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Google Updates 2020: Die Favicons sind neuerdings unverzichtbar

Die Favicons der Websites tauchen seit Mitte Januar in den Google-Suchergebnissen auf. Diese Ergänzung war ein Bestandteil des ersten Core Updates des Jahres 2020.

Die Anzeige der Favicons in den SERPs hat vor allem für die Nutzer der Suchmaschine Vorteile. Sie müssen nicht erst auf die angezeigten Domains schauen, um die von ihnen bevorzugten Website in den Suchergebnissen zur erkennen.

Was sind Favicons?

Die Favicons sind winzige Symbole, die zur Kennzeichnung einer Website dienen. Microsoft führte die Anzeige dieser Symbole auf den einzelnen Tabs im Browser im Jahr 1999 beim Internet Explorer 5 ein. Sie dienten zur schnellen Navigation der Nutzer zwischen den im Browser geöffneten Websites. Damit trug Microsoft der wachsenden Länge der Domainnamen Rechnung. Sie waren und sind oftmals so lang, dass sie nicht vollständig in der Beschriftung der Tabs angezeigt werden können. Die Favicons machten es möglich, eine bestimmte Website auch bei zahlreichen geöffneten Tabs blitzschnell zu erkennen. Der Begriff selbst setzt sich aus „favorite“ und „Icon“ zusammen und bedeutet in der Übersetzung „Favoriten-Logo“.

Welche Ansprüche stellt Google an die Favicons in den SERPs?

Die in den Suchergebnissen angezeigten Favicons haben eine Größe von 16 x 16 Pixeln. Allerdings weist Google in den eigenen Richtlinien darauf hin, dass die Bereitstellung nicht in dieser Größe erfolgen sollte. Stattdessen fordert der Suchmaschinenriese eine Größe von mindestens 48 x 48 Pixeln oder ein quadratisches Vielfache davon. Die besten Formate für die Minilogos der Websites sind ICO, PNG oder GIF, da sie alle Browser auch auf den Tabs darstellen können. Bei animated GIFs, SVG, APNG und JPEG gibt es bei einigen Browserversionen Probleme. Google behält sich vor, die Anzeige von „unangemessenen“ Symbolen zu verweigern. Als Beispiele benennt der Suchmaschinenriese pornografische Inhalte sowie Hasssymbole aller Art. Außerdem gibt Google den Hinweis, das Aussehen der Logos der Websites möglichst dauerhaft zu erhalten. Das heißt, sie sollten zu einem Bestandteil der Corporate Identity eines Unternehmens werden.

Wie kommen die Minologos in die Suchergebnisse?

Die auf Websites bereits hinterlegten und in den Browsertabs angezeigten Favicons erkennt der Crawler von Google automatisch. Die Betreiber solcher Websites müssen also nichts mehr tun. Wer noch kein Website-Logo hat, muss eine geeignete Grafik erstellen und die Datei auf dem Server hinterlegen. Dabei stellt Google den Anspruch, dass sich die Datei in der gleichen Domain wie die dazugehörige Homepage liegt. Außerdem muss der Link zu dieser Datei in die Headerdatei der Website eingefügt werden.

Welche Vorteile bringen die Favicons in den Suchergebnissen?

Der größte Pluspunkt ist die schnelle Erkennbarkeit der anhand der bisherigen Suchen bevorzugten Websites. Auf diese Weise können Webmaster auch dann ihre Klickzahlen erhöhen, wenn sie es nicht unter die Top 3 der Suchergebnisse schaffen. Die zusätzlichen Klicks stammen vor allem von wiederkehrenden Besuchern. Außerdem wird dadurch deutlich, woher die zu einem Unternehmen oder einer Person gehörenden Suchergebnisse stammen. Anhand der angezeigten Favicons ist eine direkte Unterscheidung zwischen den Inhalten einer eigenen Website und Ergebnissen aus Social Networks möglich. Das wiederum steigert den Nutzerkomfort der Suchmaschine selbst. Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis Bing und Co. dieses zusätzliche Extra ebenfalls einführen.

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