Online Marketing

Was leisten kostenlose SEO Tools wie Seitwert und Co.?

Viele Betreiber von Websites schauen sehr genau auf die auflaufenden Kosten und sparen leider häufig an der falschen Stelle. Sie verlassen sich bei der Prüfung der Ergebnisse ihrer Maßnahmen zur SEO auf kostenlose Toos wie beispielsweise Seitwert oder Alexa. Doch dort gibt es durchweg einige Nachteile, sodass sie sich für die professionelle SEO nicht eignen. Wir zeigen Ihnen, wo die „Ecken und Kanten“ der wichtigsten Tools zu finden sind. Gleichzeitig treten wir damit den Beweis an, dass Google Analytics und die Google Webmaster Tools bei der Suchmaschinenoptimierung immer noch die beste Unterstützung bieten.

Gern benutzt und wenig aussagefähig: Seitwert

Die kostenlose Version von Seitwert liefert zwar einige interessante Hinweise, ist aber als alleiniges Prüftool für die SEO nicht ausreichend. Das beginnt bereits damit, dass in der Position „Gewichtung bei Google“ unter Anderem auf den öffentlichen Pagerank zugegriffen wird, der von Google bereits seit dem Herbst 2013 nicht mehr aktualisiert wurde. Auch die dort angezeigte Anzahl von Backlinks hält einer genauen Prüfung durch die Google Webmaster Tools nicht stand. Ein weiteres Problem ergibt sich bei den „externen Wertungen“, da hier von Seitwert die von Alexa gelieferten Daten verwendet werden. Deren Minuspunkte schildern wir an späterer Stelle.

Recht aktuell sind bei Seitwert die „Social Media“-Daten, aber auch hier lauert ein Haken. Seitwert zeigt nur die Likes von den Bookmarkdiensten und Social Networks an, die auf die Startseite einer Website zeigen. Likes auf einzelne Artikel und Unterseiten werden dabei nicht berücksichtigt. Hilfreich sind die von Seitwert angebotenen Hinweise zu den technischen Details. Hier ist jedoch zu beachten, dass Seitwert Abzüge bereits bei kleinsten Programmierfehlern vornimmt. Diese spielen bei der SEO inzwischen keine so große Rolle mehr, wie bei der Punktebewertung bei Seitwert suggeriert wird. Grund dafür ist allein schon die Tatsache, dass die von den Plugins bei den Social Networks „abgeholten“ Daten für die Darstellung der „Like“- und „Teilen“-Buttons nicht fehlerfrei sind.

Beachtenswerte Einschränkungen bei den Alexa Tools

Die Alexa-Tools haben den Vorteil, dass mit einem Mausklick der Status der Indexierung einer Website bei Google und BING abgerufen werden kann. Allerdings sollte man sich dabei nicht auf die Anzeige in der Tool-Bar selbst verlassen, sondern auf das jeweilige Symbol klicken. Das gilt vor allem bei der BING-Indexierung, da diese dort häufig mit dem Wert „0“ angegeben wird, obwohl die Seite bereits mit mehreren Hundert Begriffen bei BING erscheint. Beim Klick auf das Symbol in den Alexa Tools ist direkt auch zu sehen, welche Teile einer Website bereits von der Indexierung erfasst wurden.

Die Nachteile der Alexa Tools bestehen darin, dass einerseits auch hier der nicht mehr aktualisierte öffentliche Pagerank von Google angewendet wird. Andererseits erfassen die Alexa Tools beim Global Ranking nur die Zugriffe, die von Nutzern erfolgen, in deren Browser die Alexa Tools integriert wurden. Besuche, die von anderen Rechnern kommen, werden hier nicht erfasst. Ein weiteres Defizit lauert bei der Angabe der Anzahl der Backlinks. Auch hier stimmen die für Google und BING angezeigten Zahlen nicht mit der Realität überein. Beim SocioMeter der Alexa Tools besteht das gleiche Problem wie bei Seitwert. Gezählt werden nur Likes, die auf der Startseite einer Website hinterlassen wurden.

Die Vor- und Nachteile der Prüftools Seittest und Qualidator

Beim Umgang mit der kostenlosen Bewertung durch Seittest ist zu beachten, dass dort keine konkreten Aussagen zur SEO getroffen werden. Hier steht die Benutzerfreundlichkeit, auch Usability genannt, im Fokus. Interessant sind hier die Antwortzeiten der Server, die sehr konkret ausgewiesen werden. Quasi durchs Hintertürchen bekommt man bei Seittest einen kleinen Hinweis zur Qualität der SEO. In der Position „Integrität“ werden dann Abzüge vorgenommen, wenn auf der Website die Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung auf ideale Weise umgesetzt wurden. Der Grund dafür ist, dass die Häufung und Platzierung von Keywords als wenig nutzerfreundlich von Seittest bewertet wird.

Der Qualidator hat den Nachteil, dass hier keine regelmäßige Aktualisierung möglich ist. Dafür liefert er recht aussagekräftige Ergebnisse in den Positionen Zugänglichkeit, Benutzerfreundlichkeit und Suchmaschinenoptimierung. Ein weiterer Vorteil besteht beim Qualidator darin, dass er in der Auswertung sehr konkrete Hinweise gibt, wo eine Website noch technische „Ecken und Kanten“ hat. Dazu sind umfangreiche Informationen hinterlegt, die dem Betreiber einer Website helfen, die gefundenen Fehler zu beseitigen. Dabei bietet der Qualidator sogar eine Unterscheidung nach der Bedeutung für die SEO in den Kategorien „Warnungen“, „Tipps“ und „Hinweise“. Ein Nachteil beim Qualidator besteht darin, dass bei der Nutzung ohne Anmeldung nicht alle Ergebnisse einsehbar sind. Rund ein Drittel aller Testergebnisse werden erst nach der Einrichtung eines kostenpflichtigen Accounts angezeigt.

Was taugt die Prüfung der SEO durch Domainvalue?

Bei Domainvalue gibt es einige Informationen, die für die Suchmaschinenoptimierung ausgenutzt werden können. Der wichtigste Punkt ist hier der ausgewiesene OVI-Wert. Er gibt Auskunft über die Sichtbarkeit einer Website in den Suchergebnissen von Google. Die Aktualisierung des OVI-Werts erfolgt bei Domainvalue wöchentlich und wird mit einer Verzögerung von einer Woche angezeigt. Auch die Anzeigen in den technischen Details sind bei Domainvalue für die SEO höchst interessant, denn dort lassen sich Header-Daten auslesen, ohne sich die eigentliche Programmierung des Headers anschauen zu müssen. Auch Angaben zur durchschnittlichen Ladezeit und zum Anteil von Texten im Verhältnis zum Programmcode finden sich dort. Für die SEO sehr hilfreich sind die Angaben hinter dem Tab „Rankings“, auch wenn bei der Nutzung ohne kostenpflichtige Anmeldung nur ein Teil der Gewinner- und Verlierer-Keywords angezeigt werden.

Welches Fazit sollte man daraus für die Suchmaschinenoptimierung ziehen?

Bei genauer Prüfung ist festzustellen, dass Google Analytics in Kombination mit den Google Webmaster Tools die meisten für die Suchmaschinenoptimierung notwendigen Daten liefern. Dort fehlt allerdings der OVI-Wert, sodass die ergänzende Nutzung von Domainvalue eine sinnvolle Sache wäre. Wer technische Makel einer Website finden möchte, ist mit einer Kombination der Google-eigenen Angebote mit dem Qualidator gut beraten. Einzelne kostenlose Prüftools eignen sich als alleinige Hilfen für die professionelle Suchmaschinenoptimierung durchweg nicht.

Am besten ist immer noch die manuelle Prüfung einer Website durch einen Fachmann für Suchmaschinenoptimierung. Und genau auf solche Experten treffen Sie bei Baseplus Digital Media.

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