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Glossar

Heat Map

Inhaltsverzeichnis

Der aus dem Englischen kommende Begriff Heat Map (im Deutschen auch in der Schreibweise Heatmap gebräuchlich) bedeutet in der wörtlichen Übersetzung Hitzekarte. Die Hitzekarte ist eine der Möglichkeiten, statistische Daten in bildlicher Form darzustellen. Das heißt, sie gehört zur Gruppe der Infografiken. Sie können sowohl statisch als auch interaktiv gestaltet werden. Bei einem interaktiven Aufbau dieser Infografiken auf Websites werden zusätzliche Informationen angezeigt, wenn die einzelnen Bereiche angeklickt oder mit dem Mauszeiger überfahren werden.

Wie wird eine Heat Map üblicherweise gestaltet?

Der Fantasie der Webdesigner sind hier praktisch keine Grenzen gesetzt. Sie können die gesamte Farbpalette verwenden und statistische Hotspots beispielsweise mit der Signalfarbe Rot kennzeichnen. Andere Webdesigner nutzen für Heatmaps sämtliche Abstufungen einer einzigen Farbe. Soll beispielsweise eine Karte der Bundesrepublik Deutschland Auskunft über die Einwohnerdichte geben, würden die Ballungsräume mit der höchsten Zahl der Einwohner pro Quadratkilometer den intensivsten Farbton bekommen. Ländliche Regionen mit geringer Einwohnerdichte wären nur sehr schwach eingefärbt. Der Vorteil der Heat Map liegt darin, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen auf einen Blick erkannt werden können.

Wo kommt die Heat Map noch zum Einsatz?

Die Heatmap lässt sich außerdem als Visualisierung der Ergebnisse von Analysen nutzen. Ein Beispiel wäre die Erfassung der Blick- und Lesegewohnheiten der User von Websites. Sie wird in der Fachsprache als Eyetracking bezeichnet. Bereiche, die besonders häufig oder sehr intensiv angeschaut werden, erhalten eine intensivere Färbung. Dadurch entstehen Muster. Aus den Mustern lässt sich ableiten, wo auf einer Website die wichtigsten Informationen platziert werden müssen.

Bei einer gewohnten Leserichtung von links nach rechts und von oben nach unten ist das Resultat in der Regel eine F-Form oder eine Kammform, bei welcher sich der Kammsteg am linken Rand befindet. Mit der Eyetracking-Heat-Map können auch Veränderungen erfasst werden, welche durch die Einbindung von pfeilförmigen Elementen in das Design einer Website bewirkt werden.

Außerdem kann die Heatmap für Analysen zum Klickverhalten zum Einsatz kommen. Dabei wird geprüft, an welchen Stellen zum Beispiel die in eine Website eingebundenen Werbebanner am häufigsten angeklickt werden. Das heißt, diese grafische Umsetzung statistischer Daten ist ein wichtiges Hilfsmittel zur Optimierung der erzielbaren Gewinne und Umsätze.


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