Glossar

Hard Bounce & Soft Bounce

Die wörtliche Übersetzung der aus dem Englischen kommenden Begriffe Hard Bounce und Soft Bounce lautet „harte Abpraller“ und „weiche Abpraller“. Beide Bezeichnungen werden für Werbemails angewendet, die dem Empfänger aus verschiedenen Gründen nicht zugestellt werden können. Für die Betreiber von Websites spielen sie insofern eine Rolle, als damit auch Probleme bei der Zustellbarkeit von Newslettern benannt werden.

Wann handelt es sich um einen Hard Bounce?

Von einem Hard Bounce wird immer dann gesprochen, wenn eine Werbemail oder ein Newsletter dauerhaft unzustellbar ist. Welche Ursachen dafür verantwortlich sind, kann in vielen Fällen den vom Server zurückgegebenen Fehlermeldungen entnommen werden. Sie werden als „Non Delivery Notification“ an den Absender geschickt. Zu einer solchen Fehlermeldung kommt es beispielsweise, wenn der Absender nicht existente Mailadressen für die Empfänger angegeben hat. Dafür reicht bereits ein schlichter Tippfehler aus.

Ein „harter Abpraller“ kommt auch dann zustande, wenn die Inhalte und Anhänge von Mails und Newsletter einen erheblichen Umfang haben. Wird die maximal zulässige Datenmenge überschritten, weist der Mailserver die Annahme dauerhaft ab. Solche Beschränkungen sind vor allem dann zu berücksichtigen, wenn die Empfänger die kostenlosen Angebote der Mailprovider nutzen. Hier besteht durch die Aufteilung der Inhalte in mehrere Mails eine Alternative. Sie ist allerdings rein theoretischer Natur, denn der Empfang einer Vielzahl von Mails vom gleichen Absender binnen kurzer Zeit zieht in der Regel eine Einstufung als Spam nach sich.

Welche Aspekte können noch einen Hard Bounce bewirken

Eine ebenfalls große Rolle beim Hard Bounce spielen die Filter, die zur Vermeidung der Zustellung von Spam-Nachrichten verwendet werden. Hinzu kommen die Mailadressen und Domains, die vom Empfänger manuell auf eine Blacklist gesetzt wurden. Oftmals wird ein „harter Abpraller“ auch vom Absender dadurch verursacht, dass sehr viele Empfänger eine Blindkopie der Mail erhalten sollen.

Weitere Ursachen für die dauerhafte Unzustellbarkeit einer Werbemail können die Mechanismen sein, die in den Mailprogrammen des Empfängers zum Einsatz kommen. Sie verhindern Pishing beispielsweise durch die Verweigerung der Annahme von Mails, in denen zahlreiche Links enthalten sind. Dazu gesellt sich die Überwachung der Mailprogramme durch Virenscanner. Sind in den Anhängen ausführbare Dateien enthalten, kann der Empfang serverseitig und clientseitig verhindert werden.

Wann wird von einem Soft Bounce gesprochen?

Als Soft Bounce wird die temporäre Unzustellbarkeit von Mails und Newslettern bezeichnet. Schon hier sind Reaktionen notwendig, um einen Übergang in einen Hard Bounce zu vermeiden. Eine zeitweise Unzustellbarkeit von Mails kommt beispielsweise dann zustande, wenn der Mailserver des Empfängers vorübergehend nicht erreichbar ist. Eine weitere mögliche Ursache ist, dass die maximale Kapazität des Postfachs des Empfängers bereits ausgeschöpft wurde. Die Mails und Newsletter können dann mit Verspätung zugestellt werden, sobald der Mailserver wieder am Netz ist und der Empfänger alte Mails aus seinem Postfach entfernt hat. Erneute Zustellversuche sollten in dieser Zeit unterlassen werden. Der Grund dafür ist, dass die meisten Mailserver und Clientprogramme den Mehrfachempfang identischer Mails bestrafen. Schon bei wenigen Versuchen droht das Risiko, dass der Versender temporär oder dauerhaft als Spammer eingestuft wird. Das heißt, dabei kann aus einem Soft Bounce schnell ein Hard Bounce werden.


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