Glossar

Influencer

Der Begriff Influencer ist abgeleitet von der englischen Vokabel „influence“ für beeinflussen. Seit dem Jahr 2007 wird die Bezeichnung auch im Zusammenhang mit dem Online Marketing verwendet. Er spielt insbesondere bei der Bekanntmachung von Websites und deren Inhalten eine wichtige Rolle. Der Begriff wird als Synonym für einen Menschen genutzt, der sich als Multiplikator nutzen lässt. Ein solcher Multiplikator ersetzt im Internet die Weitertragung von Informationen, die außerhalb der digitalen Umgebung als Mund-zu-Mund-Propaganda bewirkt wird. Geprägt wurde der Begriff vom einem amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler und Psychologen namens Robert Caldini. Er beschrieb bereits im Jahr 2001 die wichtigsten Eigenschaften der Multiplikatoren.

Wer kommt als Influencer in Frage?

Grundsätzlich müssen gute Influencer eine gute Vorbildwirkung haben, die in der Fachsprache der Psychologen als soziale Autorität bezeichnet wird. Hinzu kommt die Popularität. Sie bestimmt sich bei der Ausnutzung für das Online Marketing beispielsweise durch die Zahl der Follower in sozialen Netzwerken wie Google+, Facebook, Twitter, YouTube und neuerdings auch Instagram. Optimale Multiplikatoren bringen außerdem noch ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit sowie ein konsistentes (berechenbares) Verhalten mit.

VIPs und Blogger sind gute Multiplikatoren

Eine besondere Bedeutung kommt hier den VIPs zu. Von ihnen geht eine besonders starke Vorbildwirkung aus. Geeignet als potentielle Multiplikatoren sind sowohl Künstler als auch Sportler und andere Personen des öffentlichen Lebens. Diese spezielle Form der Nutzung von Multiplikatoren wird als Celebrity Branding bezeichnet. Eine weitere Form stellt das Blog Branding dar. Hierfür kommen Blogs in Frage, die eine hohe Anzahl von Nutzern aufweisen, welche die neuen Informationen über die RSS-Feeds abonniert haben.

Welche Vorteile bringen Influencer beim Online Marketing?

Der größte Vorteil ist, dass über die gezielten Empfehlungen der Influencer Informationen, Marken und Produkte sehr schnell bekanntgemacht werden können. Einige Profile bei Facebook, Twitter und YouTube haben mehrere Hunderttausend Follower. Dadurch werden die dort geposteten Informationen auch auf mehreren Hunderttausend Chroniken angezeigt. Hinzu kommt, dass die Posts von VIPs besonders häufig geteilt werden. Dadurch entsteht ein werbewirksames „Schneeballsystem“.

Wie können die Kontakte mit den Influencern hergestellt werden?

Eine Möglichkeit wäre die persönliche Kontaktaufnahme, die allerdings nur in den wenigsten Fällen Erfolg verspricht. Hier müsste es gelingen, die VIPs oder Blogger mit den eigenen Produkten und Dienstleistungen so zu überzeugen, dass freiwillig eine Empfehlung abgegeben wird. Inzwischen bieten Media-Agenturen die Kontaktvermittlung an. Außerdem sind spezialisierte Vermittlungsplattformen entstanden. Ein Beispiel dafür ist Seedingup, wo auch Posts in Social Networks gegen Bezahlung in Auftrag gegeben werden können. Die Höhe der Kosten ist hier direkt von der Anzahl der vorhandenen Follower abhängig.


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