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Auch Google reagiert auf Opioid-Krise in den USA. Was hat sich in den SERPs von Google durch die Opioid-Krise geändert hat erfahren Sie hier.

Google reagiert mit Werbeverzicht auf Opioid-Krise in den USA

Die Opioid-Krise in den USA hatte bereits im August 2017 dazu geführt, dass US-Präsident Donald Trump diesbezüglich den nationalen Notstand ausgerufen hatte. Er verband damit die Zielstellung, bei der Bekämpfung der Drogenabhängigkeit einen erweiterten Handlungsspielraum zu nutzen. Vor allem geht es ihm um eine strenge Reglementierung der Verordnungsfähigkeit von Schmerzmitteln, in denen Opioide enthalten sind. Sie haben das Potential, die Anwender sehr schnell abhängig zu machen. Konsequenzen der präsidialen Anordnung zeigen sich nun auch in den von Google gelieferten Suchergebnissen.

Was hat sich in den SERPs von Google durch die Opioid-Krise geändert?

Mitte September 2017 begann Google damit, kostenpflichtige Anzeigen rund um die Drogen- und Alkoholproblematik aus den Suchergebnissen zu entfernen. Betroffen von diesen Änderungen waren vorerst ausschließlich Anzeigen von amerikanischen Suchtbehandlungszentren. Doch Insider gehen davon aus, dass dieser Werbeverzicht auf Suchanfragen aus der gesamten Welt ausgeweitet werden. Ein offizielles Statement von Google liegt dazu derzeit noch nicht vor. Zahlreiche große Suchtbehandlungszentren verzeichneten dadurch einen Rückgang des Traffics auf ihren Websites um bis zu vierzig Prozent. Nachgewiesen ist der Verzicht auf die Anzeige bezahlter Suchergebnisse bisher bei der Verwendung der Suchbegriffe „drug treatment program“, „drug rehabilitation“ und „drug detox“. Die durch die Opioid-Krise notwendigen Änderungen wirken sich ausschließlich auf die Anzeige bezahlter Suchergebnisse aus. Auswirkungen auf das organische Ranking wurden bisher nicht beobachtet.

Warum hält Google die Änderungen für notwendig?

Dem Werbeverzicht ist nicht nur der von Donald Trump aufgrund der Opioid-Krise ausgerufene Notstand vorangegangen. Google hat sich von verschiedenen gemeinnützigen Organisationen beraten lassen. Dazu gehörte beispielsweise Facing Addiction. Bei den Gesprächen kamen vor allem die in den USA derzeit noch fehlenden Behandlungsstandards zur Sprache. Das heißt, in den Werbeanzeigen sind auch zahlreiche „schwarze Schafe“ zu finden, welche den Betroffenen lediglich das Geld aus der Tasche locken wollen. Diese Praxis will Google nicht länger unterstützen. Solche Werbeverzichte sind nicht neu. Im Jahr 2011 musste Google eine vom US-Justizministerium verhängte Geldbuße in Höhe von 500 Millionen Dollar zahlen, weil nicht rechtzeitig ein Werbeverbot für Apotheken aus Kanada umgesetzt wurde.

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