Listing vom Paid Ranking ab?

Gelangt eine Website durch das Paid Listing auf die erste Seite der Suchergebnisse, ist für den Nutzer deutlich erkennbar, dass es sich um kostenpflichtige Werbung handelt. Sowohl Google als auch Bing und Yahoo! kennzeichnen diese Ergebnisse deutlich mit dem Zusatz „Anzeige“. Handelt es sich um Verkaufswaren gibt Google bezahlte Anzeigen auch anstelle der sonst angezeigten Knowledge Boxen mit dem Zusatz „Google Shopping-Ergebnisse“ aus. Bei Bing ist an dieser Stelle ebenfalls der Zusatz „Anzeige“ üblich (Stand Februar 2017). Bei Yahoo! fällt die Kennzeichnung in den links aufgelisteten Ergebnissen durch die farbige Betonung deutlicher aus, während bei den Anzeigen auf der rechten Seite durch die einmalige Kennzeichnung ganz oben bei den Paid Listings Verwechslungsgefahr mit organischen Suchergebnissen besteht.

Im Gegensatz zum Paid Listing sind bezahlte Platzierungen über das Paid Ranking für den Nutzer der Suchmaschinen in der Regel nicht zu erkennen. Beim Paid Ranking wird auf eine entsprechende Kennzeichnung meistens verzichtet. Das heißt, die kostenpflichtig angezeigten Ergebnisse sind von den organischen Suchergebnissen nicht zu unterscheiden. Für die Werbetreibenden hat das den entscheidenden Vorteil, dass hier die Click Through Rate meistens deutlich höher als bei den als Anzeige gekennzeichneten Ergebnissen ist.

Beim Paid Listing, Paid Ranking und beim Paid Placement wird für eine bestimmte Platzierung in den Suchergebnissen bezahlt. Das ist bei Paid Inclusion nicht der Fall. Hier geht es ausschließlich darum, dass eine Website möglichst schnell in die Indexdatenbanken der Suchmaschinen aufgenommen wird. Außerdem bezahlen die Kunden bei Paid Inclusion dafür, dass ihre Websites von den Crawlern der Suchmaschinen in besonders kurzen Abständen besucht werden. Auf diese Weise gelangen neue Inhalte besonders schnell in die organischen Suchergebnisse. Die Kosten für Paid Inclusion können sich Webmaster jedoch durch eine kontinuierliche Erweiterung ihrer Wesites mit hochwertigen Inhalten sparen.

Was unterscheidet Paid Submission vom Paid Listing?

Das Paid Listing zielt auf die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen ab. Bei der Paid Submission geht es um die Aufnahme einer Website in Verzeichnisdienste außerhalb der Suchmaschinen. Ein weiteres Ziel von Paid Submission ist die Listung bei spezialisierten Suchdiensten. Wissenswert ist hier, dass die Gebühr oft lediglich für die Prüfung der Aufnahmefähigkeit einer Website fällig wird. Eine Garantie der tatsächlichen Aufnahme in den Such- oder Verzeichnisdienst ist damit in der Regel nicht verbunden.


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