Usability Optimierung

7 wertvolle Tipps des U.S. Department of Health & Human Services , mit denen Sie die Usability Ihrer Website deutlich verbessern.

Ministerien liefern gute Usability Guidelines

Wer als Webdesigner detaillierte Usability Guidelines sucht und sich dabei nicht nur auf die Hinweise in Blogs und Foren oder die Tipps führender Webdesign-Agenturen verlassen möchte, wird auch auf den Websites einiger Ministerien fündig. Ein gutes Beispiel stellen die Angaben des amerikanischen Gesundheitsministeriums dar. Wir haben die wichtigsten Fakten aus den Hinweisen des U.S. Department of Health & Human Services für Sie zusammengetragen:

Tipp 1: Geben Sie Ihren Besuchern ein Feedback!

Dabei handelt es sich um einen Fakt, der von sehr vielen Webmastern vernachlässigt wird. Wenn Besucher eine Aktion auf einer Website ausführen, möchten sie gern eine Bestätigung dafür haben. Besonders wichtig ist das dann, wenn die Besucher beispielsweise Formulare auf einer Website ausgefüllt und abgeschickt haben. Wer dann das in den Usability Guidelines des U.S. HHS empfohlene Feedback nicht gibt, riskiert Doppeleingaben, die für den User und den Betreiber einer Website einen erheblichen und vermeidbaren Mehraufwand bedeuten. Außerdem ist es ein gutes „Aushängeschild“, denjenigen zu danken, die etwas bestellt oder Hinweise auf Verbesserungen des Angebots gegeben haben.

Tipp 2: Gestalten Sie Formulare barrierefrei!

Auch dieser Hinweis der Usability Guidelines des amerikanischen Gesundheitsministeriums ist sehr bedeutsam. Er besagt, dass Formulare so aufgebaut werden müssen, dass sie mit der bloßen Tastatur auch ohne Touchpad und Mouse beispielsweise unter Verwendung der Tabulator-Taste oder der Richtungstasten ausgefüllt werden können. Die jeweils aktiven Eingabefelder sollten zu Gunsten eines hohen Nutzerkomforts farbig hinterlegt sein. Außerdem müssen die einzelnen Eingabefelder aussagekräftige und allgemeinverständliche Beschriftungen erhalten. Der höchste Nutzerkomfort lässt sich erzielen, indem zum Beispiel eingegebene Postleitzahlen, Mailadressen und Kontonummern sofort auf ihre Plausibilität hin überprüft werden. Sind dort Fehler enthalten, sollte das Feld rot hinterlegt werden, damit der Nutzer sofort sieht, welche Daten er korrigieren muss.

Tipp 3: Vermeiden Sie Links auf unfertige Seiten!

Nichts frustriert einen User mehr, als wenn er einen hinterlegten Link aufruft und dort auf den Hinweis „Seite befindet sich im Aufbau“ oder „Besuchen Sie uns bald wieder“ trifft. Deshalb dürfen Backlinks erst dann gesetzt werden, wenn die im Ankertext angekündigten Inhalte auch wirklich vorhanden sind. Jede andere Vorgehensweise kostet den User Zeit, die er genau wie der Anbieter der Website nicht im Übermaß hat. Deshalb wird er die betroffene Website mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht noch einmal aufrufen, selbst wenn er sie auf den vorderen Plätzen der von den diversen Suchmaschinen angezeigten Ergebnisse findet.

Tipp 4: Die Usability Guidelines empfehlen Multiple Choice!

Wenn Sie den Besuchern Ihrer Website eine gute Usability bieten möchten, sollten Sie ihnen überflüssige Tastatureingaben ersparen. Das gilt sowohl beim Ausfüllen der Formulare als auch hinsichtlich der Navigation innerhalb der Inhalte einer Website. Der beste Weg ist die Verwendung von Auswahlboxen, auch Multiple Choice Boxes genannt. Bei Formularen sollten sich diese Auswahlboxen direkt bei der Aktivierung des jeweiligen Eingabefensters ausklappen. Den höchsten Komfort bietet die Auswahl über die Pfeiltasten oder direktes Anklicken und die Bestätigung mit der Enter-Taste. Auswahlboxen werden nach den Usability Guidelines auch für die verschiedenen Themenbereiche einer Website empfohlen. Bei WordPress kann das mit Themes realisiert werden, von denen die Einrichtung einer Baumstruktur im Widget „Kategorien“ unterstützt wird.

Tipp 5: Verwenden Sie Standard-Icons!

Am schnellsten findet sich ein neuer Besucher auf einer Website zurecht, wenn er dort auf Bedienelemente trifft, die er bereits kennt. Manche Webdesigner mag es zwar reizen, die üblichen Buttons zum Drucken oder zum Mailversand selbst zu gestalten, aber sie sollten daran denken, dass sie mit ungewohnten Symbolen die Nutzer verunsichern könnten, sodass sie von einer Verwendung dieser Funktionen absehen. Das gilt analog auch für den Home-Button und die Buttons, mit welchen die Inhalte in Social Networks geteilt werden können, sowie für die Buttons, mit denen der Bezug der RSS-Feeds aktiviert wird.

Tipp 6: Verschieben Sie alte Inhalte in ein Archiv!

Wenn alte Inhalte gelöscht werden, bringt das Nachteile bei der Suchmaschinenoptimierung, weil dadurch auch die darin enthaltenen Keywords verloren gehen. Dennoch möchte der Besucher in der Regel die neuesten Inhalte zuerst sehen. Deshalb empfehlen die Usability Guidelines des amerikanischen Gesundheitsministeriums, die älteren Inhalte in ein Archiv zu verschieben. Damit ist eine direkt ersichtliche Unterscheidung zwischen alten und neuen Inhalten gegeben und die Website bleibt trotzdem mit den alten Inhalten sichtbar. Der Nutzer kann darauf zugreifen, indem er das Archiv direkt aufruft. Ergänzend kann mit internen Backlinks und entsprechendem Ankertext in den neuen Inhalten auf die älteren Inhalte hingewiesen werden.

Tipp 7: Weisen Sie Ihre Website als sicher aus!

Bei den potentiellen Besuchern können Sie Unsicherheiten dadurch vermeiden, dass Sie sämtliche Möglichkeiten nutzen, Ihre Website als sicher zu kennzeichnen. Das beginnt mit ständig aktualisierten Zertifikaten, was insbesondere die SSL-Zertifikate betrifft. Außerdem sollten die Websites zu Gunsten einer hohen Usability zumindest bei den Prüfdiensten WOT, SiteAdvisor und Norton Safeweb angemeldet werden. So wissen Ihre User sofort, dass sie sich auf Ihrer Homepage mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Viren und Trojaner einfangen können.

Was die Usability Guidelines des U.S. HSS noch empfehlen

Es gibt noch einen weiteren Fakt, den die Betreiber vieler Websites unterschätzen. Die Usability Guidelines des amerikanischen Gesundheitsministeriums enthalten völlig zutreffend den Hinweis, dass möglichst nicht auf Seiten mit politischen Statements verlinkt werden sollte. Die Besucher könnten daraus schließen, dass sich der Betreiber der Website mit den verlinkten Standpunkten identifiziert. Auf diese Weise verliert er einen Großteil der potentiellen Besucher, die eine andere Meinung vertreten. Außerdem besagen die praktischen Erfahrungen, dass von den Gegnern der jeweils verlinkten Standpunkte die Websites mit den gesetzten Backlinks bevorzugt gehackt werden. Der Verzicht auf solche Links dient also einerseits der Sicherheit der Website und andererseits der dauerhaften Erhaltung hoher Besucherzahlen.

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