Glossar

Bad Neighbourhood

Die wörtliche Übersetzung für Bad Neighbourhood lautet „schlechte Nachbarschaft“. Das dazugehörige Grundprinzip lautet, dass ein Umfeld mit einem schlechten Ruf nachteilige Wirkungen auf die eigene Reputation haben kann. Das ist im echten Leben nicht anders als im Internet. Hier wird als Bad Neighbourhood die Verknüpfung von Seiten mit anderen Websites mit einem negativen Ruf sowie gravierenden Mängeln bezeichnet. Solche Websites führen zu einer Herabstufung der verbundenen Seite im Ranking der organischen Suchergebnisse.

Welche Faktoren kennzeichnen Bad Neighbourhood?

Eine schlechte Nachbarschaft stellen im Internet Websites dar, deren Betreiber zur Verbesserung des eigenen Rankings massenhaft Backlinks eingekauft haben. Auch der umgekehrte Fall sollte bei der Bewertung des Umfelds mit einbezogen werden. Links von Seiten, die selbst große Mengen von Links verkaufen, wirken sich auf die Reputation einer Website ebenfalls nachteilig aus.

Hinzu kommen als Kennzeichen einer Bad Neighbourhood Backlinks von Seiten, bei denen die Betreiber in ihren Inhalten gegen das geltende Recht verstoßen. Vor allem die Beachtung aller Vorschriften des Urheberrechts sollte genau unter die Lupe genommen werden. Bei .de-Domains betrifft das auch eventuelle Verletzungen der Impressumspflicht sowie der datenschutzrechtlichen Aufklärung.

Qualität der Inhalte ist ebenfalls ein wichtiger Faktor

Außerdem muss beachtet werden, dass Google seit einiger Zeit beim Ranking immer höhere Ansprüche an die Qualität stellt. Das zieht die Notwendigkeit nach sich, die Zuverlässigkeit der Informationen einer verlinkenden oder verlinkten Website zu prüfen. Unzureichend recherchierte Inhalte gehören also ebenfalls zu einer Bad Neighbourhood. Auch eine Häufung von orthografischen und grammatikalischen Fehlern ist ein Merkmal einer schlechten Nachbarschaft. Zusätzlich sollten Websites für eine Verlinkung gemieden werden, auf denen nur wenig Inhalt zur Verfügung gestellt wird.

Das mit Abstand kritischste Merkmal einer nicht zu empfehlenden Nachbarschaft sind Websites mit Sicherheitsmängeln. Deshalb muss vor einer Verlinkung geprüft werden, ob die Websites beispielsweise bei Google Safe Web, Norton oder WOT als sicher bewertet werden. Ergänzend sollte gecheckt werden, ob sich die Domain auf einer Spammer-Blacklist befindet. Mängel in beiden Bereichen sind nicht zu unterschätzende Hinweise auf eine Bad Neighbourhood.

Was kann bei der Auswahl der Verknüpfung vernachlässigt werden?

Viele Webmaster haben Bedenken, dass ihre Projekte durch die Mitnutzer von shared Servern als schlechte Nachbarschaft gewertet werden könnten. Diese Bedenken sind nach einem Statement von Matt Cuts (ein führender Mitarbeiter von Google) überflüssig. Die IP-Adressen und Zugehörigkeit zu Subnetzen bewirken nur in Ausnahmefällen eine Abwertung von Websites. Das kann dann geschehen, wenn der Host oder das Subnetz insgesamt eine schlechte Reputation haben. Der Grund dafür ist, dass der Webmaster die Zuteilung der IP-Adressen und der Mitnutzer eines shared Servers durch den Host in der Regel nicht beeinflussen kann.


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