Glossar

Adaptive Content

Die wörtliche Übersetzung der Bezeichnung Adaptive Content vom Englischen ins Deutsche lautet „anpassungsfähige Inhalte“. Darunter werden Inhalte verstanden, die von Grund auf so gestaltet sind, dass sie in verschiedenen Kanälen und auf mehreren Plattformen im Internet verwendet werden können. Der Trend zur Anpassungsfähigkeit erhielt einen kräftigen Schub vor allem durch die zunehmende Verlagerung der Nutzung des Internets mit stationären Computern hin zum Zugriff mit mobilen Endgeräten. Sie machte nicht nur die Anpassung der Layouts mit einem responsive Webdesign erforderlich und zog Veränderungen bei der Gestaltung der innerhalb einer Website angezeigten Inhalte nach sich. Die Anforderungen an wiederverwendbare Inhalte gehen weit über das responsive Webdesign hinaus.

Welche Ansprüche muss Adaptive Content erfüllen?

Beim Adaptive Content geht es vor allem darum, die Mehrfacherstellung für die Nutzung auf verschiedenen Plattformen zu vermeiden. Wo das gelingt, schlagen Einsparungen beim Zeit- und Kostenaufwand positiv zu Buche. Responsive Webdesign ermöglicht die automatische Anpassung des Aussehens von Websites an die unterschiedlichen Displaygrößen und Auflösungen. Wiederverwendbarer Content muss sich zusätzlich an verschiedene Programmierformen von Websites anpassen können. Das heißt, er stellt eine Weiterentwicklung des responsive Webdesigns dar. Im Fokus steht hier die Trennung des eigentlichen Webdesigns von den Inhalten. Eine wichtige Basis der Erstellung von wiederverwendbarem Content ist also die Bereitstellung in universellen und standardisierten Formaten, die sowohl mit CSS als auch mit HTML kooperieren können. Von der technischen Seite her spielen ergänzend die Auszeichnungen mit Metadaten sowie die Strukturierung der Daten eine wichtige Rolle.

Adaptive Content spricht Kunden an verschiedenen Stellen an

„Man muss die potentiellen Kunden dort abholen, so sie stehen.“ – So lautet eines der Leitmottos des Marketings. In Bezug auf das Onlinemarketing bedeutet das die Notwendigkeit einer Mehr-Kanal-Werbung. Ein typisches Beispiel dafür ist die parallele Werbung in den Social Networks, bei YouTube und Instagram sowie per Google AdWords oder der direkten Beauftragung der Integration auf Drittseiten. Genau hier bietet Adaptive Content entscheidende Vorteile. Er wird an einer Stelle bereitgestellt und kann von dort in andere Plattformen übernommen werden. So lassen sich YouTube-Videos mit Plugins, Short Cuts und HTML-Befehlen problemlos in eine x-beliebige Website einbinden, ohne sie dafür neu erstellen oder formatieren zu müssen. Auch die Einbindung in Posts bei Facebook und Twitter sowie in die gängigen Content Management Systeme ist einfach und schnell zu realisieren.

Mehrfach nutzbarer Content wird durch die Virtual Reality immer wichtiger

Obwohl der Trend zum Adaptive Content schon vor einigen Jahren entstanden ist, wird seine Bedeutung in Zukunft noch weiter steigen. Dazu trägt die Tatsache bei, dass immer mehr Mobilgeräte in der Lage sind, eine Virtual Reality abbilden zu können. Ergänzt wird dies durch die Möglichkeit, dem Nutzer durch die Auswertung der GPS-Daten standortbezogene Angebote anzuzeigen. Wiederverwendbarer Content muss deshalb künftig so gestaltet werden, dass er auch in den Google Maps eingeblendet werden kann. Der Abruf von Informationen über QR-Codes wird gleichfalls nicht so schnell aus der Mode kommen. Wer sich möglichst viele Kunden sichern möchte, muss zwangläufig sein Geschäft vor Ort mit einem Onlineshop kombinieren. Auf diese Weise können mit adaptive Content auch dann Verkäufe getätigt werden, wenn ein Passant außerhalb der Geschäftszeit ein interessantes Angebot in einem Schaufenster entdeckt.


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