Glossar

Infinite Scrolling

Die Bezeichnung Infinite Scrolling stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „unendliches Blättern“. Der Begriff wurde in die Fachsprache der Webdesigner übernommen. Dort weist er darauf hin, dass auf einer Website automatisch Inhalte nachgeladen und angezeigt werden, sobald deren unteres Ende erreicht wurde. Der Besucher bekommt dadurch den Eindruck, auf einer scheinbar unendlichen Website gelandet zu sein. Das ist allerdings nicht der Fall, denn die Seite endet, sobald keine vorgegebenen Inhalte mehr zum Nachladen zur Verfügung stehen.

Wo wird das Infinite Scrolling angewendet?

Zu den bekanntesten Verwendern gehören Facebook und Twitter. Dort nutzt beispielsweise die Chronik diese Anzeigetechnik. In den Statistik-Funktionen von Facebook gibt es kein echtes Infinite Scrolling, weil von Nutzer eine Interaktion zum Nachladen von Inhalten verlangt wird. Auch einige der Themes für die Content Management Systeme verwenden das unendliche Blättern. Zumeist findet es sich auf den Unterseiten, auf welchen die zu einer Kategorie gehörenden Artikel angezeigt werden. Hinzu kommt die Anwendung der unendlich scheinenden Anzeige in einigen Plugins. Ein Beispiel dafür ist das für die Sicherheit von Seiten mit WordPress angebotene Plugin Wordfence. Dort findet sich diese Technologie sowohl bei der Anzeige der Zugriffe in Echtzeit als auch bei der Listen der gesperrten IP-Adressen.

Welche Vorteile hat das Infinite Scrolling?

Ein Vorteil ist, dass für das Nachladen keine bewusste Interaktion des Nutzers erforderlich ist. Die Ladezeit der Websites wird nicht beeinträchtigt, weil beim Abruf nur ein bestimmter Anteil der Inhalte übertragen und angezeigt wird. Während der Besucher diese betrachtet, werden die weiteren Inhalte im Hintergrund unbemerkt vom Nutzer bereits vom Browser abgerufen. Das Nachladen mit Infinite Scrolling weckt die Neugier der Besucher. Damit kann die Verweilzeit auf einer Website entscheidend verlängert werden.

Welche Nachteile hat das Infinite Scrolling?

Problematisch bei der Anwendung dieser Technik ist die Tatsache, dass der Footer nur schwer erreichbar ist. Dort sollten also besser keine Adressen sowie Links und vor allem keine Navigationselemente hinterlegt werden. Hinzu kommt, dass der Nutzer länger braucht, um mit den Scrollbalken zurück zu einem oben befindlichen Menü zu kommen. Dieser Nachteil lässt sich jedoch zu Gunsten eines guten Nutzerkomforts durch „mitfahrende“ Menüs und Navigationselemente umgehen. Alternativ bietet sich als Lösung ein Pfeilbutton an, der die Seite beim Anklicken automatisch bis ganz nach oben scrollt.


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