Online Marketing
Influencer Guidline

Was sollten Webmaster zur Influencer’s Guideline wissen, die in Großbritannien gültig ist? Dieser Blogartikel der Baseplus Digital Media GmbH gibt Auskunft.

Influencer’s Guideline in Großbritannien veröffentlicht

Als Influencer’s Guideline wird eine Sammlung von Richtlinien bezeichnet, die Auswirkungen auf die Werbung auf Websites haben. Damit sind eine ganze Reihe von Änderungen verbunden, die auch Webmaster aus Deutschland kennen sollten.
Der Leitfaden mit dem Namen Influencer’s Gudeline wurde gerade eben von der CMA und der CAP in Großbritannien erarbeitet und von der ASA veröffentlicht. Er enthält auf 20 Seiten Informationen zur Kennzeichnung und Abrechnung von Werbung.

Wie wird Werbung nach der Influencer’s Guideline gekennzeichnet?

Wissenswert ist vor allem, dass in Großbritannien künftig die Werbetreibenden und die Publisher für die Kennzeichnung der Werbung verantwortlich sind. Enthalten die Werbebanner keine spezielle Kennzeichnung, muss aus dem Kontext ersichtlich sein, dass es sich um Werbung handelt. Dabei sehen der britische Ausschuss für Werbepraxis und die britische Wettbewerbskommission nur wenige erlaubte Begriffe vor. Dabei handelt es sich um die (ins Deutsche übersetzten) Begriffe „Anzeige“, „Werbung“ und „Inserat“. Von der Verwendung der Kennzeichnungen „Sponsoring“ und allen davon abgeleiteten Abkürzungen wird nachdrücklich abgeraten. Auch die bloße Erwähnung der Marke mit einem Dank für die Nutzung reicht nach der Influencer’s Guideline nicht aus.

Was sehen die CMA und die CAP als Werbung an?

In der Influencer’s Guideline finden sich dazu konkrete Definitionen. Als Werbung auf Websites zählen alle Banner und Links, für welche der Publisher bei einem Klick eine Entlohnung bekommt. Dabei ist die Entlohnung jedoch nicht auf Geldleistungen eingeschränkt. Auch der Erhalt von Werbegeschenken oder Testartikeln, die ins Eigentum der Publisher übergehen, wird zu den Formen der Entlohnung gerechnet. An dieser Stelle ist jedoch noch ein anderer Fakt von Bedeutung. Die Kennzeichnungspflicht kann in einiger Fällen auch ohne Einnahmen aus der Werbung entstehen. Das ist dann der Fall, wenn die beworbenen Anbieter eine redaktionelle Kontrolle haben. Diese Kontrolle liegt bereits dadurch vor, dass ein Artikel mit einem Backlink vor der Publikation genehmigt werden muss.

Was sollte Sie über die Entwickler der Influencer’s Guideline wissen?

Das Kürzel ASA steht für die Advertising Standards Authority. Dabei handelt es sich um eine 1961 gegründete Organisation, deren Aufgabe die Selbstregulierung der Medien in Großbritannien ist. Für die Finanzierung dieser Organisation wird eine Abgabe von der Medienwirtschaft erhoben. Die ASA überwacht seit 2004 die Werbeinhalte des britischen Rundfunks. Seit 2011 ist sie außerdem für die Werbeinhalte verantwortlich, die auf in Großbritannien gehosteten Websites zur Verfügung gestellt werden.

Als Committee of Advertising Practice, oder kurz CAP, wird eine Schwesterorganisation der ASA bezeichnet. Sie ist für die Entwicklung von Richtlinien verantwortlich, die als CAP-Kodex veröffentlicht werden. Eigens dafür bietet die gemeinnützige Organisation Schulungen für Werbetreibende und Publisher an. Sie sind teilweise sogar kostenlos nutzbar. Die CAP war beispielsweise der Initiator der Werbebeschränkungen für Junkfood in Großbritannien.

Wer versteckt sich hinter dem Kürzel CMA?

Die Abkürzung CMA steht für die Competition and Markets Authority. Die 2013 gegründete und in London ansässige Organisation ist die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde. Sie löste das Office of Fair Trading ab und untersteht dem britischen Wirtschaftsministerium. Die CMA nimmt ähnliche Aufgaben wahr wie das Kartellamt in Deutschland. Sie ahndet kartellrechtliche Verstöße und ist für die Prüfung von Unternehmensfusionen zuständig. Außerdem fällt die Kontrolle de Umsetzung von Verbraucherschutzvorschriften in Großbritannien in ihren Zuständigkeitsbereich.

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