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Sie suchen Informationen über das BERT-Update von Google und das Fall Core Update 2019? – Wir haben die wichtigsten Folgen für Sie zusammengefasst.

Welche Erkenntnisse gibt es bisher zum BERT-Update von Google?

Dem BERT-Update von Google wird eine ähnliche Bedeutung zugeschrieben wie den Core Updates, die unter den Namen Panda und Penguin veröffentlicht wurden. Damals ging es hauptsächlich um die Technik und das Ranking. Beim Core Update vom Herbst 2019 sieht das anders aus.

Das zuerst für den englischen Sprachraum angewendete BERT-Update von Google zielt auf ein besseres Verständnis von Suchanfragen ab. Die Abkürzung BERT steht für „Bidirectional Encoder Representations from Transformers“. Google-Mitarbeiter bezeichnen die aktuellen Änderungen wörtlich als „den größten Fortschritt in den letzten fünf Jahren“.

Welche konkreten Verbesserungen bringt das BERT-Update von Google?

Das Hauptziel besteht darin, die Inhalte komplexer Suchanfragen korrekt zu erfassen. Dort kam es auch in jüngster Zeit noch zu Fehlern. In deren Folge mussten die Google-Nutzer zahlreiche Website durchsuchen, um die zu ihren Anfragen passenden Antworten zu finden. Das BERT-Update ist eine Reaktion auf die Verlagerung des Schwerpunkts von eingetippten Suchanfragen auf die Sprachsuche. Die für die Zusammenstellung der Suchergebnisse zuständige KI hatte bei getippten Suchanfragen ein großes Problem. Um den Vorgang zu verkürzen, ließen die Nutzer das gesamte „Beiwerk“ weg. Sie kombinierten Suchbegriffe, bei denen sie sich den größten Erfolg erhofften. Aber das „Beiwerk“ ist für korrekte Suchergebnisse unverzichtbar und wird von der KI ab sofort genutzt. Genau das ist die deutlichste Verbesserung durch das Core Update im Herbst 2019.

Wie wirkt sich das Google BERT-Update auf die Suchergebnisse aus?

Google selbst erklärt das im hauseigenen Entwicklerblog an einem guten Beispiel. Es zeigt, dass vor allem die Beiwörter in den Suchanfragen künftig eine größere Bedeutung für die gelieferten Suchergebnisse haben. Bei der Anfrage „2019 brazil traveler to usa need a visa“ blieb das Wort „to“ bisher unberücksichtigt. Die Folge war die Anzeige von Resultaten, die Auskunft zur Visa-Pflicht für Reisen von US-Bürgern nach Brasilien gaben. Dabei zielt die Anfrage darauf ab, die Visa-Pflicht für Brasilianer bei der Einreise in die USA zu erkunden. Seit dem BERT-Update von Google fließt das Wort „to“ (übersetzt „nach“) in die Auswahl der Suchergebnisse ein. Die Änderungen in den SERPs sind deutlich, denn sie beschränken sich nun auf Resultate mit Visa-Informationen zu Reisen von Brasilien in die USA.

Welche Auswirkungen des jüngsten Google Core Updates gibt es noch?

Analysen großer in Deutschland aktiver Serverprovider bestätigen inzwischen, dass im deutschsprachigen Bereich vor allem Websites mit Reiseinformationen betroffen sind. Das gilt sowohl für das BERT-Update als auch das Fall Core Update. Verschiedenen Quellen zufolge gibt es außerdem Hinweise auf eine Weiterentwicklung des Medic-Updates. Das belegen die teils drastischen Veränderungen beim Ranking und der Sichtbarkeit von Websites mit medizinischen Inhalten unmittelbar nach dem Rollout. Einige SEO-Experten sehen Signale dafür, dass Teile des Medic Updates sogar wieder rückgängig gemacht wurden. Websites, die danach zu den Verlierern beim Ranking gehörten, sahen in den letzten Wochen eine deutliche Erholung. Außerdem gab es drastische Veränderungen in den SERPs bei der Verwendung von Abkürzungen in den Suchanfragen und in den Websites. In welche Richtung sie gehen, lässt sich derzeit noch nicht abschließend beurteilen.

Fall Update von Google verstärkt den Fokus bei der Qualität der Inhalte

Zu dieser Schlussfolgerung kamen die SEO-Experten von SearchMetrics. Sie beobachteten eine Verbesserung des Rankings bei Websites mit hochwertigen Inhalten. Solche Websites sind neuerdings auch dann die Gewinner in den SERPs, wenn sie keine hohe Zahl Backlinks für sich verbuchen. Das deutet darauf hin, dass Google der allgemein üblichen Praxis des Linkeinkaufs vor allem nach der Veröffentlichung neuer Websites ein Ende setzen will. Doch SearchMetrics stieß auf eine weitere Änderung. Video-Inhalte scheint Google seit dem Fall Update 2019 gegenüber anderen Arten von Inhalten in den SERPs zu bevorzugen. Ein Zusammenhang mit dem BERT-Update lässt sich dabei nicht erkennen. Das könnte erhebliche Traffic-Verluste für die Website bedeuten, die sich bei ihren Inhalten auf Texte und Grafiken beschränken. Bevorzugt werden Ergebnisse der Google-eigenen Plattform YouTube angezeigt. Die SearchMetrics-Experten gehen davon aus, dass es hier bald eine Änderung geben wird, welche Teile des aktuellen Updates rückgängig macht.

Welche Konsequenzen haben das Fall Update und das BERT-Update für die SEO?

Bei genauer Betrachtung ändert sich an den Ansprüchen an die SEO gar nichts. Wer die bestmögliche Suchmaschinenoptimierung betreiben will, ist nach wie vor mit hochwertigen Inhalten gut beraten. Sie erweisen sich als nachhaltig vorteilhaft, wie die Folgen des BERT-Updates und des Fall Core Updates belegen. Allerdings müssen Websitebetreiber das verbesserte Sprachverständnis der Google-KI berücksichtigen. Bisher war es üblich, bei den Tags in den Content Management Systemen die wichtigsten Keywords ohne Präpositionen (beispielsweise von, nach zu) anzugeben. Die Ergänzung wirkt sich nach den aktuellen Erkenntnissen zu den jüngsten Google-Updates vorteilhaft aus.

Hinweise auf eine weitere Erhöhung der technischen Anforderungen gibt es bisher nicht. Daran hatte Google schon das ganze Jahr über bei den kleineren Updates gebastelt. Ab dem Sommer 2019 fiel beispielsweise eine schnellere Anpassung des Crawlbudgets bei Änderungen der Ladezeit auf. Sie hat bei der On-Page-SEO auch weiterhin eine große Bedeutung.

Fazit: Wer auf eine gute Qualität als die Erfüllung der Ansprüche der über 200 Rankingfaktoren geachtet hat, braucht nur wenig zu tun. Diese Webmaster sollten lediglich die ergänzende Berücksichtigung der Präpositionen beachten.

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