Entwicklung
Interstitials

Da Google beim Ranking von Websites immer mehr den Nutzerkomfort in den Vordergrund stellt, sollte auf die Nutzung von Interstitials konsequent verzichtet werden.

So vermeiden Sie Interstitials auf Ihren Websites

Interstitials sind eine Form der Werbung auf Websites. Sie werden aufgrund ihrer Funktionsweise auch als Unterbrecherwerbung bezeichnet. In den meisten Fällen erfolgt die Einblendung vor dem Aufbau der eigentlichen Inhalte einer Website, was von den Nutzern als störend empfunden wird. Da Google beim Ranking von Websites immer mehr den Nutzerkomfort, auch Usability genannt, in den Vordergrund stellt, sollte auf die Nutzung von Interstitials konsequent verzichtet werden. Diesen Hinweis geben auch die PageSpeed Insights, die Google selbst als ein Hilfsmittel der Prüfung von Websites im Hinblick auf die Prüfung der Usability anbietet.

Wofür werden Interstitials üblicherweise verwendet?

Der häufigste Grund für die Einbindung der Interstitials ist die Bewerbung eigener Apps. Doch hier gibt es andere Möglichkeiten, die Besucher zur Nutzung einer websiteeigenen App zu leiten. Dieser Weg führt über das App Indexing. Dabei zeigt Google bereits in den Suchergebnissen an, dass die Website über eine App verfügt, mit der die Inhalte in einer komfortableren Art und Weise abgerufen werden können. Aktuellen Hinweisen zufolge sollen beim Ranking die Websites bevorzugt werden, die zu Gunsten des App Indexings auf Interstitials verzichten.
Außerdem lässt sich jede andere Art von Werbung mit den Interstitials anzeigen. Die nutzbare Palette reicht vom Branding bis hin zu kompletten Display-Kampagnen. Einer der Vorteile dieser Vorgehensweise ist, dass die Werbung völlig unerwartet für den Besucher einer Website auftaucht. Was nicht erwartet wird, weckt üblicherweise die Neugier und sorgt allein schon damit für mehr Aufmerksamkeit. Hinzu kommt, dass die Interstitials von der Größe her so gestaltet werden können, dass sie die gesamten Inhalte einer Website überlagern. Außerdem sind „Zeitschlösser“ möglich, durch die der Schließen-Button erst mit einer individuell bestimmten Verzögerung auftaucht. Diese Vorgehensweise dürfte den meisten Internetusern bereits durch die bei YouTube eingeblendete Werbung bestens bekannt sein.

Welche Formen der Interstitials gibt es?

Die überwiegende Mehrheit der Interstitials wird in Form von Flash-Layern und Popups realisiert. Flash-Layer können von einem Webdesigner frei skaliert werden und erscheinen als zusätzliche Ebene über den Inhalten. Diese Art der Darstellung wird aktuell von allen gängigen Browsern unterstützt. Popups legen ein unabhängiges Fenster über den Inhalt der Website; sie werden mit JavaScript programmiert. Die Anzeige der Popups lässt sich jedoch über die Einstellungen der Browser sowie über spezielle Werbeblocker verhindern. Ein Popunder „versteckt“ sich hinter dem Browserfenster und wird erst dann sichtbar, wenn der Browser geschlossen wird. Eine vor allem für die Bewerbung von Apps eingesetzte Form der Interstitials sind die so genannten Prestitials. Sie werden – wie bereits beschrieben – angezeigt, bevor die eigentliche Website sichtbar wird.

Studie belegt – Interstitials sind erfolgreich

Dass Google die Interstitials zu Gunsten einer verbesserten Usabilityabstraft, bedeutet für die Werbetreibenden einen erheblichen Nachteil. Eine Studie von Yahoo! belegt, dass mit dieser Form der Werbung der Bekanntheitsgrad von Produkten und Marken erheblich gesteigert werden kann. In Kombination mit Videos wurde ein Bekanntheitszuwachs von fünf Prozent ermittelt. Der Wiedererkennungseffekt verzeichnete nach der gleichen Studie von Yahoo! sogar einen Zuwachs von satten 92 Prozent.
Allerdings bringen diese Zuwächse keinen wirklichen Nutzen, wenn dadurch die Website gleichzeitig Verluste beim Ranking und damit auch bei der Sichtbarkeit hinnehmen muss. Deshalb sollten Webdesigner andere Möglichkeiten nutzen, wie zum Beispiel mit dem App Indexing oder der Platzierung wichtiger Hinweise im sofort sichtbaren Teil der Websites.

Wir beraten Sie gerne ausführlich zu diesem Thema.

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