Glossar

Full Single Page

Die Bezeichnung Full Single Page kommt aus dem Englischen. Die Übersetzung lautet „volle Einzelseite“. Der Begriff wird für Internetpräsenzen verwendet, die lediglich aus einer einzigen Seite bestehen und auf Unterseiten komplett verzichten. Bei der Erstellung solcher Websites müssen einige Anforderungen beachtet werden, damit der Nutzerkomfort, auch Usability genannt, nicht komplett auf der Strecke bleibt. Derartige Einzelseiten sind für deutsche Websites allein schon wegen der gesetzlichen Anforderungen aus der Impressumspflicht und im Hinblick auf die notwendigen Datenschutzinformationen nicht zu empfehlen. Ausnahmen stellen spezielle Landingpages im Rahmen von Werbekampagnen dar, von denen aus beispielsweise im Footer Links zum Impressum und den Datenschutzhinweisen auf der Hauptseite des Anbieters gesetzt werden können. Somit eignen sich die Full Single Pages vor allem als Ergänzung einer parallel bestehenden komplexen Website.

Welche Vorteile hat eine Full Single Page?

Zu den Pluspunkten der Full Single Page gehört der Fakt, dass auf komplexe Menüs verzichtet werden kann. Dadurch steht mehr Platz für die eigentlichen Inhalte zur Verfügung. Die Informationen werden auf einer einzigen Seite gebündelt, was dem Nutzer den Wechsel zwischen mehreren Unterseiten erspart. Die Komprimierung der Informationen auf nur einer Seite kann ein Vorteil bei der Suchmaschinenoptimierung sein. Beachtenswert ist das vor allem im Zusammenhang mit den von Google zum Jahresende 2016 eingeführten Featured Snippets, die noch über dem 1. Platz der organischen Suchergebnisse angezeigt werden. Ein Erfolg ist hier allerdings nur bei einer hochwertigen Aufbereitung und bei einem Spitzenwert bei der Trustworthiness einer Website erzielbar.

Welche Nachteile hat eine Full Single Page?

Sollen auf einer Full Single Page umfangreiche Informationen gegeben werden, entstehen häufig lange Seiten, die nur über die Scroll-Funktion komplett zugänglich sind. Wer das vermeiden möchte, kann zur Gestaltung die Accordion-Technik (bei Bedarf ausklappbare Informationen) nutzen. Um bei einer langen Einzelseite den Nutzerkomfort nicht zu beeinträchtigen, ist es wichtig, „mitfahrende“ Navigationselemente einzubinden. Mit ihnen lässt sich die Seite mit nur einem Mausklick oder Fingertipp komplett nach oben scrollen.

Ein weiterer Nachteil ergibt sich bei der Full Singe Page bei komplexen Inhalten durch die Größe der zu übertragenden Datei. Je größer diese Datei ist, umso länger wird die Ladezeit der Website. Bei einer solchen Einzelseite sollte deshalb auf hochauflösende Grafiken und aufwändige Animationen verzichtet werden. Ein schlichtes Design schaltet den Nachteil der langen Ladezeit aus.

Inhalte müssen bei Full Single Pages gut strukturiert werden

An die Aufbereitung der Inhalte werden bei Einzelseiten besonders hohe Anforderungen gestellt. Sie müssen in einer logischen Reihenfolge präsentiert werden. Den Einstieg sollte eine Gliederung mit anklickbaren Positionen nach dem Vorbild von Wikipedia bilden. So bleibt den Nutzern das lästige Scrollen dann erspart, wenn sie nur einzelne Teilaspekte der auf der Website behandelten Themen lesen möchten. Bei Full Single Pages macht es außerdem keinen Sinn, die Handlungsaufforderungen und Kontaktdaten nur im Headerbereich zu platzieren. Sie sollten für einen guten Nutzerkomfort genau wie die Buttons für die Likes und Teilungen in Social Networks sowie die Druck- und Mailbuttons nach den Inhalten wiederholt werden.


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