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Google no index

Was genau bedeutet der kommende Google noindex-Algorithmus? Wir verraten es Ihnen!

Google: Schon jetzt auf den noindex-Algorithmus einstellen

Der von Google geplante noindex-Algorithmus ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit der Suchmaschine. Die Aktivierung ist, nach den bisherigen Hinweisen von Gary Illyes, für das Frühjahr 2018 angesetzt. Den bisher bekannten Informationen zufolge soll der neue Algorithmus zu einer Rückstufung von Websites im Ranking führen, in denen viele Artikel mit dem Attribut „noindex“ versehen werden. Das zieht bei zahlreichen Websites die Notwendigkeit von umfangreichen Anpassungen nach sich.

Responsive Designs werden durch den noindex-Algorithmus noch wichtiger

Die Verwendung des Attributs noindex zielt vor allem darauf ab, die doppelte Indexierung von Inhalten zu vermeiden. Werden Duplikate erkannt, leidet das Ranking der davon betroffenen Websites schon jetzt erheblich. Dennoch ist es eine gängige Praxis, dem Crawler von Google die Indexierung zu verbieten. Der aktuell mit Abstand häufigste Fall entsteht dann, wenn von einer Website eine Desktop-Version und eine Mobilversion parallel bereitgehalten werden.

Hier wird sich der noindex-Algorithmus nach seiner Aktivierung allein schon deshalb negativ auswirken, weil die Zahl der für die Indexierung verbotenen Artikel sehr hoch ist. Besonders viele Minuspunkte gibt es für Seiten, bei denen die Nutzer bei einem Mobilaufruf grundsätzlich zur Startseite der mobilen Versionen geleitet werden. Bei dieser Vorgehensweise müssen die Webmaster sogar mit einer Penalty durch Google rechnen. Sie wird in der Fachsprache als „Faulty Redirect“ (übersetzt: mangelhafte Weiterleitung) bezeichnet.

Betreiber solcher Websites sollten schleunigst ihr Webdesign modernisieren. Um Abstrafungen durch den noindex-Algorithmus zu verhindern, darf es im optimalen Fall künftig nur eine Version der Website geben. Sie muss mit einem responsiven Design arbeiten, welches eine identisch gute Anzeige auf Desktop-Computern und mobilen Endgeräten ermöglicht.

Auch die Nutzbarkeit von Plugins könnte sich als kritisch erweisen

Viele Betreiber von Websites verlassen sich bei der mobilen Anpassung auf AMP-Plugins. Sie sind inzwischen für die meisten Content Management Systeme verfügbar. Sie generieren aus den originalen Inhalten eine Seite, die sich für die Anzeige auf Mobilgeräten eignet. Diese Anpassung erfolgt nicht immer dynamisch und geht oft mit der Bereitstellung eines separaten Links einher. Dabei sind Rankingabstürze durch den noindex-Algorithmus zu befürchten, wenn von den Plugins automatisch das Attribut „noindex“ gesetzt wird. Deshalb sollten diese Varianten der Plugins spätestens ab dem Frühjahr 2018 nicht mehr verwendet werden. Wenn Google den neuen Algorithmus aktiviert, sollten nur noch die AMP-Plugins verbleiben, welche die Inhalte für die mobile Anzeige dynamisch und ohne separaten Link generieren.

Canonical Links sind die Notlösung für den noindex-Algorithmus

Wer die Desktop-Version und die Mobilversion seiner Website erhalten möchte, muss dem Crawler von Google mitteilen, dass es sich nicht im engeren Sinn um Duplicate Content handelt. Das lässt sich über die Hinterlegung von Canonical Links im Header der HTML-Dokumente realisieren. Wie diese aufzubauen sind, wird im Standard RFC 6596 genau beschrieben. Damit verhindert man eine willkürliche Indexierung durch die Crawler der Suchmaschinen. Bei der Verwendung von Canonical Links wird stets das originale Dokument indexiert. Hier ist allerdings die voranschreitende Fokussierung von Google auf die mobile Nutzung des Internets zu beachten. Allein schon deshalb macht es Sinn, die Mobilversion einer Website als Originalquelle anzugeben.

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