Online Marketing
Wird die SEO künftig von der Suchmaschinenwerbung verdrängt?

Die Einnahmen bei Google, Bing und Yahoo schießen bei der Suchmaschinenwerbung kräftig in die Höhe. Werbetreibende werden mit höheren CPC-Ausgaben belastet. Hier erfahren Sie mehr.

Wird die SEO künftig von der Suchmaschinenwerbung verdrängt?

Es gibt keinen Zweifel daran, dass Google, Bing und Co. an der Suchmaschinenwerbung mehr verdienen möchten. Darauf deuten auch die jüngsten Änderungen bei den Ranking-Algorithmen hin. Die Folge ist, dass die Unternehmen deutlich mehr Geld für Google-Ads und Bing-Ads ausgeben.
Es gibt einige verlässliche Hinweise darauf, dass die Bedeutung der Suchmaschinenwerbung künftig kräftig steigen wird. Dazu gehören neben dem Wachstum der Anzahl der Werbeblöcke in den Suchergebnissen auch die Veränderungen, die Google im Mai 2018 bei der Gestaltung der Snippets vorgenommen hat. Dadurch wird es Webmastern noch schwerer gemacht, künftig allein durch die Suchmaschinenoptimierung gute Platzierungen zu erreichen.

Suchmaschinenwerbung wird ständig teurer und zugleich effizienter

Die Kosten pro Klick erhöhten sich im ersten Quartal 2018 im Vergleich zum Jahresbeginn 2017 in den USA um 13 Prozent. Das weist eine von der Agentur Merkle veröffentlichte Statistik aus. Der umfangreichste Kostenzuwachs bei der CPC-Abrechnung wurde im dritten Quartal 2017 verzeichnet. Die Anzahl der mit Suchmaschinenwerbung erzielten Klicks wächst deutlich langsamer. Hier deutet sich im Vergleich zum Jahr 2017 sogar ein Abwärtstrend an, denn im Jahresvergleich stieg die Klickanzahl lediglich um sieben Prozent. Das hat spürbare Konsequenzen für das Search Engine Advertising, welches kurz auch SEA genannt wird.

Was bedeuten diese Zahlen für die SEA?

Die große Frage ist, ob sich die Kosten der Suchmaschinenwerbung für das einzelne Unternehmen infolge dieser Veränderungen tatsächlich noch lohnen. Das ist eindeutig zu bejahen. Einerseits tragen Google-Ads und Bing-Ads offenbar stärker als früher zu einem verbesserten Ranking in den Suchergebnissen bei. Andererseits zeigen die Differenzen zwischen der CPC-Entwicklung und dem Trend bei den Klickzahlen, dass die Nutzer offenbar bei der Auswahl ihrer Anzeigenklicks deutlich kritischer geworden sind. Google und Bing nutzen bei der Einblendung der Anzeigenblöcke verstärkt das Wissen aus, welches sie über die Vorlieben und Interessen ihrer Nutzer gewonnen haben.

Zu bedenken ist auch, dass sich die Kosten pro Klick beim Search Engine Advertising in Abhängigkeit von der Platzierung unterscheiden. Viele Unternehmen greifen tiefer in die Tasche, um auf dem ersten Platz der Anzeigen zu landen. Mark Ballard, der die Erhebung der Statistiken bei der Agentur Merkle überwachte, führt dies auf das Klickverhalten zurück. Die auf den Plätzen 2 und 3 erreichbaren Klickzahlen haben sich in jüngster Zeit erheblich reduziert.

Google profitiert am stärksten von den Trends der Suchmaschinenwerbung

Der Grund für die bei Google besonders starken Steigerungen der SEA-Einnahmen ist nicht nur, dass es sich um die bedeutendste Suchmaschine der Welt handelt. Auch bei einer Google-internen Betrachtung präsentiert sich eine eindeutige Tendenz zur verstärkten Nutzung der SEA-Potentiale. Google erzielte im ersten Quartal 2018 rund 20 Prozent höhere Einnahmen als im ersten Quartal 2017. Noch größer fällt mit 40 Prozent der Zuwachs der Umsätze über die Shopping-Anzeigen von Google aus. Im mobilen Bereich trugen vor allem die Tablet-Nutzer dazu bei. Die Zahl der Klicks auf Local Inventory Ads (bezahlte Ergebnisse der lokalen Suche) weist sowohl bei den Arbeitsplatzrechnern als auch bei mobilen Zugriffen ebenfalls eine steigende Tendenz auf.

SEA durch Bing Ads und Yahoo Gemini wird ebenfalls beliebter

Microsoft konnte bei Bing durch die Suchmaschinenwerbung im ersten Quartal 2018 einen Einnahmenzuwachs von 30 Prozent im Vergleich mit den ersten drei Monaten des Jahres 2017 verzeichnen. Die Kosten pro Klick erhöhten sich für die Bing-Werbekunden zeitgleich um 17 Prozent. Bei Produktanzeigen gab es mit 64 Prozent die größte Kostensteigerung. Vor allem die Einnahmen bei der Suchmaschinenwerbung auf mobilen Endgeräten legten kräftig zu. Textanzeigen als bezahlte Suchergebnisse wurden bei Bing binnen Jahresfrist 24 Prozent teurer. Allerdings unterscheiden sich die Klickzahlen von Smartphones noch sehr erheblich. Die Werbetreibenden wurden in diesem Segment bei den Bing Ads zu 18 Prozent mit einem CPC belastet. Bei Yahoo Gemini lag der Anteil bei 26 Prozent. Hier wird Google mit einem Anteil von 55 Prozent an den CPC-Ausgaben für Smartphone-Anzeigen noch einige Zeit der Spitzenreiter bleiben.

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