Glossar

Black-Hat-SEO

Ein Missachten der Richtlinien der Suchmaschinen wird Black-Hat-SEO (aus dem Englischen: schwarzer Hut Suchmaschinenoptimierung) genannt.

Da beispielsweise Google die Missachtung seiner Richtlinien hart abstraft,  ist dringend davon abzuraten.

Es ist nicht auszuschließen, dass durch die Abstrafung die Platzierung einer optimal positionierten Website mehrere Seiten nach hinten „rutscht“.

„Zu typischen Black Hat SEO Methoden gehören folgende:

1. Cloaking

Unter Cloaking versteht man Techniken, die Suchmaschinen anderen Inhalte zeigen als menschlichen Besuchern. Dies geht beispielsweise über für Google nicht verfolgbare Javascript-Weiterleitungen wie sie BMW.de verwendete.
Die offiziellen Google-Richtlinien sind hier eindeutig.

Problematisch und schwer beurteilbar sind Fälle, in denen aus Benutzbarkeitsgesichtspunkten heraus, bestimmte Elemente für Browser ersetzt oder unsichtbar gemacht werden. Im Rahmen einer barrierefreien Webseite kommt man regelmäßig nicht an solchen Techniken vorbei. Meiner Meinung nach sollten Suchmaschinen nicht zu viel Einfluss auf ansonsten sinnvolle Gestaltungen haben, andererseits laden solche Anwendungen auch jeden Black-Hat zum Missbrauch ein.

2. IP-Delivery

Eine dem Cloaking sehr ähnliche Methode stellt die Weiterleitung über die IP-Adresse des Besuchers dar. Bekannte Suchmaschinenspider haben meist bekannte IP-Adressen. Damit könnte man Suchmaschinen wiederum anderen, extrem optimierten Content unterjubeln.
Da Suchmaschinenspider sich aber gelegentlich tarnen und einigermaßen optimierter Inhalt sowieso schon weit reicht, wird dies zunehmend gefährlicher und erfolgloser.

3. Unsichtbarer Text

Damit wird ebenso versucht, einer Suchmaschine im Quelltext Inhalte vorzutäuschen, die eine normaler, menschlicher Besucher nicht sehen kann. Spannend wird es, wann die Hintergrundfarbe durch Grafiken bestimmt wird oder eine CSS-Lösung zur Unsichtbarkeit führt. Jeder der solche Lösungen verwendet, muss damit rechnen, dass Suchmaschinen dies zunehmend erkennen und evtl. strafen.

4. Doorway-Seiten

Doorway-Seiten sind Einfallstore für Suchmaschinen. Das heißt, für wichtige, spezielle Suchbegriffe generiert man eigene, speziell darauf optimierte Seiten und lässt diese auf das eigentliche Webangebot verweisen. Charakteristisch ist das einseitige Verlinkungsnetzwerk. Integriert man diese Seiten in seinen Webauftritt kann es schon wieder besser aussehen.

5. Mini-Netzwerk-Seiten

Ähnlich wie bei den Doorway-Seiten kann man auch themenverwandte Miniseiten auf die Füße stellen und immer zur zentralen Seite verlinken. Hierbei wird es schon schwierig für Suchmaschinen derartiges als Missbrauch zu werten. Das Erkennen des Beziehungsnetzwerkes ist aber suchmaschinenintern sehr ausgeprägt möglich, wie man von Google-Mitarbeiter Matt Cutts anlässlich einer Messe erfahren konnte.

6. Link-Farms

Google verweist darauf, dass nicht mehr als etwa 100 Links auf einer Seite sein sollten. Da eingehende Links große Bedeutung haben, sind Seiten entstanden, die aus unzähligen Links bestehen. Diese wurden und werden natürlich von Suchmaschinen wie Google entwertet.

Sehr große Verzeichnisse und Sammlungen bewegen sich manchmal gefährlich nahe an Link-Farmen. Je nach Webdesign sollte man daher einen Eintrag wohl überlegen.

7. Kommentar- und Forumlinks

Besonders leicht sind Links in Blog-Kommentaren und Foren-Signaturen unterzubringen. Zwar sind viele Links in Blogs mit rel=“nofollow“ entwertet und Forenseiten sind oft wegen der Url nicht indizierbar, aber es gibt auch zahlreiche Ausnahmen. Hier liegt Missbrauch nahe, was man am enormen Spam-Umfang erkennen kann.
Insofern hat es uns nicht sonderlich überrascht, dass insb. Google Kommentar-Links kaum mehr zu werten scheint.
Damit will ich ausdrücklich niemandem auf die Füße steigen, der einen ernst gemeinten, hilfreichen Beitrag im Rahmen dieser interaktiven Webseiten leisten will.

8. Schlüsselwort-Häufung

Wer unnatürlicher Weise Schlüsselwörter zu oft wiederholt… . Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Interessanterweise kann aktuell Google noch keine Schrottseiten erkennen, solange die Schlüsselwortverteilung normal und die -Dichte nicht außergewöhnlich ist. Ein wahllos gewähltes Beispiel.

9. Referrer- und Trackback-Spam

Manche Seiten veröffentlichen die letzten Seiten über die ein Besucher zur eigenen Seite gekommen ist. Auch ohne Link kann man dies simulieren und so auf einen Referrer-Link der Zielseite spekulieren. Ähnlich verhält es sich mit Trackbacks. Mehr zu Trackback-Spam.

10. Wiki-Spam, Bookmark-Spam

Wikis und Social-Bookmark-Dienste führen manchmal auch zu einem für Suchmaschinen verfolgbaren Link.
Hier kommt es auf den Einzelfall an.“


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