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mehrsprachige Websites

Warum mehrsprachige Websites wichtig werden

Zwar ist die für die meisten Browser verfügbare Erweiterung Wiktionary and Google Translate eine gute Sache, aber die damit verfügbaren Übersetzungen weisen grammatikalisch nicht unbedingt die beste Qualität auf. Unter den „Hängern“ der Erweiterung bei der Grammatik leidet in vielen Fällen die Verständlichkeit erheblich. Umso wichtiger sind mehrsprachige Websites, wobei in Deutschland derzeit vor allem Inhalte in Arabisch eine zunehmende Rolle spielen. Von einer parallelen Bereitstellung der Inhalte in Deutsch und Arabisch profitieren derzeit Shopbetreiber ebenso wie die Betreiber von Ratgeberseiten. Von besonderer Bedeutung sind dabei Inhalte, die sich mit dem Umgang mit dem deutschen Sozialsystem, dem Rechtssystem und der Jobsuche beschäftigen.

Warum hat Arabisch für mehrsprachige Websites Hochkonjunktur?

Die Anzahl der aus dem arabischen Raum kommenden Asylbewerber in Deutschland nimmt schon seit einiger Zeit kontinuierlich zu. Nach einem Tiefstand mit 19.164 Neuanträgen und 11.139 Folgeanträgen im Jahr 2007 erfolgte eine Steigerung bis auch 173.072 Neuanträge und 29.762 Folgeanträgen im Jahr 2014. Allein schon das zeigt, wie lukrativ mehrsprachige Websites für deutsche Händler und Dienstleister sind. Das Jahr 2015 wird für diejenigen noch interessanter, die sich mehrsprachige Websites mit Fokussierung auf Deutsch und Arabisch einrichten. Allein von Januar bis August wurden nach den offiziellen Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge 231.302 Neuanträge und 25.636 Folgeanträge registriert. Die Tendenz ist steigend. Die Zahl der Erstanträge lag im Januar bei 21.679 und betrug im August 33.447. Bis zum Jahresende ist mit weiteren gravierenden Steigerungen zu rechnen, da im September 2015 teilweise an einem einzigen Wochenende mehr als 10.000 Flüchtlinge in Deutschland ankamen.

Arabisch ist für mehrsprachige Websites immer lukrativ

Auch ohne die Flut der Flüchtlinge sollte Arabisch für mehrsprachige Websites Beachtung finden. Weltweit gibt es rund 320 Millionen Menschen, die Arabisch als Muttersprache erlernt haben. Weitere 90 Millionen Menschen haben Arabisch als Zweitsprache gewählt. Wer Arabisch für mehrsprachige Websites verwendet, hat demnach allein in diesem Bereich ein Potential von 410 Millionen Nutzern. Die Muttersprachler kommen beispielsweise aus Staaten wie Ägypten, Algerien und Bahrain, aber auch aus dem Libanon, aus Jordanien sowie aus dem Sudan, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Mehrsprachige Websites sind eine Sache für echte Fachleute

Allerdings bedeutet die Verwendung von Arabisch für die Webdesigner eine echte Herausforderung. Das beginnt bereits damit, dass Arabisch von rechts nach links geschrieben wird. Das heißt, dass hier eine vom Deutschen abweichende Leserichtung zu beachten ist. Das macht es erforderlich, mehrsprachige Websites anders aufzubauen. Funktionelle Menüs sind beispielsweise bei WordPress-Blogs in Deutsch üblicherweise auf der rechten Seite platziert. Sie sollten auf Websites in arabischer Sprache auf die linke Seite wandern, da sie sonst den Lesefluss stören. Nicht jedes Theme lässt die unterschiedliche Platzierung auf einzelnen Unterseiten zu. Hier wäre die Bereitstellung der arabischen Inhalte auf einer Subdomain ein gangbarer Ausweg. Artikelbilder, die auf deutschen Seiten meistens links oben neben dem Text erscheinen, sollten rechtsbündig eingebunden werden. Zum Verfassen und Anzeigen der Inhalte für mehrsprachige Websites sollte grundsätzlich nur das Standard-Arabisch verwendet werden, da es auch von den Vertretern der verschiedenen Dialekte gut verstanden wird.

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