Design
Webdesign-Trends

Webdesign Trends – Was wird 2016 bringen?

Dass die auf Mobilgeräte optimierte Umsetzung einer Website seit dem „Mobilegeddon“-Update von Google eine unverzichtbare Pflichtübung ist, daran bestehen nirgendwo mehr Zweifel. Aber in welche Richtungen entwickeln sich die Layouts? Wie können professionelle Webdesigner künftig für Alleinstellungsmerkmale bei den eigenen Websites und den Internetpräsenzen ihrer Kunden sorgen? Beim Webdesign zeichnen sich aktuell Trends ab, die unter dem Slogan „back to the roots“ zusammengefasst werden können.

Das schlichte Webdesign wird wieder gesellschaftsfähig

Einige der nach dem „Mobilegeddon“-Update umgestalteten Websites erinnern auf den ersten Blick ein wenig an die Anfänge des Internets. Hier haben die Webdesigner jeden grafischen Schnickschnack in der Schublade gelassen und sorgen beispielsweise in den Headern durch die Platzierung schlichter Schriftzüge für Aufmerksamkeit. Wer sich ein solches Webdesign wünscht, der kann mit den Schriftarten, den Schriftgrößen und natürlich auch mit den Farben spielen. Außerdem geht der Trend beim Webdesign dahin, keine aufwändigen und hoch auflösenden Grafiken mehr in Slider-Form zu verwenden. Solche Designs verursachen ein enormes Volumen beim Datentransfer und verlängern auf unnötige Weise die Ladezeiten einer Website. Viele der Menschen, die gerade eben auf die mobile Nutzung des Internets umsteigen, haben Volumentarife, bei denen die zu übertragenden Datenmengen eine wichtige Rolle spielen. Um sie als regelmäßige Besucher zu finden und dauerhaft zu halten, ist ein Webdesign erforderlich, bei dem das zu übertragende Datenvolumen möglichst gering ist. Genau das ist der Grund, weshalb viele Webdesigner beim Relaunch von Websites nach der Umstellung auf die verstärkte mobile Nutzung komplett auf Fotos verzichten.

Infinite Scrolling liegt beim Webdesign wieder voll im Trend

Es gab eine Zeit, da wurden endlos lange Scrollseiten als wenig nutzerfreundlich eingestuft. Doch erfreuen sich Scrollseiten beim Webdesign wieder steigender Beliebtheit. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass weitere Inhalte beim Erreichen des unteren Endes automatisch nachgeladen werden. Ein gutes Beispiel dafür sind die Übersichten, die das Content Management System WordPress für die einzelnen Rubriken anbietet. Sie ersparen es dem Nutzer, sich durch die einzelnen Unterpunkte der Navigation bis zum gewünschten Artikel zu hangeln. Allerdings gibt es beim Infinite Scrolling ein kleines Problem: Der Crawler von Google erfasst nur die Inhalte, die ohne Scrollen angezeigt werden. Hier spielen deshalb die Interlinking-Strategie sowie die Bereitstellung einer Sitemap eine wichtige Rolle.

Das Webdesign 2016 setzt auf usergenerierte Fotos

Sicher wäre es sehr preiswert und einfach, Fotos von Plattformen wie Fotalia und Co. zu nutzen. Doch Alleinstellungsmerkmale lassen sich beim Webdesign damit nicht erzielen, weil andere Betreiber von Websites das natürlich auch wissen. Der bei den Trends für das Webdesign 2016 empfohlene Weg ist die Verwendung selbst geschossener Fotos, mit denen man sich von der breiten Masse abheben kann. Was bleibt, ist die Kennzeichnung mit Tags, damit sie von Google, Bing, Baidu und all den anderen Suchmaschinen auch gefunden werden. Schließlich lassen sich über die Bildersuche mit einzigartigen Motiven jede Menge Zugriffe auf eine Website generieren, die wiederum der Suchmaschinenoptimierung zugute kommen.

Mit einem guten Webdesign Geschichten erzählen

Warum sollte man eine Unternehmensgeschichte mit einer stichpunktartigen Auflistung erzählen, wenn es auch viel schöner geht? Der Trend beim Webdesign 2016 sind interaktive Zeitleisten, bei denen die Informationen eingeblendet werden, wenn die Jahreszahlen mit dem Cursor überfahren werden. Alternativ können sie natürlich auch in eine Scrollseite gepackt werden. Ob die Zeitleiste chronologisch vorwärts oder rückwärts aufgebaut wird, bleibt jedem selbst überlassen. Fakt ist jedoch, dass für die potentiellen Kunden immer die jüngste Entwicklung eines Unternehmens am interessantesten ist. Deshalb empfiehlt es sich für das optimale Webdesign, diese Daten in den ohne Scrollen sichtbaren Bereich der Seite zu packen.

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