Design

Infografiken sind ein wichtiges Hilfsmittel bei der Gestaltung von Websites. In jüngster Zeit ändert sich ihre Gestaltung. Sie werden optisch immer attraktiver.

Infografiken interessant gestalten: So geht’s

Der Mensch nimmt mehr Informationen aus Infografiken als aus verbalen Angaben auf. Das ist eine unbestrittene Tatsache, die Webdesigner bei der Gestaltung der Websites immer öfter ausnutzen.

Die Konsequenz dieses Wissens ist, dass die Infografiken auf Websites eine größere Komplexität bekommen. Derzeit wenden sich die Webdesigner von schlichten Balkendiagrammen und Tortendiagrammen ab. Stattdessen bauen sie individuelle Grafiken, die auch optisch einen unmittelbaren Bezug zur behandelten Thematik haben.

Welche Infografiken auf Websites fesseln die Besucher?

Nehmen wir als Beispiel eine Infografik zur Verteilung der Verkäufe eines bestimmten Artikels auf verschiedene Kundengruppen. Traditionell kommen dafür Tortendiagramme und Balkendiagramme mit Beschriftung zum Einsatz. Viele Webdesigner ersetzen die Beschriftungen durch die Darstellung von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen sowie Bildern von Männern und Frauen. Bei der Betrachtung der Absatzentwicklung über einem bestimmten Zeitraum hinweg verwenden sie ein Bild des jeweiligen Artikels in unterschiedlichen Größen. Bei Beliebtheitsskalen halten beispielsweise Smileys als Markierungen für die Koordinaten in einem zweidimensionalen Diagramm Einzug. Solche Darstellungen eignen sich beispielsweise auch für die rein grafische Darstellung der Tabellen der Fußball-Bundesliga. Erzielte Punkte könnten mit Bällen signalisiert und die Torstatistik mit Minibildchen von Toren abgebildet werden. Solche bildbestückten Infografiken haben den entscheidenden Vorteil, dass die Informationen auch für Menschen erfassbar sind, die nicht lesen und schreiben können.

Müssen Infografiken immer die klassischen Formen haben?

Dass das nicht so ist, stellen die Webdesigner derzeit ebenfalls unter Beweis. Die Formenvielfalt ist in den letzten Monaten gewaltig gewachsen. Ein Beispiel ist die Verteilung des Bierkonsums auf verschiedene Altersgruppen. Dafür sind Biergläser mit unterschiedlichem Füllstand eine gute Alternative zu den klassischen Infografiken in Kreisform oder Balkenform. Statt der traditionell rein geometrischen Kreisform darf gern auch eine nicht perfekt runde Orange als Hintergrund dienen. Das heißt, es gibt viel Freiraum für kreative Ideen. Bei aller kreativen Gestaltung muss jedoch die Verständlichkeit gewahrt bleiben. Das heißt, Webdesigner dürfen die Infografiken nicht mit Informationen überfrachten.

Wer waren die ersten Nutzer individuell gestalteter Inforgrafiken?

Zu den frühen Nutzern solcher thematisch gestalteten Informationsgrafiken zählen sich die Nachrichtensender. Sie verwenden schon sehr lange für die Darstellung der Wahlergebnisse als Ergänzung zum Balkendiagramm einen Halbkreis mit Minisitzen, der sich an der Gestaltung der Sitzanordnung in den meisten Parlamenten orientiert. Die Infografik an sich ist schon wesentlich älter. Die ersten Diagramme nach heutigem Verständnis finden sich bereits in einem Werk, das William Playfair zum Ende des 18. Jahrhunderts veröffentlichte. Der Pionier für die massenhafte Nutzung in gedruckten Medien war die Redaktion der amerikanischen Tageszeitung US Today. Zahlreiche Historiker gehen mittlerweile davon aus, dass auch die Höhlenzeichnungen unserer Vorfahren zur Gattung der Infografiken zählen.

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